(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Nach Erhebung des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau gewährten die Heizölhändler ihren Kunden zum Wochenstart spürbare Nachlässe. Die Rohölpreise bewegten sich heute derweil nur geringfügig. Analysten rechnen jedoch damit, dass die Notierungen weiter nachgeben.
Der Tag an den Rohölbörsen ist bis zum Redaktionsschluss an den Rohölbörsen ruhig verlaufen. Am Nachmittag kehrten die Notierungen von ihren bisherigen Tageshöchstwerten von knapp 81,50 Dollar zurück und pendelten sich in etwa auf dem Stand von heute Morgen ein. Nordseeöl der Sorte Brent kostete demnach rund 80,70 Dollar, US-Leichtöl (WTI) lag bei etwas über 81 Dollar.
Im Vergleich zum Freitag verlief das Handelsgeschehen ruhig, es standen keine wichtigen Wirtschaftsdaten zur Veröffentlichung an. Die fundamentale Lage indes beurteilen viele Analysten nach wie vor als schwach. So rechnen die Rohstoff-Experten der Commerzbank damit, dass der WTI-Ölpreis demnächst stark unter Druck gerät und sein überzogenes Niveau nicht halten kann. „Fundamental wäre dieser Rückgang zu begrüßen, denn bei den gegenwärtigen Preisen bleibt der Ölmarkt weiterhin im starken Überschuss“, so Commerzbank-Analyst Eugen Weinberg.
Am Ende der Vorwoche hatten enttäuschende US-Arbeitsmarktdaten der bis dato schier ungebremsten Preisrallye der Rohölnotierungen den Garaus gemacht. Ungeachtet negativer Wirtschaftsdaten waren die Preise bis dahin in die Höhe gegangen und aus dem Band zwischen 70 und 80 Dollar – in dem sie sich in den letzten Monaten vornehmlich bewegt hatten – ausgebrochen. Neue Impulse für Anleger könnten von den Nachfrageschätzungen kommen, die im Laufe der Woche von Seiten verschiedener Institutionen anstehen.
Heizöl wurde in Deutschland indes erwartungsgemäß günstiger. Durch die Rohöl-Kursverluste sowie das für hiesige Verbraucher vorteilhafte Euro-Dollar-Verhältnis ergab die Erhebung von BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau Abschläge von 59 Cent pro 100-Liter-Partie. Der aktuelle Preis liegt nun bei 67,56 Euro. Dieser Wert gilt bei einer Mindestabnahmemenge von 3.000 Litern Heizöl EL. Das Preisgefüge entspricht in etwa einem Mittelwert der beiden vergangenen Jahre.
Das berichtet das Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau auf seiner Website www.brennstoffspiegel.de.
Die Entwicklung der einheimischen Heizöl-Endverbraucherpreise im Bundesdurchschnitt und in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten. Regionale Abweichungen sind marktbedingt jederzeit möglich.









