(openPR) 6. Oktober 2005
Einzelhandel
Innovativer Verbraucherkredit als Wettbewerbsvorteil
Neue Produkte, Strategien und Technologien beim Verbraucherkre-dit in Deutschland stehen im Mittelpunkt des Düsseldorfer Seminars für Führungskräfte des Handels.
Deutschland hat mit einem Jahresvolumen von 230 Milliarden Euro die europäische Führungsrolle beim Verbraucherkredit. Die jährliche Wachstumsrate von 2,5 Prozent verdeutlicht sein Potenzial als Wachstumsmotor für den Einzelhandel. Das Seminar im Industrie-Club Düsseldorf beschreibt die innovativen Lösungen, die französische und deutsch-französische Finanzdienstleister für diesen Markt entwickeln: Produkte (Revolvingkredit), Marketing (Kundenbindung durch Kreditkarte) und Strategien (Zusammenarbeit zwischen Händler und Bank). Es findet statt am 24. November 2005 und wendet sich bundesweit an Führungskräfte des deutschen Einzelhandels, insbesondere der Branchen Möbel und Küchen, Gartenmöbel und Spielwaren, Haushaltselektrogeräte und Unterhaltungselektronik sowie an Reiseveranstalter. Die referierenden Experten sind Top-Manager französischer und deutsch-französischer Finanzdienstleister. Das halbtägige Seminar ist auf maximal 40 Führungskräfte beschränkt. Veranstalter ist die Wirtschaftsabteilung der Französischen Botschaft.
Insgesamt vier zentrale Themen haben die Finanzdienstleistungsexperten auf die Agenda des Seminars mit dem Titel „Der Verbraucherkredit als Wettbewerbsvorteil“ gesetzt: Jean-Jacques Rognant, Geschäftsführer der Dresdner-Cetelem Kreditbank GmbH, klärt in seinem Vortrag die Frage nach dem „Kreditgeschäft am Point of Sale: Ratenkredit oder Karte?“. Dabei wägt er die unterschiedlichen Vorteile vom klassischen Ratenkredit und der Kundenkreditkarte gegeneinander ab.
„Das Revolvingprodukt als Verkaufsförderungsmittel“ diskutieren in einem Doppelvortrag zwei erfahrene Experten der Hanseatic Bank GmbH & Co KG, Torsten Brandes, Sprecher der Geschäftsführung, und Arnaud Leclair, Generalbevollmächtigter. Sie zeigen, dass durch die vielfältigen Vermarktungsstrategien des Verbraucherkredits Endkunden und Vertriebspartner gleichermaßen profitieren können.
Worauf eine erfolgreiche Kooperation zwischen Bank und Einzelhandelspartner beruht, erläutert Heinz Tschernisch, Leiter Absatzfinanzierung der CreditPlus Bank AG, in seinem Vortrag „Erfolgsfaktoren in der Absatzfinanzierung – was ist wichtig für Partner und Bank?“: Interne Faktoren wie die Einschätzung der Kundenbonität oder die Geschwindigkeit der Kreditzusage gehören nach seiner Einschätzung ebenso dazu wie die externen, kundenorientierten Faktoren, beispielsweise die Entwicklung von Kundentreueprogrammen.
Kreditabsicherung als Weg zur Produktdifferenzierung
Dem Thema der „Kreditabsicherung“ und dem sich daraus ergebenden „Wettbewerbsvorteil durch Produktdifferenzierung“ widmet sich Michael Bodlée, Mitglied der Geschäftsleitung Vertrieb bei der CARDIF Allgemeine Versicherung: Die Sorge vor Arbeitslosigkeit ist ein wesentlicher Grund für die Kaufzurückhaltung vieler Konsumenten. Die Kreditabsicherung gegen Arbeitslosigkeit beseitigt die Unsicherheit vor dem Kauf und belebt damit auch den Konsum. Die Kreditabsicherung betrachtet Bodlée somit als Chance für Händler, Produkte zu differenzieren und neue Kunden zu gewinnen.
Das Seminar am 24. November 2005 beginnt um 13 Uhr und endet um 18.30 Uhr. Veranstaltungsort ist der Industrie-Club e.V. Düsseldorf, Elberfelder Straße 6, 40213 Düsseldorf.
Die Tagungsgebühr in Höhe von 150,- Euro (ohne MwSt.) enthält die Tagungsunterlagen, zwei Kaffeepausen, Erfrischungsgetränke während der vier Vorträge. Die Kosten für Hotel, Transport, Parkplatz, Mittags- und Abendessen sind in den Tagungsgebühren nicht enthalten und separat zu zahlen. Die Broschüre und das Anmeldeformular können Interessenten unter www.missioneco.org/allemagne herunterladen und sich auf diesem Weg bis zum 21. Oktober 2005 für das Seminar anmelden.
Hintergrund:
Die Wirtschafts- und Handelsabteilung der französischen Botschaft in Düsseldorf ist eine offizielle Dienststelle des französischen Wirtschaftsministeriums. Zu ihren Aufgaben gehört die Pflege und der Ausbau der Handelsbeziehungen zwischen Frankreich und Deutschland. Sie unterstützt vor allem französische Unternehmen bei der Vermittlung von Geschäftsbeziehungen, indem sie erste Kontakte zwischen französischen und deutschen Partnern herstellt.











