(openPR) Die Förde Sparkasse hat die Verantwortung für Konzeption, Bereitstellung und Betrieb der gesamten Videoüberwachung an inform solutions übertragen. Im Rahmen der auf fünf Jahre ausgelegten Partnerschaft optimieren die Kamener Spezialisten die Infrastruktur und übernehmen den fort laufenden Betrieb sowie die Wartung der Videosysteme. Die Redaktion sprach mit Jan Lührs, Leiter Verwaltung und Bernd Schütze, Leiter IT-Management, sowie mit Daniala Bünz als Anwenderin über das Pilotprojekt Managed Services.
„Vor der Zusammenarbeit mit inform waren wir von einer ganzheitlichen Videoüberwachung weit entfernt. Mit der bestehenden Infrastruktur konnten wir den administrativen Aufwand nur begrenzt optimieren. Hinzu kamen hohe Ausfall raten und sicherheitstechnische Mängel“, beschreibt Jan Lührs, Leiter Verwaltung, die Ausgangssituation der Förde Sparkasse. „Nach der Fusion der drei Sparkassen Eckernförde, Kiel und Plön in 2007 standen wir vor der Herausforderung, Standorte mit verschiedenen Videosystemen und heterogenen Software zu einer effizienten Einheit zu konsolidieren. In den über 80 Geschäftsstellen gaben sich unterschiedlichste Hersteller ein Stelldichein“, erzählt Bernd Schütze, Leiter IT-Management der Förde Sparkasse. „Für uns war das Anlass, intensiv über die zukünftige Videoüberwachung nachzudenken.“ Das Ergebnis war die Entscheidung für inform solutions.
Vom Projektstart zur Bestandsaufnahme
Bei der Überlegung zur Erneuerung der Videoüberwachungssysteme war die strategische Ausrichtung zur Vertriebssparkasse prägend. „Zur mit dieser Ausrichtung verbundenen Kernkompetenz sollte nicht gehören, Videosysteme zu betreiben“, so Bernd Schütze. Damit war die Idee „Videoüberwachnung als Betreibermodell“ geboren. Durch das vorgestellte inform-Konzept konnten sämtliche Investitionen, der fortlaufende Betrieb und die Wartung der Videoüberwachung komplett ausgelagert werden. Da zu Axel Glatz, Gebietsleiter inform solutions: „Das Managed-Services-Konzept von inform ist als Baukastensystem konzipiert und kann exakt auf das jeweilige Geldinstitut zugeschnitten werden. Zu den Basismodulen können weitere Leistungspakete ausgewählt werden. Da bei entscheidet das Institut nach seinem individuellen Bedarf, welche Infrastrukturen, Anwendungen, Geschäftsprozesse von uns gemanaged werden.“
„Natürlich können die Sparkassen das, was ein Dienstleister an Service erbringt, auch selbst machen. Aber die Qualität, die inform solutions bietet – mit allen Potenzialen zur Kostenoptimierung – lässt sich innerhalb einer Sparkasse nur schwer erzielen“, argumentiert Bernd Schütze und belegt dies mit dem Wirtschaftlichkeitscheck zum Betreibermodell. „Wir wollten Funktionalität zum fairen Preis kaufen, des halb wurden zunächst verschiedene Service-Varianten beleuchtet, die sich hinsichtlich der Aufgabenverteilung und dem Outsourcing-Umfang unterschieden.“
Das Resultat: Von der Wirtschaftlichkeitsberechnung zum Managed-Services-Konzept war die Führungsrunde des Hauses genauso überzeugt wie von der stabilen Leistung und den hohen Sicherheitsansprüchen des inform-eigenen Videosystems InfoControl. „Deshalb konnten wir uns gut vorstellen, das Betreibermodell mit inform zu pilotieren“, erinnert sich Jan Lührs an den ausschlaggebenden Startschuss für das Projekt. „Die Entscheidung der Förde Sparkasse ist für uns ein wichtiger Meilenstein in der Weiterentwicklung unserer Managed-Services-Strategie. Unser modulares Konzept kann die gesamte Bandbreite an Sicherheitseinrichtungen abdecken, angefangen bei der Videoüberwachung über Zutrittsberechtigung bis zum Alarmmanagement.“ ergänzt Axel Glatz.
