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Trinkwasserbehälter bei Heilbronn mit epasit saniert

20.06.201217:48 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Trinkwasserbehälter bei Heilbronn mit epasit saniert
Der Nassspritzmörtel wird auf einen Pfeiler der Kammer aufgebracht.
Der Nassspritzmörtel wird auf einen Pfeiler der Kammer aufgebracht.

(openPR) Bei der Sanierung eines Zweikammer-Hochbehälters in Untergruppenbach bei Heilbronn setzte der Zweckverband Schozach-Wasserversorgungsgruppe auf eine qualitativ hochwertige Dickbeschichtung mit nur einem Material. Die erste Kammer ist bereits wieder in Betrieb, die restlichen Arbeiten sollen im Juli 2012 abgeschlossen werden.



Der Haupthochbehälter des Zweckverbandes Schozach-Wasserversorgungsgruppe befindet sich in Untergruppenbach bei der Burg Stettenfels und hat ein Gesamtvolumen von 2.000 Kubikmetern. Von hier aus werden die Ortsteile Unter- und Obergruppenbach, Unter- und Oberheinriet, Wüstenhausen, Auenstein, Helfenberg und Abstetter Hof sowie die gesamte Gemeinde Abstatt mit Trinkwasser versorgt. Zusätzlich zu seinen beiden runden Kammern mit einem Durchmesser von je 18 Metern und einer Höhe von je vier Metern besitzt der Hochbehälter eine Mischkammer, in der Bodenseewasser und Eigenwasser zusammengeführt werden. Die rechte Hauptkammer stammt aus dem Jahr 1972, die linke wurde bereits 1959 errichtet.

Kontrollgang zeigt aufgeweichte Dünnbeschichtung
Im Jahr 2010 wurden sämtliche Versorgungsanlagen des Zweckverbandes durch das Ingenieurbüro Raith Plack von Scholley auf ihren Instandsetzungsbedarf hin begutachtet. Auf Grundlage dieser visuellen Kontrolle und einem Betongutachten wurde die grundlegende Sanierung des Hochbehälters durch die Verbandsversammlung unter Vorsitz des Untergruppenbacher Bürgermeisters Joachim Weller beschlossen.
Die Behälterwände waren ursprünglich mit einer mineralischen Dünnbeschichtung versehen, diese erwies sich ausgewaschen und weich, zudem kamen korrodierte Bewehrungseisen zum Vorschein. Des Weiteren entsprach die Betondeckung nicht mehr den heutigen Anforderungen, sie wird im Laufe der Sanierung um drei Zentimeter ringsum erhöht. Das bestehende Betriebsgebäude und die verfahrenstechnische Ausrüstung werden ebenfalls saniert.

Generalsanierung mit mineralischem Mörtel
Zur Herstellung dauerhafter Oberflächen im Trinkwasserbehälter wird in der Regel zementgebundener Mörtel verwendet. Die Qualität einer Innenbeschichtung hängt entscheidend vom Material und seiner sorgfältigen Verarbeitung ab. Wichtig ist es, eine geschlossene Oberfläche ohne durchgehende Poren zu erreichen. Die Schichtdicke soll darüber hinaus gleichmäßig sein und eine möglichst glatte, ebene Oberfläche aufweisen, damit sich Verschmutzungen nur schwer ablagern können und um die Reinigung zu erleichtern.

Allseitig verwendbares Material
Mit dem top 300 kam 2009 ein besonders ergiebiger Nassspritzmörtel auf den Markt. Er erfüllt sowohl die hygienischen Anforderungen gemäß den DVGW-Arbeitsblättern W 270 und W 347 als auch die im Arbeitsblatt W 300/1 geregelten technischen Anforderungen an Baustoffe. Eine praktische Besonderheit des Materials ist, dass sich der Mörtel universell auf Behälterwänden, -decken und –böden einsetzen lässt, auch als Endbeschichtung in spritzrau ergibt er eine optisch und funktional überzeugende Oberfläche. Das vereinfacht die Materialdisposition und verhindert Verwechslungen auf der Baustelle. Ralph Weber, zuständig für den Bereich Trinkwasserbehälter bei epasit, ergänzt: „Der niedrige E-Modul und das gute Abbindeverhalten des Materials gewährleisten die zügige Wiederinbetriebnahme des Wasserspeichers“.

Aufwändige Sanierung und Notbetrieb
In Untergruppenbach wurde die neue Beschichtung im Nassspritzverfahren als Dickbeschichtung wie folgt geplant: Decke 30 mm spritzrau, Wände 30 mm geglättet, Boden 30 mm geglättet. Nach Entfernen der schadhaften Dünnbeschichtung wurden zunächst die korrodierten Bewehrungseisen saniert, anschließend brachten die Verarbeiter der Firma Bauschutz aus Asperg die mineralische Dickbeschichtung mit einem Schichtaufbau von rund zweimal fünfzehn Millimeter auf. Die zweite Kammer wird derzeit analog saniert. Insgesamt kommen für Wände, Decken und Böden der drei Kammern voraussichtlich rund 100 Tonnen des Mörtels zum Einsatz. Die bereits Anfang 2012 erfolgte Sanierung der ersten Kammer war besonders aufwändig, da während der Arbeiten die gesamte Wasserversorgung über die linke Kammer abgewickelt wurde und Provisorien für den Rohrkeller errichtet werden mussten. Der vorhandene Rohrkeller wird ebenfalls saniert, dabei werden sämtliche Rohre und Armaturen erneuert.

Sichere Wasserversorgung gewährleistet
Der für die Bauleitung zuständige Ingenieur Richard Raith von der IRPS GbR in Stuttgart erläutert die ausgeschriebenen Materialanforderungen: „Wir legen Wert auf eine qualitativ hochwertige Dickbeschichtung mit relativ geringer Porosität“. Inzwischen ist die sanierte Kammer wieder in Betrieb und die zweite Kammer sowie der Mischbehälter können derzeit parallel saniert werden. Im Juli 2012 sollen sämtliche Arbeiten abgeschlossen sein, der runderneuerte Behälter nimmt dann wieder seinen gewohnten Dienst auf.

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