(openPR) BUND wertet Bekenntnis von Minister Hermann zur Erhaltung der Angebote als wichtigen Schritt in die richtige Richtung – Regionalisierung der Infrastruktur notwendig
Stuttgart. „Wir begrüßen das Bekenntnis von Verkehrsminister Winfried Hermann, die Angebote im Nahverkehr auf der Schiene trotz steigender Kosten zu erhalten. Dies ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung“, kommentiert BUND-Landesgeschäftsführer Berthold Frieß die heutige Aktuelle Debatte im Landtag zu den Finanzierungsproblemen im Schienenverkehr. Allerdings müsse die Landesregierung noch einige Schritte weiter gehen. „Der Schienenverkehr ist das Rückgrat einer klimaschonenden Verkehrspolitik in Baden-Württemberg. Jeder Stillstand ist hier ein Rückschritt. Daher müssen die bestehenden Angebote auf der Schiene weiter bedarfsgerecht ausgebaut werden“, stellt Frieß fest. Kontraproduktiv sei es beispielsweise, dass die lang geplante Reaktivierung des grenzüberschreitenden Schienennahverkehrs ins Elsass zwischen Müllheim-Neuenburg und Mulhouse nicht zum Jahresende umgesetzt werden soll.
Um nicht länger die Monopolgewinne der Deutschen Bahn AG aus den Nahverkehrsmitteln finanzieren zu müssen, schlägt der BUND eine Initiative des Landes zur Regionalisierung der Eisenbahn-Infrastruktur vor. „Es sollte geprüft werden, ob es möglich ist, die Eisenbahnstrecken ohne Fernverkehr auf das Land zu übertragen. Dann würden die Gewinne beim Land verbleiben und könnten für eine neue Angebotsoffensive im Regional- und Nahverkehr verwendet werden“, fordert Berthold Frieß.
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