openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Studie: Digitale Angebote für ältere Menschen schaffen

28.10.201418:32 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Studie: Digitale Angebote für ältere Menschen schaffen

(openPR) Hamburg. Entgegen dem demografischen Trend ignorieren viele Unternehmen und Politik den Bedarf von Senioren am digitalen Leben teilzuhaben. Neben Einsteigern fühlen sich selbst Ruheständler mit vormals regelmäßiger beruflicher Computernutzung nicht ernst genommen und überfordert.



Eine aktuelle Studie der dukaPC GmbH in Zusammenarbeit mit der GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung mbH liefert aktuelle und teils überraschende Zahlen hinsichtlich der Computer-Bedürfnisse von Menschen über 60.

Digitale Komplexität ist Barriere

"Ich habe versucht "Hilfe" anzuklicken, ich verstehe kein Wort. Sofort ist meine Geduld zu Ende. Das ist nicht meine Sprache, das bringt nichts", so eine Studien-Teilnehmerin. Updates für Software, Virenschutz, sowie die Anpassung von Passwörtern stellen über alle Befragten hinweg ein hohes Barriere-Potenzial dar. Auch wird in der Studie wiederholt die Angst vor dem Datenmissbrauch thematisiert.

Überrascht hat dennoch, welches Potential viele Senioren in der Computer-, vor allem aber in der Internetnutzung sehen. Das Internet verspricht ungelebte Wünsche zu realisieren und den Alltag aktiv und lebensfroh zu gestalten. Am Willen, sich in die digitalen Medien einzuarbeiten, fehlt es somit nicht.

Produkte an Bedürfnisse anpassen

"Auch wenn bei einigen Teilnehmern der Studie die Bereitschaft da ist, sich in Seminaren und Kursen fit zu machen, sollte der Ansatz sein, dass sich die Produkte an die Bedürfnisse der Kunden anpassen. Jedenfalls kann es nicht darum gehen, dass sich Millionen potentielle Kunden durch Seminare quälen müssen, um sich dem Produkt anzupassen", erklärt Katrin Baßin, Projektleiterin bei dukaPC. Dabei kommt es auf eine einfache und fokussierte Sprache an.

Im Anspruch zielgruppenverständlich zu kommunizieren, lauert das nächste Fettnäpfchen. "Nur weil jemand, aus welchen Gründen auch immer, sich kein Systemadministratoren-Vokabular aneignen möchte, muss man mit ihm nicht wie mit einem Kleinkind sprechen", beschreibt Baßin die Gefühlslage vieler Senioren.

Senioren wünschen Teilhabe

In den tiefenpsychologischen Gruppeninterviews überraschte zudem die große Sehnsucht bestehender Computernutzer über 60 nach einfachen und sicheren Geräten und Internetzugängen. Den Zwang, sich dem Computer anzupassen, möchten sich viele Senioren im Ruhestand nicht mehr hingeben.

Insgesamt verdeutlicht die Studie, dass die schöne neue Online-Welt ein Zerrbild ist, das die wahren gesellschaftlichen Verhältnisse überdeckt. Menschen ab 60 Jahren möchten online dabei sein und sehen die vielen Vorteile der Digitalisierung - ohne die Nachteile aus den Augen zu verlieren. Doch sie werden aufgrund einer schwachen eigenen Lobby ignoriert. "Die Politik darf insbesondere diese Gruppe von Menschen nicht vergessen, wenn sie die digitale Spaltung überwinden will", fordert Katrin Baßin.

Studiendesign: Qualitativ und Quantitativ

Für die Studie unter der Leitung von Diplom-Psychologe Sven Giebel wurden 301 quantitative Einzel-Telefonbefragungen und vier tiefenpsychologische Gruppendiskussionen durchgeführt. In den Telefonbefragungen wurden zu je einem Drittel die Altersgruppen von 60 bis 65 Jahren, 66 bis 70 Jahren und 71 bis 75 Jahren befragt. Der Anteil männlicher Probanden lag bei 41 Prozent, der Anteil weiblicher bei 59 Prozent. Ein wichtiger Faktor war der Nutzer-Status der Senioren. Befragt wurden zu 23 Prozent aktuelle Nutzer, zu 19 Prozent ehemalige Nutzer und zu 58 Prozent Nie-Nutzer von Computern. Gerade bei ehemaligen Nutzern besteht eine erhöhte Frustration.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 823440
 844

