(openPR) LEIPZIG. (Ceto) So viel Vertrauen in einen weiterhin stabilen Öl-Markt ist dann doch nicht: Ab gestern Nachmittag (MESZ) gaben die Rohöl-Preise deutlich nach. Sowohl Nordseeöl (Brent) als auch US-Leichtöl (WTI) verloren innerhalb weniger Stunden gut 2 US-Dollar je Barrel. Brent wird nun für 122 Dollar gehandelt, WTI liegt gut 20 Dollar drunter. Auffällig ist, dass die Verluste nicht zeitlich mit fundamentalen Daten korrespondieren, die aktuell durchaus für fallende Notierungen sprechen, so etwa die US-Bestandsdaten vom Mittwoch. Analysten sehen hingegen verstärkte Gewinnmitnahmen. Immerhin beginnen in etlichen US-Schuldistrikten und englischen Schulbezirken, analog zu 11 Bundesländern in Deutschland, heute die Osterferien. Und da kann etwas Kleingeld nie schaden.
Gegenüber dem Wochenbeginn sind ebenfalls Verluste zu konstatieren. Die europäische Referenzsorte verlor gut 3 Dollar je Barrel, die amerikanische sogar 3,50 Dollar. Daraus einen Abwärtstrend anzuleiten wäre jedoch verfrüht. Entscheidende Fundamentale Daten sprechen eher für einen Ölpreis auf weiterhin hohem Niveau, allen voran die starke Nachfrage aus China, die trotz aller Konjunkturgerüchte ungetrübt ist, und das Kriegsgeplänkel am Persischen Golf. Da der Euro seine gestrigen Verluste wieder wettmachte, dürfen Verbraucher in Deutschland heute auf deutlichere Abschläge hoffen als bisher im Verlauf der Woche üblich.
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