(openPR) Preetz. Auf seiner Webseite gesund-heilfasten.de informiert der Heilpraktiker René Gräber über die verschiedenen Methoden des Heilfastens. Er beschäftigt sich auch mit der Geschichte des Fastens, das seine Wurzeln in religiösen Traditionen und in der antiken Medizin hat. Interessierte Leser können sich Informationen über Gräbers eigenes Fastenverfahren zusenden lassen.
Das Fasten ist eine uralte religiöse Handlung, die in vielen Hochkulturen bekannt war. Es bedeutet Enthaltsamkeit entweder von aller Nahrung oder zumindest von bestimmten Nahrungsmitteln über eine gewisse vorgeschriebene oder selbst gewählte Zeitspanne. In Indien kamen im Jainismus und im Hinduismus sehr radikale Formen des Fastens bis zur Selbsttötung durch Nahrungsverweigerung vor. Die Rolle des Fastens im Judentum ist im Alten Testament bezeugt: Einzelne Personen oder das ganze Volk fasteten aus Trauer oder um ihren Gebeten Nachdruck zu verleihen. Im Islam ist der Monat Ramadan bis heute ein wichtiges Element im religiösen Jahreslauf. Im Christentum hat sich das Fasten zwischen Aschermittwoch und Ostern eingebürgert.
Auch das Fasten zu medizinischen Zwecken, also "Heilfasten", hat eine lange Tradition und war bereits in der Antike bekannt. Die Ärzte Hippokrates und Galen empfahlen es in manchen Fällen. Die Mönche des Mittelalters, insbesondere die Benediktiner, griffen auf das Wissen der antiken Ärzte zurück und zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert erschienen in Italien Bücher über das Fasten. Im Humanismus und in der Renaissance wurde das Fasten bei vielen Krankheiten und Beschwerden zur Heilung empfohlen. Weite Verbreitung fand beispielsweise ein Buch von Heinrich Laufenberg aus dem Jahr 1425: "Ein nützliches Büchlein von der Speis der Menschen". Jedoch fand das Fasten auch schon früh prominente Gegner: Petrarca und Paracelsus sprachen sich dagegen aus.
Heute sind zahlreiche Methoden des Heilfastens bekannt. Johann Schroth führte die "Schrothkur" ein, eine gemäßigte Fastenkur, die dem Fastenden den Genuss von Gemüse, Obst, Wasser, Saft und Wein erlaubt. Otto Buchinger entwickelte die "Buchingerkur" mit radikalem Verzicht auf feste Nahrung; nur Gemüsebrühe, Tee und Saft sind nach Buchinger während der Kur erlaubt.
René Gräber hat eine eigene Methode des Heilfastens entwickelt. Interessierte Leser seiner Fasten-Webseite www.gesund-heilfasten.de können sich kostenfrei eine Serie von Informationsschriften Gräbers zusenden lassen. Der Titel der Serie lautet: "Vitalität pur durch Heilfasten: Sieben Dinge, die Sie unbedingt wissen müssen, bevor Sie fasten". Wer seine E-Mail-Adresse und seinen Vornamen auf Gräbers Seite angibt, erhält die Informationen in seinen Mailbriefkasten geschickt.
René Gräber betont, dass Patienten, die fasten möchten, sich zuvor mit ihrem Arzt oder Heilpraktiker absprechen sollten. Denn: Nicht jeder sollte fasten! Patienten, die unter einer Grunderkrankung leiden, beispielsweise Krebs oder Diabetes, aber auch Schwangere, Stillende, Senioren sowie Kinder und Jugendliche gefährden durch Fasten ohne vorherige medizinische Absprache ihre Gesundheit.




