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Fed - Bernanke schließt neue Stimulusmaßnahmen nicht aus

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actior AG - Hamburg
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(openPR) Ein Auf und Ab brachte die letzte Handelswoche für Euro-Dollar. Nach einem Start bei 1,3180 schwankte die Gemeinschaftswährung zunächst zwischen 1,3285 und 1,3133, bevor am Freitag noch einmal das Wochenhoch bei 1,3293 erreicht wurde. Doch blieb dies eine kurze Episode - bis heute Mittag schafft der Euro nicht den Bruch der Widerstandszone 1,3280/90 - bis dann Ben Bernanke etwas vage neue Stimulusmaßnahmen nicht ausschloß und den Euro über die 1,33 katapultierte.



Highlight der letzten Woche war fraglos die Aussage Mario Draghis in der Bild-Zeitung (also dem sicher anerkanntesten Finanzmedium weltweit!), wonach das Schlimmste der Finanzkrise überwunden sei. Als Begründung nannte der Notenbanker die Tatsache, daß die EZB seit einigen Tagen nicht mehr Anleihen der PIGS-Staaten kaufen mußte - was aber kein Wunder ist nach der massiven Geldspritze nach dem Tender Ende Februar. Doch inzwischen scheinen die Käufer wieder auszubleiben, die Renditen und damit die Risikoaufschläge steigen wieder - offenkundig haben die beschenkten Banken ihr Pulver bereits verschossen.

In Ermangelung wichtiger Konjunkturdaten steht wieder einmal die Frage im Vordergrund, wie die Fed es mit QE3 halten wird. Nach wie vor gibt es keine wirklich konkreten Hinweise eines bevorstehenden QE, zumal die US-Daten (bis auf letzte Woche aus dem Immobiliensektor) überwiegend robust ausfallen und geldpolitische Stimuli so überflüssig machen wie einen Kropf. Nicht zufällig mehren sich daher auch Stimmen aus der Fed (Bullard, Fisher, Plosser etc.), die keinerlei Notwendigkeit für derartige Maßnahmen erkennen lassen (nur Bernanke scheint anders zu denken).

Charttechnisch hat sich die Ausgangslage leicht verändert: der Euro hat die Zone 1,3280/90 überwunden. Solange die Gemeinschaftswährung nun die Unterstützung 1,3280/90 hält, besteht weiteres Potential bis zum Doppeltopp aus dem Februar bei 1,3486. Auf der Unterseite wartet eine Unterstützungszone bei 1,2975-1,3030.




Eine Verlustwoche hat der Dax absolviert. Der Index begann im Bereich 7150, erreichte gleich am Montag das Wochenhoch bei 7195 Punkten und kam von diesem Zeitpunkt an kontinuierlich unter Druck. Am Freitag markierte der Index sein Tief knapp über der 6900er-Marke, zog aber im weiteren Handelsverlauf wieder an und kann heute mit den Aussagen Bernankes wieder in Richtung 7100 steigen.

Die letzte Handelswoche war geprägt von schwachen Konjunkturdaten aus Europa und China. So fiel in Deutschland der Einkaufsmanagerindex deutlich unter die 50er-Marke, ebenso in Frankreich. Für die Märkte aber noch wichtiger ist die spürbare Abkühlung in China mit einem zum fünften Mal in Folge gefallenen Einkaufsmanagerindex, pessimistischen Aussagen der Autoindustrie, Anhebung der Benzinpreise (zweimal in sechs Wochen) sowie einem Gewinnrückgang chinesischer Unternehmen um 11% (in Januar und Februar im Vergleich zum Vorjahr).

Es gibt also Gegenwind von Seiten der Konjunktur. Diese Abkühlung dürfte bekanntermaßen deutsche Unternehmen besonders treffen und läßt die weiteren Aussichten auf steigende Gewinne der Dax-Unternehmen sehr fraglich erscheinen. Insbesondere im EU-Ausland, wichtigster Absatzmarkt Deutschlands, werden öffentliche Ausgaben massiv zurück gefahren, haben die Konsumenten kein Geld etc. Wenn jetzt noch der Mythos eines ewig wachsenden China wegfällt, wird es langsam eng.

Noch aber scheint Liquidität die Fakten zu verdrängen. So hat heute Ben Bernanke seinem Image wieder einmal alle Ehre gemacht und weitere Stimulus-Maßnahmen nicht ausgeschlossen (ohne allerdings den Begriff QE zu verwenden). Das Spiel geht also weiter, man hat den Eindruck, die Notenbanken degradieren sich zu Erfüllungsgehilfen der Banken bzw. der Aktienmärkte. Aber es gibt eben kein free lunch, früher oder später wird uns die Rechnung präsentiert werden.

Charttechnisch ist der Dax noch neutral einzustufen. Unterstützung hat der Index bei 6970 sowie 6910/6900. Auf der Oberseite bildet das Hoch der letzten Woche bei 7195. Bricht diese Marke, ist der Weg frei bis in den Bereich 7450/60.


Schreibt Herr Fugmann von der

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