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Studie: Digitale Angebote für ältere Menschen schaffen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von duka PC GmbH

Bild: Digitale Gesellschaft: dukaPC stellt optimierte Senioren-PCs vorBild: Digitale Gesellschaft: dukaPC stellt optimierte Senioren-PCs vor
Digitale Gesellschaft: dukaPC stellt optimierte Senioren-PCs vor
Berlin. Mal eben eine Mail an die Enkel schreiben, im Internet Nachrichten lesen oder nach leckeren Rezepten stöbern. Viele Senioren wollen Teil der digitalen Welt werden. Herkömmliche Computer sind jedoch oftmals für unerfahrene Nutzer zu kompliziert. Die dukaPC GmbH hat einen Computer entwickelt, der genau auf die Bedürfnisse von älteren Menschen abgestimmt ist. Er erfordert keinerlei Kenntnisse von Installationen, Sicherheits-Updates oder anderen technischen Fertigkeiten – und ist damit optimal für PC-Neulinge. dukaPC stellt aktuell zwei …
Kommunale Beratungsstellen Hannover setzen auf dukaPC
Kommunale Beratungsstellen Hannover setzen auf dukaPC
Hannover. Die Kommunalen Beratungsstellen Hannover (KBS) haben die Produkte von dukaPC in ihren Katalog aufgenommen. Der Katalog gibt einen Überblick über technische Lösungen, die älteren Menschen bei einer selbständigen Lebensführung wirksam helfen und unterstützen können. „Wir sehen die Aufnahme in den Katalog als Anerkennung unserer Arbeit. Unser Ziel ist es, älteren Menschen einen intuitiven Zugang zur mobilen Kommunikation zu geben. Dadurch stärken wir die Lebensfreude“, betont Katrin Baßin, Projektleiterin Deutschland bei der dukaPC Gm…

Das könnte Sie auch interessieren:

