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Neun Filme aus Deutschland beim Uranium Film Festival in Rio de Janeiro

Deutscher Zeichentrickfilm / Animation
Deutscher Zeichentrickfilm / Animation "Leonids Story" fuer Yellow Oscar von Uranium Film Festival R

(openPR) "Leonids Story" von Rainer Ludwigs sowie "Verstrahlt und vergessen - 20 Jahre nach Tschernobyl" von Christoph Boekel (Produktion ARTE & WDR) fuer Yellow Oscar nominiert

Kommenden Juni, gleich nach der UN-Umweltkonferenz (Rio plus 20) beginnt in Rio de Janeiro das 2. Internationale Uran Film Festival (Uranium Film Festival). Das Festival ist dem Themenkomplex Atomkraft, vom Uranbergbau bis zum radioaktiven Abfall gewidmet. Vom 28. Juni bis 14. Juli werden über 50 Filme aus allen Kontinenten im Filmtheater von Rio de Janeiros renommierten Museums für Moderne Kunst gezeigt.


Mit insgesamt 9 Produktionen sind Deutschland und das deutsche Fernsehen in diesem Jahr besonders stark vertreten. Zwei Filme aus Deutschland sind zudem für den "Yellow Oscar", den Filmpreis des Uranium Film Festivals nominiert. "Verstrahlt und vergessen - 20 Jahre nach Tschernobyl", von Christoph Boekel, Produktion ARTE & WDR (Kategorie Best Feature) sowie "Leonids Story" von Rainer Ludwigs, Produktion Tetyana Chernyavska (Kategorie Best Animation). Insgesamt wurden 8 Filme für die Yellow Oscars in den drei Kategorien, Best Short, Best Feature, Best Animation nominiert.

Liste der Filme aus Deutschland und Oesterreich in Rio de Janeiro

"Verstrahlt und vergessen - 20 Jahre nach Tschernobyl", Christoph Boekel (Produktion ARTE & WDR)

"Leonids Story", Rainer Ludwigs (Produktion Tetyana Chernyavska)

"Das Achte Gebot", Bertram Verhaag, Claus Strigel (Produktion Denkmal-Film)

"Radioactivists - Protest in Japan since Fukushima", Julia Leser, Christa Seidel

"Liebe Sonne", Franke Sachse, Uli Seis, (Bauhaus-Universität Weimar)

"Auf Augenhöhe", Kerstin Schnatz, Isabel Huber, Stephanie Auth (Produktion Strahlendes Klima)

"Uranium is it a Country. Tracking the origins of nuclear power", Kerstin Schnatz (Strahlendes Klima)

"45 min - Gefährliches Trinkwasser", Dethlev Cordts (Produktion fuer NDR)

"Los Alamos Und Die Erben der Bombe", Claus Biegert, (Produktion Denkmal-Film / Hessischer Rundfunk / arte)

Österreich

"Radioaktive Wölfe", Klaus Feichtenberger (ORF, NDR und WNET)


Liste der Yellow Oscar-Nominierten


Best Short

Atomic Bombs on The Planet Earth

Peter Greenaway, Production: Change Performing Arts of Milan, Netherlands/United Kingdom, 2011, 12 min,

Jadugoda the black magic

Shriprakash, India, 2009, 9 min

Fikapaus (Coffee Break)

Marko Kattilakoski, Sweden, 2011, 14 min

Best Feature

The Red Button (Czerwony Guzik)

Ewa Pieta & Miroslaw Grubek, Production: Miroslaw Grubek, Slawomir Grunberg, Poland/USA, 2011, 52 min

Not for Public Release: a Nuclear Incident in Lock Haven

Bill Keisling, USA, 2010

Chernobyl: The invisible thief

Christoph Boekel, Production: ARTE &WDR, Germany, 2006, 59 min

Best Animation

Leonids Story

Rainer Ludwigs, Production: Tetyana Chernyavska, Germany / Ukraine, 2011, 19 min

Sacred Ground

Karen Aqua, USA, 1997, 9 min



Contact:

Marcia Gomes de Oliveira

Uranium Film Festival

www.uraniumfilmfestival.org

E-Mail

Tel: 0055-21-2507 6704



Über das Uranium Film Festival

Das jährliche Uranium Film Festival (in Portugiesisch Uranio em Movi[e]mento) startete erstmals Mai 2011 in Rio de Janeiro. Es ist dem gesamten Themenkomplex vom Uranbergbau bis hin zu Atombombentests und Atomunfällen gewidmet: Von Einstein bis Fukushima. Von Rio de Janeiro aus reiste das Uranium Film Festival mit ausgewählten Filmen bereits auch in die brasilianischen Metropolen Sao Paulo, Salvador, Recife, Fortaleza, Natal und Joao Pessoa sowie nach Portugal, Lissabon, Porto, Peniche und Nisa. In diesem Jahr sind nach Rio de Janeiro auch Uranium Film Festivals in Deutschland (Berlin im Oktober) sowie in Indien geplant. Das von Marcia Gomes de Oliveira und Norbert G. Suchanek gegründete Uranium Film Festival wird von der kulturellen Institution Yellow Archives mit Sitz in Rio de Janeiro veranstaltet.

Es wird in diesem Jahr unterstützt u.a. von der Heinrich Böll Stiftung Brasilien sowie von der Stiftung für Forschung und Bildung des Staates Rio de Janeiro (FAETEC) und der Technischen Schule für Audio, Film und Event "Adolpho Bloch".

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