(openPR) Dresden, 14.11.2009: Am 15. Januar 2010 laden Dresden exists, die Gründungsinitiative der Dresdner Hochschulen und Forschungseinrichtungen, und der Materialforschungsverbund Dresden e.V. zur Veranstaltung „Ideas to Market – Materialinnovationen für die Praxis & Verleihung internationaler Dresden Barkhausen-Award 2009“ ein. Die Veranstaltung startet ab 10.00 Uhr im Festsaal der Technischen Universität Dresden („Dülfersaal“).
Dresden ist ein wichtiger, international bekannter Standort für Materialinnovationen. Fortschritte im Maschinen- oder Fahrzeugbau, in der Energie- oder Medizintechnik sind ohne innovative Materialien kaum noch denkbar. Einen Überblick über aktuelle Entwicklungen der Dresdner Materialforschungslandschaft liefert die Veranstaltung unter dem Kurztitel „Ideas to Market“ am 15.01.2010. Der sächsische Wirtschaftsminister Sven Morlok stellt zu Beginn die zukünftige Ausrichtung der sächsischen Innovationspolitik vor. Anschließend kann in drei verschiedenen Branchenpanels über aktuelle anwendungsbezogene Ergebnisse der Materialforschung aus den Dresdner Forschungseinrichtungen und Hochschulen diskutiert werden.
Das Forschungsspektrum der Dresdner Wissenschaftslandschaft umfasst nahezu alle Materialklassen, geforscht wird sowohl an biokompatiblen Materialien als auch an neuartigen Einsatzmöglichkeiten der Supraleitung. Dabei ist die enge Verzahnung von Forschung und Industrie eine wichtige Voraussetzung, um einerseits marktfähige Produkte und Verfahren entwickeln zu können und um andererseits mit Kompetenz und Spitzentechnologie die Wirtschaftskraft nachhaltig zu stärken.
Prof. Bernd Büchner vom Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden e.V. (IFW) zum Beispiel wird im Branchenpanel Medizin anzutreffen sein. Er ist seit September 2003 Professor am Institut für Festkörperphysik der TU Dresden und Direktor des Instituts für Festkörperforschung am IFW Dresden und beschäftigt sich mit der Anwendung Kohlenstoff-ummantelter nanoskaliger Magnete und ihrer biomedizinischen Anwendung.
Der Bereich der Nanobiotechnologie ist in aller Munde. Zu Recht, denn sie bietet Anwendern aus nahezu allen Branchen ein breites Spektrum an Möglichkeiten. Den akademischen Kinderschuhen ist sie gerade auf dem Gebiet neuer Materialien und funktionaler Beschichtungen längst entwachsen. In Zeiten erhöhten Preisdrucks und internationaler Lohnkonkurrenz sind Qualität und Innovation besonders für mittelständische Unternehmen überlebenswichtig. Nanobiotechnologie kann hier vielfach ein Schlüssel zum Erfolg sein - besonders dann, wenn ihre Implementierung mit Augenmaß und strategischer Weitsicht erfolgt.
Im zweiten Teil der Veranstaltung erfolgt die Verleihung des internationalen „Dresden Barkhausen Award 2009". Dieser wird für herausragende wissenschaftliche Leistungen sowie angewandte Forschung und Entwicklung auf dem Grenzgebiet zwischen Physik, Materialwissenschaften und Elektronik verliehen. Preisträger ist Dr. Stuart Parkin vom „IBM Almaden Forschungszentrum“ San Jose, Kalifornien.
Weitere Informationen unter: http://www.dresden-exists.de/ideastomarket
Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit von Dresden exists mit dem Materialforschungsverbund Dresden e.V. durchgeführt.










