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Daimler und Dresdner Hochschulen forschen und lehren gemeinsam

19.04.201211:38 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Der beste Unfall ist der, der gar nicht passiert - Daimler und die Dresdner Hochschulen forschen und lehren gemeinsam an sicheren Autos für die Zukunft

Stuttgart/Dresden – Ca. 1,3 Mio. Menschen sterben jährlich weltweit im Straßenverkehr. 20 bis 50 Mio. Menschen werden verletzt. In Deutschland ist im Jahr 2011 die Zahl der Verkehrstoten zum ersten Mal seit 1991 wieder gestiegen.



Die Sicherheit zukünftiger Fahrzeuge stellt deshalb aus gutem Grund einen wesentlichen Inhalt der Ingenieursausbildung im Fach Kraftfahrzeugtechnik dar. Prof. Dr.-Ing. Rodolfo Schöneburg, Leiter der Fahrzeugsicherheit bei der Daimler AG, und Karl-Heinz Baumann, Senior Manager passive Sicherheitskonzepte bei Daimler, lehren seit 2007 das Fach „Integrale Sicherheit“, ehemals "Passive Sicherheit im Fahrzeugentwicklungsprozess" an den beiden Dresdner Hochschulen TU Dresden und Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Ab Sommer 2012 werden beide Veranstaltungen als Verbundvorlesung für die Studenten beider Hochschulen angeboten. Das Lehrangebot zur Kraftfahrzeugtechnik am Standort Dresden wird damit noch breiter, die Wahlmöglichkeiten für die Studenten noch flexibler. Damit wird in der wissenschaftlichen Ausbildung des Ingenieurnachwuchses die Kooperation zwischen der Automobilindustrie und den Dresdner Forschungs- und Lehreinrichtungen weiter ausgebaut. Der Praxisbezug des Studiums wird dadurch noch einmal deutlich gesteigert.

Die Daimler AG engagiert sich seit vielen Jahren für die Fahrzeugsicherheit und hat entscheidende Pionierarbeit geleistet. Um auch Pionier in der Zukunft zu sein, engagiert sich die Daimler AG intensiv in der Nachwuchsförderung. Der Erfolg des Engagements spiegelt sich darin wieder, dass viele Studenten und Absolventen bei Mercedes-Benz tätig sind. So haben viele Dresdener Studenten in Sindelfingen ihr Praktikum und Diplomarbeit absolviert, von denen einige inzwischen Mitarbeiter des Hauses geworden sind.

Am Wissenschaftsstandort Dresden sind mehrere renommierte Einrichtungen konzentriert, die seit vielen Jahren auf dem Gebiet der Verkehrssicherheit forschen. So befassen sich das Institut für Automobiltechnik – IAD und die Verkehrsunfallforschung (VUFO GmbH) der TU Dresden seit mehr als zwölf Jahren mit der Erhebung und Auswertung des Unfallgeschehens im Großraum Dresden. Die VUFO GmbH hat bisher mehr als 22.000 Verkehrsunfälle aufgenommen. Diese Daten werden von Experten dazu benutzt, die Entstehung von Unfällen zu verstehen und die Wirksamkeit neuartiger Fahrerassistenzsysteme zu verbessern. Da laut aktueller Statistiken mehr als 90% aller Unfälle durch menschliches Fehlverhalten ausgelöst werden, wird an der TU Dresden intensiv an menschlichen Verhaltensmodellen in der Unfallentstehung gearbeitet. Damit soll u. a. erforscht werden, wie im Fahrzeug Warnungen oder Handlungsempfehlungen an den Fahrer zu geben sind, so dass er im Fall des Falles intuitiv richtig reagiert. Die Art der Informationen muss für den Fahrer stets klar verständlich sein, die Informationsmenge darf ihn niemals überfordern. Prof. Dr.-Ing. Günther Prokop, geschäftsführender Direktor des IAD meint: „Das Verständnis des menschlichen Verhaltens in kritischen Situationen ist heute der Schlüssel für mehr Verkehrssicherheit, solange der Mensch noch selber Auto fährt. Durch moderne Assistenzsysteme kann man ihn dabei vielfältig und sehr wirksam unterstützen. Die Technik muss aber auf den Menschen zugeschnitten sein, um ihre volle Wirkung zu entfalten.“

Auch an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW) wird zur Fahrzeugsicherheit seit vielen Jahren gelehrt und geforscht, unter anderem im Fachgebiet Fahrzeugmechatronik durch Professor Trautmann. Dr.-Ing. Lars Hannawald, Geschäftsführer der VUFO GmbH, lehrt hier seit letztem Wintersemester die Lehrveranstaltung „Unfallanalytik“. Durch die enge Anbindung an die Verkehrsunfallforschung kann eine sehr praxisnahe Ausbildung anhand realer Verkehrsunfälle aus der Region erfolgen. Mehrere Vorlesungen, Übungen und Praktika im Pflicht- und Wahlteil des Studienganges „Fahrzeugtechnik“ – beispielsweise „Unfallanalytik“, „Sachverständigenwesen“ und „Passive Sicherheit“ – zeugen von der Bedeutung sicherheitsrelevanter Sachverhalte in der Ingenieurausbildung der HTW.

Darüber hinaus beschäftigen sich ca. 20 Studierende pro Jahrgang vertiefend im Rahmen von Praktikums- und Graduierungsarbeiten mit sicherheitsrelevanten Fragestellungen; betreut und koordiniert wird dies im Lehrgebiet „Kraftfahrzeugsicherheit / Unfallanalytik“.

Das Forschen für die Fahrzeugsicherheit hat in Dresden eine bedeutende Tradition. Die heute auf diesem Gebiet tätigen Einrichtungen - TU, HTW, VUFO GmbH, fsd GmbH und weitere – setzen fort, was hier im vorigen Jahrhundert begründet wurde: Seit 1905 besteht die „Königlich Sächsische Prüfstelle für Kraftfahrzeuge“ an der TH (heute TU), bereits 1969 wurde das „Institut für Verkehrssicherheit“ an der damaligen HfV (heute HTW) gegründet.

Durch die enge Vernetzung von Forschung, Entwicklung und Hochschulausbildung wird sich Dresden langfristig als innovativer Standort zur Weiterentwicklung der integralen Fahrzeugsicherheit etablieren.

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