(openPR) Senioren fühlen sich an schnellen Discounterkassen oft überfordert. Zu diesem Ergebnis kommt eine kürzlich in drei deutschen Großstädten parallel durchgeführte Marktforschung der Initiative Seniorensiegel Deutschland. Befragt wurden insgesamt über 2.100 Passanten im Alter zwischen 70 und 80 Jahren. Auf die Frage wo und bei welchen Tätigkeiten das persönlich wahrgenommene Stressempfinden während des Einkaufens am höchsten sei, antworteten 72 % der Befragten „Beim Kassieren“ bzw. “An der Kasse“. Knapp 54 % gaben an, aus diesem Grund nicht, oder nur noch selten Einkäufe beim Discounter zu erledigen. 38 % der Befragten bemängelten außerdem die meist nur unzureichend vorhandenen Sitz- bzw. Ruhemöglichkeiten im Einkaufsbereich; knapp jede(r) Vierte gab an, schon einmal Probleme mit zu großen und zu schwerfällig fahr- und lenkbaren Einkaufswagen gehabt zu haben.
„Bei dem voranschreitenden demografischen Wandel werden sich Supermärkte und Lebensmitteldiscounter mittelfristig Lösungen einfallen lassen müssen, um die wachsende Zielgruppe der Senioren künftig an sich binden und bedarfsgerecht bedienen zu können“, so Sven Lilienström, Organisator der Initiative Seniorensiegel Deutschland. „Es gibt bereits gute Ansätze. Das volle Potential an Möglichkeiten ist jedoch noch lange nicht ausgeschöpft."











