(openPR) Rio de Janeiros Uranium Film Festival wieder in Berlin
Das Internationale Uranium Film Festival kommt im Oktober zum sechsten Mal nach Berlin und wird im Kino in der Kulturbrauerei sowie im Zeiss Großplanterarium 28 Filme aus elf Laendern ueber Atomkraft und atomare Gefahren zeigen: Film von Hiroshima bis Fukushima aus Japan, Australien, Grossbritannien, Frankreich, Brasilien, Deutschland, der Ukraine, Iran, der Schweiz, Tansania und Indien.
Das Filmfest des atomaren Kinos steht in diesem Jahr insbesondere im Zeichen des radioaktiven Unfalls von Goiânia, der genau vor dreißig Jahren im September 1987 geschah. Vom 10. bis 15. Oktober 2017 wird das Festival dazu in Berlin drei brasilianische Filme sowie eine Fotoausstellung über den Goiânia-Unfall im Kino in der Kulturbrauerei Prenzlauer Berg zeigen. Mehrere deutsche Erstaufführung sind im Programm, darunter der Film "Algo do que Fica" (Etwas das bleibt) des brasilianischen Nachwuchsregisseurs aus Goiânia, Benedito Ferreira. Der Kurzspielfilm, der sensibel über die radioaktive Katastrophe und ihre Folgen in Goiânia reflektiert, war vergangenen Juni einer der Hauptgewinner des renommierten Umweltfilmfestivals FICA in Goiás, an dem auch das ursprünglich in Rio de Janeiro gegründete Internationale Uranium Film Festival beteiligt war.
Am Filmfest in Berlin kommenden Oktober werden nicht nur mehrere internationale Filmemacher und Regisseure teilnehmen. Das Festival auch als Ehrengast den Brasilianer Odesson Alves Ferreira eingeladen. Er ist Sprecher und bis vor kurzem langjähriger Präsident der Vereinigung der Cäsium-Opfer von Goiânia (AVCésio). Odesson selbst wurde durch das hochradioaktive Cäsium-137 stark verstrahlt und lebt mit den Folgen.
Das in der Welt einmalige Festival des atomaren Films dankt seinen Schirmherren MdB Klaus Mindrup, Jörg Sommer (Vorsitzender der Deutschen Umweltstiftung), Uwe Bünker (Bünker Casting) sowie seinen Festivalpartnern und Unterstützern: die Elektrizitätswerke Schönau (EWS), die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), Sayonara Nukes Berlin, die Koalition zur Ächtung von Uranwaffen (ICBUW), COOP Anti-War Kunstbar Café, die Juristenvereinigung gegen Kernwaffen (IALANA), die Friedensglockengesellschaft Berlin, Cinestar Berlin sowie das Zeiss-Großplanetarium.
International Uranium Film Festival
Rua Monte Alegre 356 / 301
Santa Teresa / Rio de Janeiro / RJ
CEP 20240-195 / Brasilien
WWW.URANIUMFILMFESTIVAL.ORG
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Festivalproduktion Berlin
Jutta Wunderlich
Tel. 0172-8927879
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