(openPR) In diesem Jahr feiert die Sparkasse Arnsberg/Sundern ihr 175-jähriges Bestehen. Der Finanzdienstleister ist mit 22 Standorten ein starker Partner und wichtiger Wirtschaftsfaktor vor Ort. Die Bilanzsumme beträgt ca. 1,1 Mrd. €. Die Einlagen der Kunden stiegen ebenso wie die Kredite auf ca. 850 Mio.
Doch die Sparkasse startete nicht nur mit einem guten Geschäftsergebnis in das Jubiläumsjahr 2012; auch in Punkto Sicherheit standen Veränderungen an. Bei den durch das Institut im vergangenen Geschäftsjahr getätigten Investitionen stand der Schutz von Mitarbeitern und Kunden im Vordergrund. Eine der Security-Investitionen ist das Zutrittsmanagement: Sicher und am Puls der Zeit präsentiert sich das Institut jetzt mit dem FI-zertifizierten Zutrittskonzept InfoTime.
Das erste Gespräch mit der neuen KeyAccount Managerin Silke Kruse von inform solutions nahm die Sparkasse zum Anlass, das Zutrittsprojekt Revue passieren zu lassen. Mit in der Gesprächsrunde: Wolfgang Strackbein und Michael Buchner, beide in der IT-Betreuung der Sparkassen Arnsberg/Sundern, sowie Detlef Dunz, Produktmanager inform solutions.
„Die ursprüngliche Zutrittskontrolle hatte die besten Zeiten hinter sich. Ersatzteile waren schwierig zu beschaffen und zudem basierte unser bisheriges System noch auf Induktiv-Technologie. Der Nachteil: Die Codierung eines Induktiv-Ausweises ist statisch, d. h. der Code kann im Ausweis nicht modifiziert werden. Bei Änderungen musste stets ein neuer Ausweis erstell werden“, erinnert sich Wolfgang Strackbein, IT-Betreuer der Sparkassen Arnsberg/Sundern: „State-of-the-art Zutrittssicherheit sieht anders aus; deshalb wurde es dringend Zeit, etwas zu tun.“
Anfang 2012 tauschte das Institut die veraltete Hardware aus und setzt jetzt auf die FI-konforme, berührungslose RFID-Lesertechnologie von InfoTime. Mehr als 40 Lesemodule sichern heute unter anderem Außentüren, Innentüren, Aufzüge und Treppenhäuser. Die Technologie-Verjüngung bringt der Sparkasse bei ihrer Gebäudesicherheit einen deutlichen Mehrwert: Sicherheit und Effizienz.
„Dank der OSPlus-Anbindung auch bei der Zutrittskontrolle vermeidet unser Institut hohen finanziellen und personellen Aufwand“, erklärt Michael Buchner, zuständig für die IT-Betreuung in der Sparkasse Arnsberg/Sundern. Durch die Auslagerung von Betrieb und Support zur Finanz Informatik profitiert das Institut von niedrigen Betriebskosten sowie Zeitersparnis bei Verwaltung und Dokumentation. So rechnet sich das neue Berechtigungsmanagement schell. Buchner weiter: „Die Stammdaten liegen nun in der Finanz Informatik. Wir können für die Zutrittssteuerung die Daten des zentralen Personalstamms durchgängig nutzen. Wenn beispielsweise die Personalabteilung einen Mitarbeiter im System anlegt, wird dies sofort in der Zutrittskontrolle präsent. Damit ist der Mitarbeiter auch im Zutrittsmanagement verfügbar.
Durch diese redundanzfreie Datenhaltung erhöht sich nicht nur der Sicherheitsstandard, sondern auch der Prozess der Datenverwaltung hat sich vereinfacht, es entfällt jedwede zusätzliche Bearbeitung der Mitarbeiterrechte im Zutrittsmanagement.“
Strackbein ergänzt: „Auch die Sicherstellung des Betriebs, die Lizenzverwaltung, das Viren- und Patchmanagement sowie sämtliche Updates der Zutrittsanwendung übernimmt die Finanz Informatik für uns.“ Kein Wunder also, das ein ausschlaggebendes Kriterium für die neue Zutrittskontrolle die FI-Zertifizierung der Hardware war.
