(openPR) In den letzten 30 Jahren war die Finanzierung eines Immobilienkaufs noch nie so günstig wie heute. Die Zinsen für Hypothekenkredite haben einen Tiefstand erreicht. Arno Carstensen, Immobilienmakler in Mönchengladbach und dem Kreis Viersen meint: „Noch sind die Zinskonditionen günstig, aber mit der Einführung von Eurobonds kann sich das Blatt wenden!“
Ob drohende Griechenland-Pleite oder 100 Milliarden für spanische Banken, im Zuge der Staatschuldenkrise im Euroraum wird vermehrt über sogenannte Eurobonds diskutiert. Die Einführung von Eurobonds würde bedeuten, dass die Euro-Staaten am Finanzmarkt gesamt-schuldnerisch Geld aufnehmen und für die Zinsen und die Rückzahlung gemeinsam verantwortlich wären. Dank seiner soliden Finanzen muss Deutschland aktuell nur sehr niedrige Zinsen für neue Staatsanleihen bieten. Das könnte sich ändern, wenn der deutsche Staat durch Eurobonds für die Schulden anderer Staaten in die Mithaftung genommen wird. „Das kann im zehnjährigen Bereich zu einem Zinsanstieg von rund 2 Prozent führen“, so Carstensen, der sich dabei auf Veröffentlichungen von renommierten Wirtschaftsforschungsinstituten stützt.
Das hat direkte Folgen für die Kreditzinsen. Die Zinsen für Hypothekendarlehen würden dann voraussichtlich in einer ähnlichen Größenordnung steigen. „Bei einem 200.000 Euro-Darlehen verteuert sich für den Käufer die monatliche Belastung dann schnell um mehr als 300 Euro!“ so der Diplom-Volkswirt und Immobilienmakler aus Mönchengladbach. Aber auch wenn Eurobonds nicht eingeführt werden, geht Carstensen von einem langfristigen Anstieg der Zinsen aus. „Wer also jetzt noch zu günstig finanzieren möchte sollte zügig handeln.“ Das empfiehlt Carstensen auch Eigentümern, die Ihre Immobilie noch nicht abgezahlt haben: „Sprechen Sie mit Ihrem Finanzinstitut über ein Forward-Darlehen und sichern sich das günstige Zinsniveau!“