Größtmögliche Transparenz und Sicherheit
Gemeinsam definierten beide Partner zu nächst das Vertragswerk, das ein auf fünf Jahre ausgelegtes Outsourcing der Videoüberwachung umfasst. „Der Vertrag regelt alle rechtlichen und prozessualen Dinge. Gleichzeitig sind videospezifische Details wie die Service Level Agreements (SLA) vereinbart“, erklärt Verwaltungsleiter Lührs.
Glatz ergänzt: „Managed Services sind auch für kleinere Häuser äußerst interessant. Denn falls der Mitarbeiter ausfällt, der für Hardware, Software und die Einhaltung der gesetzliche Richtlinien zuständig ist, sind Engpässe unvermeidlich.“ Und weiter: „Zudem sehen sich Institute aufgrund der zunehmenden Komplexität kaum noch in der Lage, das notwendige Fachwissen im eigenen Haus zu bündeln.“ Nach der Vertragsunterzeichnung startete das Managed-Services-Pilotprojekt mit einer Bestandsaufnahme der installierten Video-Sicherheitssysteme.
Hohe Wirtschaftlichkeit und rasche Implementierung
In Phase 3 des Projekts wurden unterschiedliche Dienstleister- und Herstellerverträge konsolidiert, um eine Qualitätsverbesserung des Supports zu er reichen sowie die Systemtechnik zu homogenisieren und zu modernisieren. „Apropos Modernisierung: allein im ersten Jahr haben wir 425 Kameras und 69 Videosysteme ausgetauscht“, so Gebietsleiter Glatz. Dabei über nimmt inform die dazugehörigen Anlagen und entlastet das Geldinstitut von unkalkulierbaren Betriebskosten. Gleichzeitig garantiert das Kamener Unternehmen Sicherheit auf höchstem Niveau.
Bernd Schütze ist zufrieden: „Wir lagern damit Prozesse aus, die nichts mit dem klassischen Bankgeschäft zu tun haben. Außerdem haben wir nun einen einzigen An sprechpartner für alle Bereiche der Videoüberwachung. Das entlastet uns, und wir sparen Zeit und Geld. Gleichzeitig sind wir für die Zukunft gerüstet, denn wir können unsere Videolösung flexibel an neue Anforderungen anpassen.“
Proaktive Wartung und effizientes Controlling
Trotz der umfassenden Tauschaktion und zahlreichen Funktionalitäten der Managed Services benötigte die Einrichtung dieser Dienste nur wenig Zeit: vom Projekt-Kickoff bis zur vollständigen Inbetriebnahme der Lösungen vergingen weniger als acht Monate. Beeindruckt ist der IT-Leiter auch vom Reporting zur Videoüberwachung: „inform solutions hat innerhalb dieses Pilotprojekts ein eigens entwickeltes Ticketsystem eingeführt, mit dem Störfälle von der Annahme bis zur Behebung gemanaged werden.“
Ein weiterer wichtiger Punkt sei der revisionssichere, datenschutzkonforme Zugriff auf die Kundendaten. Glatz dazu: „Unsere Zertifizierung zeigt, dass wir hier höchste Sicherheitsstandards einhalten. Bei inform sind die Kundendaten im wahrsten Sinne des Wortes sicher aufgehoben.“
Das Rund-um-die-Uhr-Monitoring mit proaktiver Fernwartung übermittelt relevante Statusmeldungen der Systemkomponenten automatisch an das Ticketsystem. Ist beispielsweise eine Kamera der Videoüberwachung ausgefallen, wird die Meldung automatisch in das Ticketsystem eingepflegt. Eventuelle Gefährdungen werden erkannt und behoben, bevor sie die Sparkasse und ihre Kunden beeinträchtigen. Dies gelingt durch den hohen Automatisierungsgrad der Lösung. Über standardisierte Prozesse leitet inform solutions umgehend Maßnahmen ein. Die Ticketmeldungen werden remote – via Fernservice – oder durch einen Techniker vor Ort geklärt und behoben. So verkürzen sich Reaktions- und Ausfallzeiten. Doch das Reporting kann weit mehr: es liefert turnusmäßige Berichte über Wartung, Störungsbeseitigung, Funktionen gemäß UVV-Kassen und archiviert alle erstellten Berichte elektronisch. Besonders wichtig ist den Verantwortlichen auch das monatliche Report-Meeting. Die regelmäßigen Qualitätsreviews sorgen für Kontinuität bei der Prozessoptimierung. „Dabei sind die Reporting-Ergebnisse schon seit Abschluss der Anlaufphase im grünen Bereich. Die Videosysteme laufen absolut stabil“, unterstreicht der IT-Leiter.
