(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Wird diese Woche ein Spiegelbild der vergangenen? Wie schon gestern zeigen im Morgenhandel die Rohölpreise abwärts und wandern in ein Tal voller Spekulantentränen. Nordseeöl (Brent) rutschte unter die 100-Dollar Marke. US-Leichtöl (WTI) wird für 87,50 US-Dollar je Barrel gehandelt. Beide Sorten verloren damit den euphemisch als „Risikoprämie“ bezeichneten Aufschlag, der mit einer eventuellen Schließung des Suezkanals begründet wurde und sind so günstig wie seit 2 Wochen nicht mehr.
Für den Preisrutsch, der auch viele Anleger, die weiter auf steigende Kurse setzten, überraschte, sorgen mehrere Faktoren, allen voran die sich entspannende Lage in Ägypten. Hinzu kommen erste Bestandsschätzungen für die US-Rohölreserven. Demnach werden sowohl das American Petroleum Institute als auch das US-Energieministerium für die vergangene Woche einen weiteren Aufbau der Bestände verkünden – so wie bisher in jeder Woche des neuen Jahres. Lediglich bei den Mitteldestillaten (Heizöl, Diesel) wird ein Rückgang erwartet. Doch damit könnte es schon in den nächsten sieben Tagen vorbei sein, da Experten deutlich mildere Temperaturen in den USA vorhersagen, und somit einen starken Rückgang der Nachfrage nach Heizöl.
Die gestrige Euphorie an den europäischen Börsen strahlt nun auch auf den Euro ab. Der wurde heute Morgen dauerhaft über 1,36 US-Dollar gehandelt, rund 1 US-Cent mehr als gestern. Dadurch und aufgrund des internationalen Preisrutsches dürfen Heizölkunden in Deutschland, wie schon gestern, mit sinkenden Bezugskosten rechnen. Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website http://www.brennstoffspiegel.de.
Eine tagtägliche Einschätzung der Entwicklung der Rohöl- und Heizölpreise sowie wichtige Meldungen zum Energiemarkt bietet der Ceto-Newsticker. Interessenten, die diesen auf ihrer Website einbinden möchten, finden dazu hier weitere Informationen:
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Frank Urbansky
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