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VR Bank Rhein-Neckar setzt auf zentrale, institutsweite Videoüberwachung

Bild: VR Bank Rhein-Neckar setzt auf zentrale, institutsweite Videoüberwachung
Gut aufgestellt in Sachen Videoüberwachung: die VR Bank Rhein Neckar
Gut aufgestellt in Sachen Videoüberwachung: die VR Bank Rhein Neckar

(openPR) Die VR Bank Rhein-Neckar eG mit Sitz in Mannheim gehört zu den zehn größten Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland. Das Geschäftsgebiet erstreckt sich fast über die gesamte Metropolregion Rhein-Neckar. Mit 52 Filialen legt das Institut großen Wert auf besondere Kundennähe. Doch Kundenähe braucht Schutz. Deshalb investierte die Bank in den letzten Jahren weiter in die Sicherheitstechnik.


Wir sprachen über die zentrale Videoüberwachung mit dem Unternehmensservice der VR Bank Rhein-Neckar: Ulrike Hattendorff, Bereichsleiterin und Thomas Wiese, Mitarbeiter Bankeigene Immobilien, standen ebenso Rede und Antwort wie Matthias Kern, Gebietsleiter inform solutions.

Wo drückte der Schuh in Sachen Video­über­wachung?
? Hattendorff: Wir hatten – fusionsbedingt – unterschiedlichste Überwachungssysteme im Einsatz. Diese dezentralen Videogeräte waren in die Jahre gekommen und nicht nur extrem reparaturanfällig, sondern auch aufwendig zu administrieren. Es gab tatsächlich Situationen, in denen wir mit dem Videorekorder unter dem Arm zur Polizei gegangen sind, um Fotos für eine Fahndung bereitzustellen.

Eine Bildrecherche dauerte teilweise Tage. Wenn man bedenkt, dass in der Filiale dann zusätzlich ein Austauschgerät angeschlossen werden musste, damit kein Sicherheitsleck entstand, wird schnell deutlich, wie umständlich das Handling und wie hoch der Administrationsaufwand der Videoüberwachung damals war.

Welche Anforderungen haben Sie an Ihre zukünftige Videoüberwachung gestellt?
? Hattendorff: Im Wesentlichen haben wir drei Ziele definiert. Erstens eine Standardisierung der Videoüberwachung. Standard meint dabei aber nicht nur eine hohe Bild­qualität, sondern vor allem den Aufbau eines institutsweit einheitlichen, zentralen Videosystems.

Das zweite Ziel hieß Entlastung der Mitarbeiter. Die Videoüberwachung wird nicht mehr in den Filialen, sondern bequem von der Hauptstelle aus administriert. So konnten wir die Mitarbeiter am Markt entlasten. Unser drittes Ziel war ein Plus an Sicherheit; nicht zuletzt durch die erhöhten Auf­nahmekapazitäten unseres neuen Videoüberwachungssystems. Heute nutzen wir eine engmaschige Überwachung all unserer sicherheitsrelevanten Bereiche.

? Kern: Ein weiterer wesentlicher Punkt für alle Finanzinstitute ist die Zertifizierung des Rechenzentrums. inform solutions verfügt nicht nur über ein zertifiziertes Videoaufzeichnungssystem, sondern ist auch in der Lage, das InfoControl Managementsystem auf einem Fiducia-Server zu betreiben.

Ist ein engmaschiges Videoüberwachung denn tatsächlich lohnend?
? Hattendorff: Und ob! Beispielsweise sind die Bilder unserer inform-Videoüberwachung bei der polizeilichen Suche nach den Gentlemen-Räubern sehr hilfreich gewesen.

Mit Gentleman-Räubern meinen Sie das Diebespärchen, das über 15 Jahre sein Un­wesen trieb?
? Hattendorff: Genau. Den Spitznamen „Gentleman-Räuber“ bekamen die Täter, weil sie sich nach einem der ersten Überfälle entschuldigt haben und auch schon einmal den Fahrzeugschlüssel eines Fluchtautos zurückgeschickt haben sollen. Rund 20 Überfälle gingen im Rhein-Neckar-Kreis und in der Südpfalz auf das Konto der Beiden – 2010 waren die professionellen Diebe auch in einer unserer Filialen aktiv. Aus den vorherigen Raub­zügen waren keine brauchbaren Fotos verfügbar. Wir konnten den Fahndern der Sonderkommission „Gentleman“ dank inform erstmals gestochen scharfe Bilder aus den Überwachungskameras an die Hand geben.
Die Ermittler erhofften sich durch die Veröffentlichung der Fotos Hinweise auf die Identität der Bankräuber. Wenig später wurde die seit 1995 andauernde Serie von Banküberfällen übrigens aufgeklärt: bei ihrem letzten Coup kamen die Täter durch einen Schusswechsel ums Leben.

Gab es weitere „Ermittlungserfolge“?
? Hattendorff: Die 1-a-Fotoqualität von InfoControl scheint sich herumgesprochen zu haben. Mittelweile fragen die Ermittlungsbehörden verstärkt an, um Delikte mithilfe unserer Videobilder aufzuklären – gleich, ob es sich um eine strittige Verfügung und Vandalismus handelt oder ob Menschen angeblich ihre Tasche beim Geld­automaten haben liegen lassen.

