(openPR) (Wertheim, 26.04.2011) Heilfasten ist trendy. Immer mehr Magazine berichten über Formen und Wirkungen des Fastens. So wird nicht nur in der Vorosterzeit gefastet sondern auch unterm Jahr. Besonders beliebt ist das Heilfasten nach Buchinger. Hier steht die Entgiftung des Körpers im Vordergrund. Über einen gewissen Zeitraum wird auf feste Nahrung verzichtet und nur noch Wasser, Tee und Säfte zu sich genommen. Diese Zeit des Entgiftens wird als Reinigung von Körper und Seele betrachtet, der ideale Zeitpunkt um auch Themen wie das Liebesleben und hormonfreie Verhütung zu überdenken.
Durch die Entgiftung während des Heilfastens nach Buchinger wird im Körper aufgeräumt. Durch das stete Trinken werden einmal Giftstoffe ausgespült. Der Trick ist jedoch, dass durch die Entbehrung fester Nahrungsmittel die Leber beginnt sogenannte Ketone auszuschütten. Diese dienen als alternative Energiezufuhr und fördern den Gewichtsverlust und die Entgiftung. Somit gehen Entgiftung, Gewichtsverlust und Energie Hand in Hand. Besonders wichtig ist, die Zeit des Heilfastens bewusst anzugehen. Die Dauer einer Fastenkur kann ganz unterschiedlich sein. Ein Grundprogramm kann bei 5 Tagen starten. Bei guter körperlicher Konstitution ist es möglich, bis zu 3 Wochen ohne ärztliche Begleitung zu fasten. Es empfiehlt es sich, so lange Fastenkuren zuvor mit einem Arzt zu besprechen.
Heilfasten schärft die Sinneswahrnehmung – Riechen, Sehen, Schmecken, Fühlen – all dies wird intensiver wahrgenommen. Auch kommen viele Menschen mit viel weniger Schlaf aus. Gesundheitliche Beschwerden wie PMS-Symptome können gelindert werden oder verschwinden während der Zeit des Heilfastens gar völlig. Nicht selten wird auch eine Steigerung der Libido beobachtet. Hier stellt allerdings die Individualtät des Fastenden die Maßstäbe, eine Patentantwort, wie Fasten empfunden wird, kann nicht gegeben werden. Wichtig ist hier auch, dass Frauen, die hormonell verhüten, dies für die Zeit des Heilfastens aussetzen sollten. Der Hormonhaushalt wird während des Heilfastens aufgewirbelt. Zudem steht regelmäßige Darmentleerung auf dem Fastenprogramm (wodurch u. a. das Hungergefühl reguliert wird), was die Wirkung der Pille herabsetzt. Somit eröffnet Heilfasten (nicht nur nach Buchinger) den idealen Ausgangspunkt, um die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel zu überdenken. Für hormonell verhütende Frauen, die Heilfasten wollen, ist es ohnehin empfehlenswert, die Pille abzusetzen, da Hormone den Körper belasten können. Nach Beendigung der Fastenkur kann dann eine gesunde Alternative angegangen werden.
Heilfasten geht mit intensiver Körperwahrnehmung einher. Dies ist ein idealer Zeitpunkt um auf eine Verhütungsmethode umzusteigen, die auf der Beobachtung der weiblichen Fruchtbarkeitsmerkmale basiert. Hier ist die symptothermale Methode eine bewusste und hormonfreie Art der Verhütung, mit der Frauen bewusst die Anzeichen ihres Körpers ermitteln um so ihre unfruchtbaren und fruchtbaren Tage bestimmen. Dies geschieht durch die Ermittlung der Aufwachtemperatur (Basaltemperatur) und weiterer Fruchtbarkeitsmerkmale, wie der Messung des Eisprunghormons LH durch Ovulationstests, Zervixschleimbeobachtung oder Gebärmuttermundabtastung. Da während des Heilfastens die Körpertemperatur absinken kann und der aufgewirbelte Hormonhaushalt sowie der Gewichtsverlust den weiblichen Zyklus beeinflusst, sollte mit dieser Form der Verhütung erst nach dem Heilfasten begonnen werden. Wer die Antibabypille eingenommen hat, muss warten, bis sich der Zyklus normalisiert hat, damit die Auswertung der Daten korrekt vorgenommen werden kann. Die Reinigung und die bewusste Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper bietet hier eine perfekte Ausgangsbasis für diese hormonfreie und selbstbestimmte Form der Schwangerschaftsvermeidung.
Weitere Informationen rund um das Thema symptothermale Verhütung gibt es im Internet unter http://www.verhuetung-cyclotest.de/












