(openPR) [19-06-2012, Issigau] Was gehört eigentlich zu den Liturgischen Gewändern, die ein Priester tragen muss? Gefertigt aus erlesenen Paramenten hat jeder Bestandteil seine ganz eigene Bedeutung. Die Liturgischen Gewänder sollen die Tugenden symbolisieren, die jemand mitbringen muss, der dem Herrn Christus dienen will. Die Paramente der Kleidung sind nicht nur sehr schön anzuschauen, sondern sollen auch ernste Weisheiten lehren.
Wenn der Priester seine Liturgischen Gewänder anlegt, dann verrichtet er ein besonderes Gebet, denn er darf die Symbolik, die jene Paramente versinnbildlichen, nicht vergessen. So erinnert das Schultertuch an die Henkersknechte, die Christus die Augen verbanden und ihn verspotteten. Die Albe, ein Gewand aus weißen Paramenten, symbolisiert sie Reinheit des Leibes und der Seele. Weiterhin gehört zu den Liturgischen Gewändern der Priester das Zingulum, das an den Strick erinnern soll, mit dem man Christus an die Geißelsäule gefesselt hat sowie das Manipel, welches die Fesseln symbolisiert, mit denen Christus die Hände gebunden wurden. (http://www.wasmer.de)
Die Stola ist normalerweise aus farbigen Paramenten gefertigt und soll das Kreuz symbolisieren. Sie bedeckt Brust, Hals und Schultern und soll den Priester an seine ehrenvolle Aufgabe erinnern, dem Herrn zu dienen. Schließlich gehört zu den Liturgischen Gewändern eines Gottesmannes noch das Messgewand. Nach der Überlieferung hat die Mutter Gottes einen Leibrock ohne Naht gewoben. Soldaten sollen unter dem Kreuz das Los gezogen haben, um in den Besitz dieses Kleidungsstücks zu gelangen. Heute versinnbildlicht dieses Stück der Liturgischen Gewänder das Joch Seiner Gebote, das aus Liebe zu Ihm ertragen werden muss.












