(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Wir müssen nachbessern! In unserer Morgenmeldung („Rohölfass rollt langsam bergab“) hat zwar die Richtung gestimmt. Aber im Tagesverlauf hat die Erdanziehungskraft zugeschlagen und dem rollenden Fass eine Geschwindigkeit verliehen, wie sie innerhalb der letzten Tage und Monate an den Rohölbörsen selten war. Heißt konkret: Die Talfahrt geht beschleunigt weiter, Nordseeöl (Brent) verlor bis zum frühen Nachmittag weitere 1,50 Dollar je Fass und notiert nun bei 114,50 Dollar – immerhin ein Dreimonatstief. Und amerikanisches Leichtöl ist mit Verlusten von 2 Dollar je Fass mittlerweile dort, wo die OPEC den durchschnittlichen Ölpreis eigenen Angaben zufolge gern hätte: bei 100,70 Dollar. Gerade ein paar Cent über zweistellig, letzter Termin für U-100-Werte war übrigens der 13. Februar.
Ursächlich ist kurz vorm Wochenende ein Überangebot an preishemmenden Einflüssen. Zu den bereits bekannten (massive Vorräte in den USA, hohe OPEC-Förderung, politischer Wille zu günstigerem Öl, Deeskalation im Iran-Konflikt) gesellen sich heute zwei weitere: Ein etwas unfreundlicher Börsentag in Europa und Angst vor schlechten Konjunkturdaten in den USA.
Da ist es nicht verwunderlich, dass trotz eines ebenso leicht nach unten tendierenden Euro (1,313 Dollar) unsere Prognose stimmt und es für Heizöl tatsächlich noch deutlicher abwärts geht als am Vortag. Wer sich zum Wochenausklang den deutschen Heizölkeller mit 3.000 Litern füllen ließ, hat für 100 Liter heute durchschnittlich 91,06 Euro brutto bezahlt, ein Minus von 65 Cent. Wenngleich dies ein günstigerer Preis ist als zum Wochenauftakt (da kostete am Brückentag vorm 1. Mai die selbe Menge noch 1,11 Euro mehr), ist der Wochen-Durchschnittspreis mit 91,77 Euro beinahe exakt der selbe wie in den beiden Kalenderwochen zuvor.
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