(openPR) Koblenz/Höhr-Grenzhausen, 20. April 2012 - Der beste Weg, um sich über das persönliche Ausbildungsziel klar zu werden, ist nicht nur Fakten zu sammeln, sondern in die Ausbildung hineinzuschnuppern und sich mit anderen Auszubildenden oder Lehrern darüber auszutauschen. Am 17. März 2012 öffnete das Bildungs- und Forschungszentrum Keramik (BFZK) in Höhr-Grenzhausen seine Türen und lud alle Interessierten ein, sich über die Chancen keramischer Aus- und Weiterbildung zu informieren. Mehr als 250 junge Menschen nahmen diese Gelegenheit wahr.
Als Branchenzentrum beschäftigt sich das BFZK mit silikatischer Keramik, Hightech-Keramik sowie mit handwerklicher und künstlerischer Keramik. Das Netzwerk steht neben modernen und praxisnahen Ausbildungen sowie marktadäquaten beruflichen Qualifizierungsangeboten auch für innovative Bachelor- und Master-Studiengänge. So bietet der Standort Höhr-Grenzhausen der Fachhochschule Koblenz (WesterWaldCampus) ab dem Wintersemester 2012/13 den kooperativen „Master of Engineering Ceramic Science and Engineering“ an, der auf dem Bachelor-Studiengang „Werkstofftechnik Glas und Keramik“ aufbaut.
Am Berufsinformationstag stellten das Institut für Künstlerische Keramik und Glas, die Fachschule für Keramikgestaltung sowie die Berufsbildende Schule (BBS) Montabaur die kreativen Berufe in den Bereichen Kunst, Design, Gestaltung und Handwerk vor. Orientierungs- und Entscheidungshilfen über technisch ausgerichtete Berufe wie Industriekeramiker, Keramiktechniker und Keramikingenieure gaben die Fachhochschule Koblenz, das Forschungsinstitut für anorganische Werkstoffe Glas/Keramik GmbH, die Fachschule für Keramiktechnik sowie die BBS Montabaur - Abteilung Keramik.
Die Auszubildenden, Schüler und Studenten profitieren von dem besonderen Verbund der Ausbildungsinstitute in Höhr-Grenzhausen, da Ausbildungen mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen begonnen werden können. Mit den aufeinander aufbauenden und durchgängigen Bildungsmöglichkeiten hat jeder die Chance, eine fundierte Ausbildung bis zum Fachhochschulstudium absolvieren zu können.
Keramische Werkstoffe haben sich in der Technik einen festen Platz erobert. Durch das wachsende Verständnis für moderne Hochleistungsmaterialien wird Keramik zunehmend zum Problemlöser für anspruchsvolle Aufgaben. Viele moderne Bauteile wie Bremsscheiben, Supraleiter oder Gelenkprothesen sind heute aus keramischem Material, das dank seiner besonderen Eigenschaften einen überzeugenden Mehrwert in puncto Langlebigkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit bietet. Die Perspektiven junger Menschen nach ihren erfolgreichen keramischen Ausbildungen sind durch den großen Fachkräftebedarf in der Keramik und zusätzlich durch die gute Zusammenarbeit mit den Branchen Metall und Kunststoff beträchtlich gewachsen.
Das Bildungs- und Forschungszentrum Keramik ist mit seinen acht Institutionen, die auf den Gebieten der Forschung und Entwicklung, der Lehre, der Unternehmensgründung, der Gestaltung, Kunst und musealen Bewahrung der Historie tätig sind, in seiner Konstellation europaweit einzigartig. Ziel ist es, dem Werkstoff Keramik in seiner vielfältigen Bandbreite in Technik, in alternativer Energiegewinnung, in Medizin und Umwelt die entsprechende Beachtung zu verschaffen.
Weitere Informationen unter www.metall-keramik-kunststoff.de
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