Zielführende Massnahmen kontra Tanktourismus – CSU desinformiert
(openPR) 6. August 2003
Zu aktuellen Presseberichten zum Tanktourismus deutscher Verbraucher erklärt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Ludwig Stiegler:
Die Bundesregierung prüft derzeit ein Massnahmenpaket zur Reduzierung des grenzüberschreitenden Tanktourismus, in dessen Mittelpunkt die Ausgabe von personenbezogenen Chipkarten steht, die zur sofortigen Benzinpreisreduzierung führen. Die CSU will hier aktuellen Presseberichten zufolge offenbar desinformieren, indem sie wider besseres Wissen dem Bundeswirtschaftsminister Mass nahmen, wie nachträgliche Steuererstattungen, unterschiebt, die überhaupt nicht zur Debatte stehen.
Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.
Verantwortlich für diese Pressemeldung:Zur Klarstellung im Einzelnen: Der Bundeswirtschaftsminister hat kürzlich erfreulicherweise zugesagt, mit Wohlwollen einen Vorschlag der Interessengemeinschaft Mittelständischer Mineralölverbände zur Reduzierung des Tanktourismus in den deutschen Grenzgebieten in seinem Haus und innerhalb der Bundesregierung prüfen zu lassen. Das Modell, das sich an ein in Italien bereits praktiziertes Verfahren anlehnt, besteht aus folgenden Kernkomponenten: Für Bewohner noch näher zu definierender deutscher Grenzregionen wird mittels einer Mineralölsteuervergütung ein subventionierter Kraftstoffpreis eingeführt, der sich am Preis im jeweils benachbarten Ausland orientiert. Zu diesem Zweck erhalten die berechtigten Grenzbewohner eine Chipkarte, auf der die persönlichen Daten und das jeweilige Kfz-Kennzeichen vermerkt sind. Die in der Grenzregion ansässigen deutschen Tankstellenbetriebe stellen Kartenleseterminals auf und gewähren den Karteninhabern für jede Betankung des eigenen Fahrzeuges sofort einen Nachlass auf den Kraftstoffpreis. Um einen gleitenden Übergang innerhalb der deutschen Grenzgebiete zu gewährleisten, könnte ich mir vorstellen, dass - ähnlich einem früher praktizierten Modell – die Kraftstoffpreisnachlässe gestaffelt werden.
Über das Unternehmen
Dies zeigt, offenbar aus CSU-Kreisen lancierte vorgebliche Regierungsüberlegungen, Erstattungen erst viel später mittels Einkommensteuererklärungen durchzuführen - die im Übrigen in vielen Fällen gar nicht angefertigt werden - sind eine glatte Fehlinformation. Die regierungsamtliche Positionierung in dieser Frage ist durch die am 15. Juli 2003 veröffentlichte Antwort der Bundesregierung zum Tanktourismus deutscher Verbraucher allen Abgeordneten wie Parteien bekannt.
Kostenlose Online PR für alle
Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen
Jetzt gratis startenPressebericht „Zielführende Massnahmen kontra Tanktourismus – CSU desinformiert“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.