(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Nach dem Absacken der Ölpreise am vergangenen Donnerstag bewegen sich diese zum Wochenauftakt auf dem Niveau vom Freitag. Ein Barrel Nordseeöl (Brent) kostet derzeit 123,20 Dollar, amerikanisches Leichtöl (WTI) ist am Montagvormittag für 103,20 Dollar zu haben. Die Seitwärtsentwicklung resultiert vor allem aus dem Fehlen neuer Impulse – so neutralisieren sich die immer gleichen treibenden und hemmenden Einflüsse. Trotz weiterhin bestehender Sorge um kriegerische Auseinandersetzungen im Nahen Osten – Experten sehen mit Spannung, aber auch reichlich Skepsis dem für 13. Und 14. April in Istanbul geplanten Atomverhandlungen zwischen UN und Iran entgegen – ist eine Kurskorrektur nach oben bisher ausgeblieben. Dies könnte sich auch darin begründen, dass die Freigabe strategischer Ölreserven wahrscheinlicher wird. Den Analysten von Futures Services zufolge habe die Vorsitzende der Internationalen Energieagentur IEA, Maria van der Hoeven, „ihre Rhetorik in der Diskussion um eine Freigabe der Reserven geändert“. Sah die Behörde zunächst mit dem Argument fehlender Versorgungsprobleme keinen Handlungsbedarf, wolle man nun „zum Handeln bereit sein“. Weiter heißt es: „Van der Hoeven gab ebenfalls indirekt zu, dass man sich in Gesprächen mit den Mitgliedsländern befinde und Ansichten über die Entwicklung am Ölmarkt austausche.“ Das ist kein Wunder, denn selbst der weltgrößte Erdölproduzent ist nicht an einer weiteren Verteuerung des Öls interessiert. Saudi-Arabien hat deshalb jüngst seine Fördermengen erhöht. Mit der Versorgungslage jedenfalls lassen sich die Ölpreise jedenfalls nicht erklären – aus dem Irak trudeln neue Rekordzahlen ein; dort befinden sich die Exporte auf dem höchsten Stand seit 2003.
Weil sich der Euro indes kaum nennenswert von der 1,3350-Dollar-Marke fortbewegt, wird wegen aller genannter Seitwärtsbewegungen auch für Heizöl auch kaum eine Veränderung erwartet.
Den Artikel finden Sie auf dem Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau unter http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=11856&title=Roh%F6l+und+Heiz%F6l%3A+Wochenauftakt+ohne+neue+Impulse++
Zum kostenfreien Probe-Abo der Printausgabe geht es hier:
http://www.brennstoffspiegel.de/probe-abo.html
Im monatlich erscheinenden Newsletter „Energie&Mittelstand“ finden Sie weitere Informationen rund um den Energiemarkt. Zum kostenfreien Abo geht es hier:
http://www.brennstoffspiegel.de/newsletter.html
Tägliche News von brennstoffspiegel.de kann man auch auf Facebook brandaktuell lesen: http://www.facebook.com/#!/pages/Brennstoffspiegel/146019942153810