„Vor dem Projektbeginn war ich wirklich skeptisch“, erinnert sich Daniela Bünz, Sachbearbeiterin Verwaltung und Anwenderin des Videosystems, „ich hatte befürchtet, dass irgendwo in Deutschland ein Service Center die Störungen lediglich halb herzig bearbeitet.“ Doch sie konnte sich schnell vom Gegenteil überzeugen: Dank des inform-Technikers, der auf kurzen Wegen agiert, werden sämtliche SLA konsequent eingehalten. „Die Ticket-Bearbeitung erfolgt gemäß den SLA-Vereinbarungen und die Zusammenarbeit mit den inform-Technikern klappt gut.“, fasst die Anwenderin zusammen. „Wir sind jetzt ein halbes Jahr online und man hört nicht viel – und das ist immer ein gutes Zeichen“, er gänzt IT-Leiter Bernd Schütze.
Fazit „Die Umstellung auf Managed Services unterstützt unsere Ausrichtung zur Vertriebssparkasse“, bekräftigt Lührs, „Managed Services bedeuten für uns nicht nur einen Zugewinn an Sicherheit und Qualität, sondern auch eine deutliche Entlastung. Zeitintensive Administrationsarbeiten sind passé. Wir können uns jetzt wie der unserer eigentlichen Aufgabe widmen: dem Dienst am Kunden.“
Die Förde Sparkasse: Zahlen, Daten, Fakten
Mit einer Bilanzsumme von 5,81 Mrd. Euro und rund 1400 Mitarbeitern – davon 99 Auszubildende – ist die Förde Sparkasse einer der größten Arbeitgeber und Ausbilder der Region. Als zweitgrößte Sparkasse in Schleswig-Holstein bietet die Förde Sparkasse an über 80 Standorten – drei Hauptstellen in Eckernförde, Kiel und Plön, 57 Geschäftsstellen und 23 CashPoints – ein flächendeckendes Filialnetz. Und die Förde Sparkasse baut ihre führende Marktposition weiter aus: allein im Geschäftsjahr 2010 steigerte die Sparkasse ihr Betriebsergebnis auf 57,4 Millionen Euro, ein Plus von 18,8 Prozent.
Dabei gehören Tradition und Innovation für die Förde Sparkasse zusammen. Sie sieht sich in íhrer Region verpflichtet, gleichzeitig ist die Förde Sparkasse offen für Veränderungen und neue Technologien. In der Kundenbetreuung geht daher eine persönliche Beratung Hand in Hand mit modernem Online-Banking. Auch bei ihrer Sicherheitstechnologie hat die Förde Sparkasse die Weichen für die Zukunft gestellt: mit den Managed Services von inform solutions.














