openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Verdi streikt am Frankfurter Flughafen: Müssen Gebeco-Kunden wieder bangen?

27.03.201209:22 UhrTourismus, Auto & Verkehr

(openPR) Verdi hat den Streik auf Mitarbeiter am Frankfurter Flughafen ausgedehnt, um damit den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. Mehrere hundert Flüge werden allein heute gestrichen.

Die Reisenden sind die Dummen. Vor allem dann, wenn die Reiseveranstalter sich so verhalten wie die zum TUI-Konzern gehörende Gebeco. In einer Fallstudie mit dem Titel „Qualitätsmanagement in der Praxis - Wenn Kunden sich als Beuteopfer fühlen - ein “Reise”-Erlebnis mit Gebeco/TUI“ ist dokumentiert, was Kunden erleben müssen, wenn das Qualitätsmanagement des Reiseveranstalters versagt.



In dieser Fallstudie hat ein Fachmann, der zufällig Mitbetroffener des Mißmanagements eines Reiseveranstalters wurde, einen solchen Vorgang aufgezeichnet. Zwei Kundenhaben eine Fern-Studienreise gebucht. Für den Zubringerflug nach Frankfurt zahlen sie 250 Euro p.P. extra, damit – wie Gebeco argumentiert – das Risiko des Flugausfalls bei Gebeco bleibt. Als ihr Flug tatsächlich gestrichen wird, rufen sie bei der u.a. für Fälle von Flugstreichungen mitgeteilte Notruf-Telefonnummer des Reiseveranstalters an. Er trifft auf eine erkennbar in ihre Aufgabe nicht eingeübte/eingewiesene Person.

Auf die Mitteilung des Kunden folgen keinerlei Reaktionen seitens des Reiseveranstalters. Ein Gesprächsprotokoll des Anrufs gibt es – wie der Reiseveranstalter später eingesteht – nicht. Oder ist es verschwunden? Trotz der Hinweise der Kunden, Lufthansa hätte ihnen erst zwei Tage später einen Flug in Aussicht gestellt und die gebuchte Studienreise vertrage keine wesentlichen Kürzungen, bleibt der Reiseveranstalter untätig. Als die Kunden daraufhin den Reisevertrag annullieren, schickt der Reiseveranstalter eine Woche später eine nichtssagende Eingangsbestätigung. 14 Tage später gibt der Reiseveranstalter zu erkennen, daß er den Reisepreis nicht erstatten wolle. Die von den Kunden informierte Geschäftsleitung des Veranstalters bleibt ebenso untätig wie der Konzernvorstand von TUI. Nach Rechtshängigkeit des Falles behauptet der Reiseveranstalter überraschend, die Reise hätte ohne weiteres auf anderer Flugroute durchgeführt werden können und verschafft sich damit einen formalrechtlichen Vorteil gegenüber den Kunden. So gelingt es ihm, den Kunden zwar illegitim, aber legal kräftig in die Tasche zu greifen.

Wenn man nicht annehmen möchte, daß die Kunden von Gebeco/TUI vorsätzlich abgezockt werden sollten und Fehlhandlungen sich nicht zufällig gerade bei diesen Kunden dermaßen gehäuft haben, bleibt tatsächlich nur der Schluß auf ein katastrophal mangelhaftes Qualitätsmanagement. Daß die kostenträchtigen Folgen dieser gravierenden Mängel offensichtlich auch noch ganz skrupellos auf die Kunden abgewälzt werden, macht den Fall besonders pikant.

Auf der letzten Hauptversammlung der Gebeco-Muttergesellschaft TUI AG hat ein wegen dieses Vorgangs gestellter Antrag, dem Vorstand die Entlastung zu verweigern, viel Beifall der Aktionäre und eine erkleckliche Stimmenzahl erbracht. Der TUI-Vorstand, der die in der Fallstudie erhobenen Vorwürfe zunächst unsubstantiiert zurückgewiesen hatte, bequemte sich danach zu einer Entschuldigung und sagte zu, sich des Vorgangs anzunehmen. Leider warten die Kunden bisher noch auf eine angemessene Reaktion.

Das könnte auch Ihnen passieren. Die betroffenen Kunden raten, sich bei Geschäften mit Gebeco von einem im Reiserecht und der Reise-Rechtsprechung erfahrenen Anwalt begleiten zu lassen.

Qualitätsmanagement ist der Schlüssel zu nachhaltigem wirtschaftlichen Erfolg. Denn es sorgt – richtig konzipiert, organisiert und durchgeführt – dafür, daß der Kunde bekommt, was ihm versprochen wurde. Die Fallstudie „Qualitätsmanagement in der Praxis - Wenn Kunden sich als Beuteopfer fühlen - ein “Reise”-Erlebnis mit Gebeco/TUI“ sollte deshalb den Touristikkonzern TUI veranlassen, Aufbau- und Ablauforganisation sowie die Führung seines Qualitätsmanagements der Kundenbeziehungen – insbesondere bei Gebeco – zu analysieren und so zu reformieren, daß ein solches kundenfeindliches Verhalten wie in der Fallstudie dokumentiert künftig unmöglich wird.

