(openPR) Höchster Umsatz seit 2009 – Mieten und Leerstand unverändert.
* Büroflächenumsatz im 1. Quartal 2012 bei 138.500 m²: + 62 % ggü. Q1-2011
* Spitzen- und Durchschnittsmiete ggü. Vorquartal unverändert: 36,00 EUR/m² bzw. 19,00 EUR/m²
* Leerstandsquote bei 15,3 %
Am Frankfurter Büromarkt wurden in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres 138.500 m² umgesetzt und damit 62 % mehr als im selben Zeitraum des letzten Jahres. „Dieser Umsatzwert ist zugleich der höchste in einem 1. Quartal seit 2009“, freut sich Marco Mallucci, Regional Director und bei Savills verantwortlich für das Bürovermietungsgeschäft in Frankfurt. Er ergänzt: „Die Nachfrage konzentrierte sich vor allem auf das Bankenviertel und auch im Westend wurden viele Mietverträge abgeschlossen“.
Der Büroflächenleerstand blieb in den zurückliegenden drei Monaten weitgehend unverändert, die Leerstandsquote lag Ende März bei 15,3 %. Im Jahresvergleich ist die Leerstandsquote damit um 2,5 Prozentpunkte gesunken und der Gesamtflächenleerstand reduzierte sich um etwa 200.000 m² auf knapp über 1,8 Mio. m² leer stehende Fläche. Da das Flächenfertigstellungsvolumen im laufenden Jahr mit etwas mehr als 100.000 m² verhältnismäßig gering ausfallen dürfte, ist auch in den kommenden Monaten mit einem geringfügigen Leerstandsabbau zu rechnen.
Sowohl die Spitzen- als auch die Durchschnittsmiete blieben im 1. Quartal 2012 gegenüber dem Vorquartal unverändert. Die Spitzenmiete lag Ende März bei 36,00 EUR/m², die Durchschnittsmiete notierte bei 19,00 EUR/m². Beide Kennziffern lagen damit etwa 5 % unter ihren jeweiligen Vorjahreswerten. Die Spitzenmiete dürfte im weiteren Jahresverlauf stabil bleiben, da hochwertige Flächen in den zentralen Lagen trotz des hohen Gesamtleerstands recht knapp sind und in den kommenden Monaten mit einigen Projektanmietungen zu rechnen ist. Das durchschnittliche Mietniveau dürfte hingegen künftig etwas nachgeben.
In Anbetracht des umsatzstarken ersten Quartals geht Savills davon aus, dass auch der Gesamtflächenumsatz 2012 über dem Niveau des Vorjahres liegen wird. Zwar dürften die
verbleibenden Quartale im Durchschnitt schwächer ausfallen, ein Umsatzwert von 450.000 m² (ca. + 8 % ggü. 2011) scheint jedoch realistisch.