„Mit dem Rundschreiben 93/2012 der Finanz Informatik ist das InfoTime-Konzept empfohlen worden. Diese verbriefte Zertifizierung der Zutrittskontrolle gibt den Sparkassen absolute Zukunftssicherheit“, so Detlef Dunz. „Deshalb haben wir auch gar nicht erst nach Alternativlösungen Ausschau gehalten“, weiß Wolfgang Strackbein, „die FI-Zertifizierung von InfoTime hat uns schnell überzeugt.“
Die neue Zutrittshardware kann sich sehen lassen: Als Controller nutzt die Sparkasse Arnsberg/Sundern jetzt den intelligenten PCS-Zutrittsmanager in 19“-Technik mit integrierter Firewall und Datenverschlüsselung.
Dieser Controller ist sozusagen die Schaltzentrale des Zutrittskontrollsystems. Er ist ausgestattet mit einem leistungsfähigen Rechner, eingebunden in ein Sicherheitssystem mit verteilter Intelligenz. Vom zentralen Leitrechner der Finanz Informatik mit variierenden Stammdaten versorgt, trifft der Controller im Rahmen der definierten Raum- und Zeitprofile die Entscheidung, ob eine Tür geöffnet werden darf oder nicht. Selbst beim Ausfall des Netzwerkes zum Leitrechner steuert er zuverlässig die angeschlossenen Zutrittsleser.
„Dieses Flagschiff unter den Controllern ist nicht nur mit einem umfassenden Sicherheitspaket zum Schutz der sensiblen Zutrittsdaten ausgestattet, sondern kann die bisherige strukturierte Verkabelung nutzen,“ erklärt Silke Kruse, Key Account Managerin von inform. Michael Buchner bestätigt: „Wir konnten so nicht nur vollständig auf die vorhandene Verkabelung aufsetzen, sondern haben durch das Plug & Play-Prinzip die Gewissheit, im Fall der Fälle den Controller in Minutenschnelle austauschen zu können.“
Bei der Auswahl der Leser entschied sich die Sparkassen Arnsberg/Sundern für den Intus 600, der das aktuelle Leseverfahren Mifare Desfire EV1 unterstützt. „Die Vorteile dieser RFID-Zutrittsleser liegen in der kompakten Bauform und stehen für berührungslose, verschleißarme Kartenlesung. Mit der Einführung von Mifare-kompatiblen Lesern sind wir für die Zukunft bestens gerüstet“, freut sich Wolfgang Strackbein. „Das Mifare-System ist übrigens weltweit eine der meistgenutzten kontaktlosen Chipkartentechniken – bei höchstem Sicherheitsstandard,“ begründet Detlef Dunz die inform-Empfehlung in Sachen Lesertechnologie.
Die Sparkasse ist sowohl mit der Lösung als auch mit der guten Zusammenarbeit zufrieden: „Die InfoTime-Lösung in OSPlus hat den Sicherheitsstandard deutlich erhöht. Die Realisierung ist uns gemeinsam mit inform solutions in einem Quartal gelungen – doch es hätte noch etwas schneller gehen können“, sagt Wolfgang Strackbein.
„Seit der Bereitstellung von OSPlus durch die Finanz Informatik verzeichnen wir eine starke Nachfrage nach unserem Zutrittsmanagement. Wenige Monate nach der OSPlus-Einführung hatten bereits zahlreiche Sparkassen aus verschiedenen Verbandsgebieten InfoTime im Einsatz“, erklärt Detlef Dunz die personellen Herausforderungen, „allein im vergangenen Jahr haben wir 90 Prozent aller Sparkassen, die nun die OSPlus-Zutrittskontrolle nutzen, auf InfoTime umgestellt.“
Das Fazit der Sparkasse fällt dementsprechend gut aus: „Wir bewerten die Zusammenarbeit sowohl in der Konzeption als auch bei der Realisierung ausgesprochen positiv“, resümieren sich Wolfgang Strackbein und Michael Buchner übereinstimmend.