Ohne Internet bist du „draußen“ – Wie Jugendliche ins Abseits geraten
Ohne Internet bist du „draußen“ – Wie Jugendliche ins Abseits geraten
… Sie setzen eine Breitband-Flaterate voraus. „Wer die nicht hat, bleibt entweder draußen oder er zahlt sich dämlich“, sagt Bernd Rudolph von der Initiative gegen digitale Spaltung -geteilt.de-, die sich seit drei Jahren für eine Breitband-Grundversorgung stark macht. Gerade in ländlichen Gebieten, in denen ohnehin eine schlechte Infrastruktur besteht, …
Bild: Mobile Couponing: Distanz zum Angebot hat signifikanten Einfluss auf das KlickverhaltenBild: Mobile Couponing: Distanz zum Angebot hat signifikanten Einfluss auf das Klickverhalten
Mobile Couponing: Distanz zum Angebot hat signifikanten Einfluss auf das Klickverhalten
… der Angebotswert sind für Konsumenten ein entscheidendes Nutzungs-Kriterium, so ein erstes Zwischenergebnis einer aktuellen Studie des Instituts für Electronic Commerce und Digitale Märkte (ECM) der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und dem mobile Location Based Service Anbieter GETTINGS GmbH zur Wirkungsweise von Location Based Advertising. Im Rahmen …
Digitale Bürgerbeteili­gung: TUD-geleitete Studie zeigt Ost-Effekt bei Mittel- & Kleinstädten sowie Stadt-Land-Gefälle
Digitale Bürgerbeteili­gung: TUD-geleitete Studie zeigt Ost-Effekt bei Mittel- & Kleinstädten sowie Stadt-Land-Gefälle
Wie verbreitet ist digitale Bürgerbeteiligung in Deutschland? Forscherinnen und Forscher der Technischen Universität Dresden (TUD), der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sowie der Universitäten Leipzig und Koblenz haben über 10.000 Städte und Gemeinden zu digitaler Bürgerbeteiligung befragt. 2.390 Städte und Kommunen (22 Prozent) haben die Umfrage …
Bild: Wolfgang Dippold, PROJECT Gruppe, Bamberg: Wohnungsunternehmen skeptisch gegenüber DigitalisierungBild: Wolfgang Dippold, PROJECT Gruppe, Bamberg: Wohnungsunternehmen skeptisch gegenüber Digitalisierung
Wolfgang Dippold, PROJECT Gruppe, Bamberg: Wohnungsunternehmen skeptisch gegenüber Digitalisierung
… für die bundesweit 113 Wohnungsgesellschaften und -genossenschaften befragt wurden. Aus der Studie geht nämlich hervor, dass 72 Prozent der Wohnungsunternehmen bereits über ein digitales Geschäftsmodell nachgedacht haben, jedoch lediglich ein Drittel der Befragten das Thema digitale Produkte und Services für sich realisiert haben. Demnach bieten bisher …
Bild: Generation Z: Eine attraktive und zugleich kritische Zielgruppe für FinanzdienstleisterBild: Generation Z: Eine attraktive und zugleich kritische Zielgruppe für Finanzdienstleister
Generation Z: Eine attraktive und zugleich kritische Zielgruppe für Finanzdienstleister
… „Generation Z“ ist für Finanzdienstleister eine zukunftsträchtige, aber keine einfache Zielgruppe. Um erfolgreich mit dieser „in Touch“ zu kommen, reichen oberflächlich-jugendliche Anstriche und „digitales Lifestyle-Geklingel“ nicht aus. Die „GenZ“ fühlt sich zwar in der digitalen Welt zuhause, springt aber nicht auf jeden Trend an und prüft sehr genau, …
Bild: Lokale Dienstleister im Wandel: So entscheiden Konsumenten und Konsumentinnen heuteBild: Lokale Dienstleister im Wandel: So entscheiden Konsumenten und Konsumentinnen heute
Lokale Dienstleister im Wandel: So entscheiden Konsumenten und Konsumentinnen heute
Neue Marktforschungsstudie von The Digital Architects zeigt: Bei digitalen Lösungen kommt es auf Vertrauen, Transparenz und Sicherheit an. Wer diese menschlichen Bedürfnisse vermittelt, erreicht die Kunden und Kundinnen von heute. An der Umfrage haben 2000 Personen aus Deutschland teilgenommen.Würzburg, Januar 2026Wie informieren sich Menschen, wenn …
Bild: Studie bestätigt: detoxi Health App wirkt gegen digitalen StressBild: Studie bestätigt: detoxi Health App wirkt gegen digitalen Stress
Studie bestätigt: detoxi Health App wirkt gegen digitalen Stress
Die Nutzung des App-basierten Präventionsangebots „Digitale Stressbewältigung mit der detoxi App“ hat positive Effekte auf Lebenszufriedenheit, Wohlbefinden, positives Denken und die subjektive Stressbelastung – das wurde nun durch eine Wirkungsstudie belegt.Das von der Zentralen Prüfstelle Prävention mit dem Siegel „Deutscher Standard Prävention“ zertifizierte …
Bild: Digital Banking in EuropaBild: Digital Banking in Europa
Digital Banking in Europa
Basierend auf dem Abschluss realer Tests mit Mystery Shoppern, vergleicht eine Studie von D-Rating die wettbewerbsfähigsten europäischen Netzwerkbanken in Bezug auf digitale Angebote – insgesamt 58 Banken wurden bewertet Die aktuelle Gesundheitskrise ist ein neuer groß angelegter Stresstest für das Privatkundengeschäft. Die jetzt veröffentlichte Studie …
Reichweite der gedruckten Zeitung bleibt stabil
Reichweite der gedruckten Zeitung bleibt stabil
… die Qualität unseres Mediums“, erklärt Alexander Potgeter, Mitglied der Geschäftsleitung der ZMG Zeitungs Marketing Gesellschaft. Print und Online Zusätzlich nutzen immer mehr Menschen die digitalen Angebote der Zeitungen online und mobil. So lesen laut AGOF 30,9 Millionen Deutsche online Zeitung (AGOF internet facts 2014-5) und 11,4 Millionen nutzen …
Sie lesen gerade: Studie: Digitale Angebote für ältere Menschen schaffen