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Private Mondmission erhält neue Unterstützung: CMOSIS versorgt Team „Part-Time Scientists“ mit Bildsensoren

20.03.201210:51 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Private Mondmission erhält neue Unterstützung: CMOSIS versorgt Team „Part-Time Scientists“ mit Bildsensoren

(openPR) Berlin, 20.03.2012. Das deutsche Google-Lunar-X-PRIZE-Team „Part-Time Scientists“ ist hocherfreut, einen weiteren Partner für seine Anfang 2014 anstehende unbemannte Mondmission begrüßen zu können: Das im belgischen Antwerpen ansässige Unternehmen CMOSIS, das auf Produkte und Dienstleistungen im Bereich CMOS-Bildsensoren spezialisiert ist, versorgt die Weltraum-Tüftler ab sofort mit seinen hochempfindlichen CMV4000-Sensoren. Diese werden im Kamerakopf von Mondrover „Asimov“ zum Einsatz kommen, der gemäß den Regeln des Google Lunar X PRIZE eine Strecke von 500 Metern auf der Mondoberfläche zurücklegen und dabei Bilder und Videos in HD-Qualität zur Erde senden soll.



Der CMV4000-Sensor findet seine Verwendung bislang vor allem in der industriellen Bildverarbeitung, etwa bei der Verkehrsüberwachung oder beim Lesen von Barcodes. Dabei spricht für ihn, dass dank seiner HDR-Fähigkeit – die Abkürzung steht für„High Dynamic Range“, also für einen „hohen Dynamikumfang“ – auch bei großen Helligkeitsunterschieden eine gute Bildqualität erzielt werden kann. Diese Eigenschaft ist fraglos auch in puncto Mondoberfläche von Bedeutung: Wie auf den Fotos der Apollo-Missionen gut zu erkennen ist, zeigt sich der meterhoch mit Mondstaub – sogenanntem Regolith – bedeckte Grund je nach Sonneneinfall mal mit weniger, mal mit mehr schattigen Stellen überzogen. Auch besteht die Möglichkeit, dass Rover Asimov eigenständig über die Mondoberfläche navigieren wird – entsprechende Verfahren werden von den „Teilzeit-Wissenschaftlern“ derzeit noch getestet. In diesem Fall würde Asimov seinen Kamerakopf nicht nur für die Übertragung von Bildern nutzen, sondern auch, um sich vor Ort „umzuschauen“. Ein weiterer Vorteil des CMV4000-Sensors ist sein vergleichsweise niedriger Energieverbrauch. Für den mit Solarpanel und Akku bestückten Asimov ist er demzufolge die optimale Wahl.

Besonders interessant sowohl für CMOSIS als auch für die Elektroniker des Teams werden allerdings die im Zusammenhang mit der Weltraumtauglichkeit des Sensors durchzuführenden Strahlungstests sein. So verfügt man im Hause CMOSIS zwar über die Kompetenz zur Herstellung strahlungsresistenter Sensoren, doch ob die CMOSIS-Standardsensoren, wie etwa der CMV4000, angesichts der Strahlenbelastung auf dem Mond ihre volle Funktionsfähigkeit behalten, wurde bislang nicht überprüft. Die entsprechenden Tests sollen in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) stattfinden, das ebenfalls zu den Partnern der Mission zählt. Im Idealfall wird CMOSIS seine Produkte somit als „weltraumtauglich“ anbieten können. Ein zusätzlicher Gewinn liegt für das Unternehmen darin, dass die Sensoren im Zuge der Entwicklung des Rovers auch evaluiert werden, das heißt, dass beispielsweise geprüft wird, ob das Bildrauschen im zu erwartenden Temperaturbereich tolerierbar ist. Rover Asimov und einige Teammitglieder werden im April bei stern TV in Aktion zu erleben sein.

Der Google Lunar X PRIZE ist ein 2007 von der X PRIZE Foundation ins Leben gerufener Wettbewerb, der mit insgesamt 30 Millionen US-Dollar dotiert ist. Ziel ist die Durchführung einer zu neunzig Prozent privat finanzierten Mondmission. Im Wettbewerb vertreten sind 26 Teams aus 16 Ländern. Der Hauptpreis von 20 Millionen US-Dollar wird an das Team ausgeschüttet, das die Vorgaben des GLXP bis spätestens 31. Dezember 2015 erfüllt hat. Sollte zuvor eine ähnliche Mission von einer staatlichen Institution durchgeführt werden, sinkt das Preisgeld auf 15 Millionen US-Dollar. Mit der Auslobung fördert Google die private Erschließung des Weltraums sowie die Entwicklung neuer, kostengünstiger Lösungen für die Raumfahrt.

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