(openPR) Fasten kann die Wirksamkeit einer Chemotherapie erhöhen und ihre Nebenwirkungen senken. Davon ist der Heilpraktiker René Gräber überzeugt. Jetzt gibt es neue Studien, die dies bestätigen und vielversprechende Ansätze für die Krebstherapie bieten.
Die übliche Ernährungsempfehlung für Krebspatienten lautet, während der Chemotherapie mehr Kalorien und mehr Proteine zu sich zu nehmen. Da ist verständlich, dass der Vorschlag des Fastens auf wenig Gegenliebe in der Schulmedizin stößt. Scharlatanerie sei es, unverantwortlich und schädlich. Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen jedoch, dass Heilfasten während der Chemotherapie keinen Schaden verursacht, sondern im Gegenteil sogar die Effektivität und Verträglichkeit der Behandlung steigern kann.
Gräber verweist in seinem ausführlichen Beitrag „Fasten bei Krebs“ http://www.gesund-heilfasten.de/blog/fasten-bei-krebs/ u.a. auf eine Versuchsreihe, bei der Laborratten eine überdosierte Chemotherapie verabreicht bekamen. Die Ratten, die in den Tagen zuvor keine Nahrung erhalten hatten, überlebten den Eingriff. Die normal ernährten Ratten starben oder litten zumindest unter starken Nebenwirkungen der Chemotherapie. Fallstudien an menschlichen Krebspatienten kommen zu dem Ergebnis, dass das Fasten keinen negativen Einfluss auf die Chemotherapie ( http://www.naturheilt.com/Inhalt/Chemonach.htm )hat. Im Gegenteil konnten sogar bei den Patienten, die unmittelbar vor der Chemotherapie gefastet hatten, weniger Nebenwirkungen festgestellt werden. Eine weitere, neuere Arbeit zeigt einen Zusammenhang zwischen dem Heilfasten und einer Schutzwirkung für die Zellen. Die gesunden Körperzellen werden durch das Fasten effektiv vor den Nebenwirkungen der Chemotherapie geschützt, die Krebszellen hingegen nicht, heißt es dort.
Diese Arbeiten sind noch kein Beweis für die Wirksamkeit von Heilfasten in der Krebstherapie. Aber sie geben doch Anlass zu weiteren Versuchen und machen den Vorwurf der unwissenschaftlichen Scharlatanerie unhaltbar. "Warum stürzen sich die Onkologen nicht auf diese Ergebnisse?" fragt Gräber. Seiner Meinung nach sollten möglichst sofort Studien an verschiedenen Kliniken begonnen werden, die diese Zusammenhänge näher zu untersuchen. Aber bisher finden diese Ergebnisse noch wenig Beachtung in der Schulmedizin. Gräber zieht das Fazit, dass es vielleicht die Patienten selbst sein werden, die die hilfreiche Wirkung des Fastens in der Krebstherapie entdecken.