? Wiese: Ein weiteres Beispiel aus der vergangenen Woche macht ebenfalls deutlich, dass die hochwertigen Kameraaufzeichnungen sehr hilfreich sind: es gab in einer Filiale Kassendifferenzen. Die Bildrecherche ergab, dass ein Kunde unsere Mitarbeiter abgelenkt und das Wechselgeld, was auf dem Tisch lag, wieder eingesteckt hatte. Dank InfoControl-Bildaufzeichnung war die Kassendifferenz schnell geklärt.

Wann ist der Startschuss für InfoControl gefallen?
? Hattendorff: Herr Kern, Gebietsleiter von inform solutions, stellte uns vor sechs Jahren – also 2005 – die browserbasierte Videoüberwachung InfoControl vor und wir waren sofort überzeugt. Die Lösung passte einfach.

Wie viele Geschäftsstellen haben Sie inzwischen mit
InfoControl ausgestattet?
? Hattendorff: Wir wollen nach der ersten erfolgreichen Installation in der Filiale Neuostheim möglichst schnell alle weiteren Ge­schäftsstellen mit InfoControl ausstatten. In den vergangenen Jahren haben wir mehrere Filialen umgebaut. Bei der Rund­um-Erneuerung machte es Sinn, die veraltete Videotechnik durch moderne Systeme zu ersetzen. Mittlerweile sind alle 52 Filialen – 43 personenbesetzte Geschäftsstellen und 9 SB-Standorte – umgestellt.

? Kern: Die VR Bank Rhein Neckar hatte bereits früh ihre Institutsentscheidung hinsichtlich der Videoüberwachung getroffen. Durch die langfristig angelegte Strategie zur Systemumstellung konnten wir einen Projektplan ent­wickeln, der dem Kunden durch eine Rahmenvereinbarung optimale Konditionen bietet.

Sie nutzen das InfoControl samt Managementsystem…
? Wiese: Ja, mit den Modulen Referenzbildvergleich, Softwareverteilung, Störungsmanager und Benutzerverwaltung.

Welche Vorteile bieten Ihnen das Mana­ge­mentsystem?
? Wiese: Vor allem sparen wir viel Zeit und damit auch Geld. Nehmen wir zum Beispiel mal das Modul „Störungsmanager“. Früher mussten die Filialmitarbeiter quasi von Überwachungskamera zu Überwachungskamera gehen und prüfen, ob diese nicht nur Bilder liefert, sondern auch Bilder aufzeichnet. Bei insgesamt 53 Filialen war die Kontrolle extrem aufwendig. Heute geht das ganz fix: Der Störungsmanager des Managementsystems meldet einen Kameraausfall unverzüglich und automatisch per Mail. Ich schaue dann einfach ins System und sehe sofort, was mit der Kamera los ist. Gleiches gilt für den automatischen Referenzbildvergleich: auch hier sparen wir viel Zeit. Alle Referenzbilder und die zugehörigen aktuellen Fotos werden im InfoControl-System in einem separaten Bereich abgelegt und vollautomatisch einmal pro Woche an die zentrale übertragen. Hier muss ich mich nicht umständlich für jede Filiale mit Benut­zername und Passwort an­melden, sondern kann per Einmalanmeldung den Referenzbildabgleich für alle Filialen vornehmen – und das revisionssicher.
Mit der zentralen Benutzerverwaltung von InfoControl konnten wir die Administration der Benutzerrechte erheblich vereinfacht. Sicherheitsrelevante Vorgaben wie die zyklische Änderung von Passwörtern sind mit diesem Modul leicht umzusetzen.

Wenn Sie die Zusammenarbeit mit inform solutions beschreiben sollten …?
? Hattendorff: Es klappt hervorragend. Herr Kern kommt mit neuen Ideen – was ich sehr schätze – und alle Wünsche werden zeitnah umgesetzt.

? Wiese: Das stimmt, und Anregungen werden nicht nur aufgenommen, sondern fließen auch in die Produktentwicklung ein. Beispielsweise die komfortable Suche via Zeitleiste.

Können Sie das näher erläutern?
? Wiese: Bei der Bildsuche via Zeitleiste e­laubt der virtuelle Schieberegler ein schnelles Auffindendes von Fotos. Bildserien können effizient gesichtet werden und wenn keine Person zu sehen ist, werden diese Sequenzen vom System automatisch übersprungen.

Übrigens gab es unlängst einen Skimming-Fall, bei dem ich die Aufnahmen der Foyerkamera über einen längeren Zeitraum recherchieren musste. Wir wollten den Zeitpunkt auf den Überwachungsfotos ausmachen, als das Skimming-Modul aufgesetzt wurde. Ich war wirklich dankbar für die neue Zeitleisten-Funktion – das Auffinden von Sequenzen ist damit um ein Vielfaches zeitsparender.

Wie sieht die Zukunft Ihrer Videotechnik aus?
? Hattendorff: Wir möchten das jetzt erreichte hohe Sicherheitsniveau halten und ausbauen. Natürlich sind wir neugierig auf die nächste inform-Innovation rund um die Videoüberwachung.


Kundenfazit
? Durch inform ist es uns gelungen, den Aufbau eines institutsweit einheitlichen Videosystems zu realisieren
? Die zentrale Administration entlastet die Mitarbeiter am Markt deutlich
? Die engmaschige Überwachung bietet ein deutliches Mehr an Sicherheit

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