Die Fallstudie wird demnächst ihre 3. Auflage erleben und ist bei Rüdenauer Edition Autor Digital erschienen. Eine aktuelle Kurzfassung kann dort kostenlos heruntergeladen werden.

READ Pressestelle

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 619428
 168

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Verdi streikt am Frankfurter Flughafen: Müssen Gebeco-Kunden wieder bangen?“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von READ - Rüdenauer Edition Autor Digital

Bild: Keine Zeit verschwenden - Besprechungen und Konferenzen produktiv führenBild: Keine Zeit verschwenden - Besprechungen und Konferenzen produktiv führen
Keine Zeit verschwenden - Besprechungen und Konferenzen produktiv führen
Führungskräfte verbringen nicht selten mehr als 3 Tage der Woche in Besprechungen; der Zeitaufwand dafür steigt erfahrungsgemäß mit ihrer hierarchischen Position. Es liegt deshalb nahe, alles daran zu setzen, Besprechungen und Konferenzen so produktiv wie möglich zu gestalten. Die wichtigste Frage, die vor der Einberufung einer jeden Besprechung oder Konferenz beantwortet werden muß lautet: Ist ein Gruppengespräch unter den gegebenen Bedingungen notwendig oder wenigstens zweckmäßig? Kann das vorliegende Thema bzw. die vorliegende Aufgabe in …
Bild: Ein Blick auf Sein und Schein der aktuellen GeldwirtschaftBild: Ein Blick auf Sein und Schein der aktuellen Geldwirtschaft
Ein Blick auf Sein und Schein der aktuellen Geldwirtschaft
Die Börsenkurse spiegeln derzeit nicht annähernd die realwirtschaftliche Situation der Unternehmen wider, sondern die Wirkung der von der EZB erzeugten Schwemme kostenlosen Geldes. Dessen Empfänger suchen verzweifelt nach möglichst lukrativen Verwendungsmöglichkeiten für den kostenlosen Geldsegen. Diejenigen, die Zugang zu Zentralbankgeld zum derzeitigen Minustarif haben, „leiden“ besonders an diesem Anlagenotstand. Leider rechtfertigt die realwirtschaftliche Lage weltweit schon lange nicht mehr die derzeitigen Aktienkurse und die Hoffnung a…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: ITB: Reise-Risiken anderer Art - Wenn Qualitätsmanagement nicht mehr als heiße Luft istBild: ITB: Reise-Risiken anderer Art - Wenn Qualitätsmanagement nicht mehr als heiße Luft ist
ITB: Reise-Risiken anderer Art - Wenn Qualitätsmanagement nicht mehr als heiße Luft ist
… mit dem Argument verkauft wurde, dann sei der Veranstalter in der Haftung für das Erreichen des Anschlußfluges, erfahren bei ihrer Ankunft am Flughafen von der Lufthansa, daß dieser Zubringerflug gestrichen wurde und wahrscheinlich erst am übernächsten Tag eine Beförderungsmöglichkeit bestünde. Von einem effizienten und kundenfreundlichen Qualitätsmanagement …
Ein Lehrbuch des Qualitätsmanagements der besonderen Art
Ein Lehrbuch des Qualitätsmanagements der besonderen Art
Die unleugbare Tatsache, daß Waren- und Diensteanbieter vom Geld ihrer Kunden leben, wird leider öfter als gut wäre mißverstanden. Obwohl man von Kaufleuten eigentlich erwarten sollte, daß sie alles daransetzen, ihren Kunden gute Leistungen zu verkaufen, um auf der Grundlage von deren Zufriedenheit langfristige ertragreiche Geschäftsbeziehungen herzustellen und zu erhalten, finden sich in der täglichen Geschäftspraxis immer wieder Fälle, in denen dies in mehr oder weniger unverschämter Weise nicht der Fall ist. Eine sehr unerfreuliche Art, m…
Einigung im Tarifkonflikt
Einigung im Tarifkonflikt
(Hamburg/Osnabrück, 23.02.2015) Keine weiteren Streiks am Flughafen Hamburg. Der Tarifstreit um die Entgelte der Luftsicherheitsassistenten in Hamburg ist beigelegt. Der Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) und Verdi einigten sich in der vierten Verhandlungsrunde über Lohnsteigerungen. Der Tarifkonflikt um die Entlohnung der 8 000 Sicherheitsmitarbeiter …
Tarifrunde ergebnislos vertragt
Tarifrunde ergebnislos vertragt
… Streiks. Die Tarifverträge für Sicherheitsmitarbeiter in Hamburg werden aktuell neu verhandelt. Bestandteil der Gespräche sind auch die Entgelte für Luftsicherheitsassistenten am Hamburger Flughafen. Der BDSW vertritt in den Tarifverhandlungen die Interessen von Piepenbrocks Tochterunternehmen DSW, das mit den Fluggastkontrollen am Airport beauftragt ist. …
Bild: Die neue Gebeco ReiseweltBild: Die neue Gebeco Reisewelt
Die neue Gebeco Reisewelt
Gebeco Kataloge 2019 treffen ab dem 08.10. in den Reisebüros ein Kiel, 28.09.2018. Erleben, begegnen, verstehen – das ist die Gebeco Reisewelt 2019 mit rund 650 Reisen, 3.800 Terminen, 12 Katalogen und zahllosen unvergesslichen Reisehighlights. „Unsere Kunden dürfen sich neben 80 komplett neuen Reisen vor allem auf ein ganz besonders schmackhaftes Themenjahr freuen“, sagt Ury Steinweg, CEO von Gebeco. Unter dem Titel ,So is(s)t die Welt‘ begeben sich Studienreisende auf kulinarische Entdeckungstouren weltweit. Zusätzlich hat der Kieler Reise…
Streiks am Flughafen Hamburg angedroht
Streiks am Flughafen Hamburg angedroht
… Nun drohen Streiks. Im Bundesland Hamburg werden aktuell die Tarifverträge für Sicherheitsdienstleistungen neu verhandelt. Dazu zählen auch die Entgelte für Luftsicherheitsassistenten am Flughafen der Hansestadt. In den Verhandlungen vertritt der BDSW Piepenbrocks Tochterunternehmen DSW, das mit den Fluggastkontrollen am Airport beauftragt ist. Die Tarifverhandlungen …
Ein „Reise“-Erlebnis mit GebecoTUI – Wenn Kunden sich als Beuteopfer fühlen
Ein „Reise“-Erlebnis mit GebecoTUI – Wenn Kunden sich als Beuteopfer fühlen
… Reiseveranstalter Gebeco, einer Gesellschaft des TUI-Konzerns, gebuchte Studienreise nach Laos. Seit Wochen gut vorbereitet treffen sie am Morgen des 19. Dezembers 2010 am Hamburger Flughafen ein, um ihren für zusätzliche 250 Euro pro Person gebuchten Zubringerflug nach Frankfurt anzutreten. Am Lufthansa-Schalter erklärt ihnen eine freundliche Dame: „Keine …
Reiserisiken der besonderen Art – Oder: Kann Qualitätsmanagement durch heiße Luft ersetzt werden?
Reiserisiken der besonderen Art – Oder: Kann Qualitätsmanagement durch heiße Luft ersetzt werden?
… teurer Zubringerflug mit dem Argument verkauft wurde, dann sei der Veranstalter in der Haftung für das Erreichen des Anschlußfluges, erfahren bei ihrer Ankunft am Flughafen von der Lufthansa, daß dieser Zubringerflug gestrichen wurde und wahrscheinlich erst am übernächsten Tag eine Beförderungsmöglichkeit bestünde. Die Kunden rufen deshalb bei der u.a. …
Start frei: All Service Sicherheitsdienste GmbH bezieht ein neues Büro am Frankfurter Flughafen
Start frei: All Service Sicherheitsdienste GmbH bezieht ein neues Büro am Frankfurter Flughafen
Frankfurt, 09.06.2011 – Mehr Platz für All Service Sicherheitsdienste: Am Frankfurter Flughafen hat das Frankfurter Unternehmen nun ein weiteres Büro. Der zentrale Standort bietet eine geeignete Anlaufstelle für Kunden und Mitarbeiter, die dort im Einsatz sind. In den neuen Räumen der All Service Sicherheitsdienste GmbH im Gebäude der LUG aircargo handling …
Streik am Frankfurter Flughafen: Neue Risiken für Gebeco-Kunden?
Streik am Frankfurter Flughafen: Neue Risiken für Gebeco-Kunden?
Streik der Vorfeld-Mitarbeiter am Frankfurter Flughafen könnte sich noch sehr in die Länge ziehen. Nachdem der Flughafenbetreiber Fraport den Schlichterspruch von Hamburgs Ex-Bürgermeister Ole von Beust abgelehnt hat, verschärft die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) ihre Forderungen nach deutlichen Gehaltserhöhungen und verlängert den Ausstand ihrer …
Sie lesen gerade: Verdi streikt am Frankfurter Flughafen: Müssen Gebeco-Kunden wieder bangen?