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PCE MS Blanche – Hilfe für Anleger von Schiffsfonds

Bild: PCE MS Blanche – Hilfe für Anleger von Schiffsfonds
Die Rechtsanwälte Dr. Stoll & Kollegen zur Krise der Schiffsfonds.
Die Rechtsanwälte Dr. Stoll & Kollegen zur Krise der Schiffsfonds.

(openPR) Die Anleger des Schiffsfonds PCE MS Blanche werden von der Krise der Schifffahrt heimgesucht. Rund 5,3 Mio. US-Dollar sollen die Anleger des Fonds aufbringen, um den Schiffsfonds aus einem finanziellen Engpass zu führen. Das wurde kürzlich auf einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung beschlossen.



Angesichts der schwierigen Lage der Containerschifffahrt ist fraglich, ob die Sanierung Erfolg haben wird oder ob den Anlegern des Fonds PCE MS Blanche der Totalverlust ihres Kapitals droht.
Das Hamburger Fondshaus Premium Capital Emissionshaus (PCE) legte im Jahr 2007 den geschlossenen Schiffsfonds PCE MS Blanche auf. Die 489 Anleger des Fonds brachten Eigenkapital im Höhe von 20,3 Mio. US-Dollar in den Fonds ein. Der Schiffsfonds investierte das Geld der Anleger in das 2006 gebaute mittelgroße Containerschiff MS Blanche. Jetzt bedarf das Schiff der Rettung durch die Anleger.

Die Geschichte des Fonds PCE MS Blanche ist für die Anleger voller Enttäuschungen. Die Ausschüttungen flossen nie so reichlich wie im Prospekt versprochen. Ausweislich des Leistungsberichts 2010 sind nur 1,13 % des eingesetzten Kapitals an die Anleger zurückgezahlt worden. Eigentlich sollten die Anleger des PCE MS Blanche zu diesem Zeitpunkt bereits 24,67 % ihres Kommanditkapitals zurückerhalten haben. Angesichts der finanziellen Schieflage des Fonds schwinden auch zunehmend die Chancen, dass die Anleger je planmäßig Ausschüttungen erhalten.

Finanzielle Belastungen
Ein Grund für die Finanznöte des Fonds PCE MS Blanche ist der geänderte Chartervertrag. Der bislang geltende Chartervertrag, auf dem auch die Kalkulation des Fonds beruht, brachte dem Schiff 20.000 US-Dollar je Tag ein. Der neue Chartervertrag bringt täglich nur rund die Hälfte des alten Betrags ein. Es ist zu befürchten, dass die neue Charterrate zu gering ist, um die Betriebskosten des Schiffs zu decken. Die Verluste des Schiffs werden wohl steigen.

Aber nicht nur auf die Einnahmen des Fonds PCE MS Blanche sind problembehaftet. Bei den Ausgaben belasten Mehraufwendungen für Kredite die Bilanz des Schiffsfonds. Der Fonds PCE MS Blanche nahm – wie so viele Schiffsfonds – Kredite in japanischen Yen auf. Was eine günstige Tilgung wegen des Kursgefälles zwischen US-Dollar und dem seinerzeit schwachen Yen ermöglichen sollte, kehrte sich wegen des ungeahnten Höhenflugs des Yen nach der Finanzkrise in das Gegenteil um. Jetzt kostet den Fonds PCE MS Blanche die Tilgung der Yen-Kredite erheblich mehr als ursprünglich kalkuliert wurde.

Als würden diese Probleme nicht genügen, sollen die finanzierenden Banken den Schiffsfonds PCE MS Blanche aufgefordert haben, weitere finanzielle Sicherheiten zu stellen. Hintergrund dieser Forderung soll ein Verstoß gegen die loan-to-value-Klausel sein. Bei einer solchen Klausel kann die Bank weitere Sicherheiten fordern, wenn der Wert des Schiffs unter den Wert des Kredits sinkt. Auch diese weitere Belastung muss jetzt von den Anleger des Fonds PCE MS Blanche aufgefangen werden.

Erfolg des Sanierungskonzepts ungewiss
Ob die Sanierungsbemühungen des Schiffsfonds PCE MS Blanche Früchte tragen werden, ist angesichts der schwierigen Bedingungen auf dem Markt für Schiffstransporte fraglich. Infolge der Wirtschaftskrise brach die Nachfrage nach Containertransporten ein, gleichzeitig drängten und drängen neue (schiffsfondsfinanzierte) Containerschiffe auf den Markt. Ob sich die MS Blanche als mittelgroßes Containerschiff unter diesen Bedingungen durchsetzen kann, ist fraglich.

Der Höhenflug des Yen wird voraussichtlich weiter andauern, sodass die Kredittilgung auch weiterhin teurer als geplant sein wird. Insgesamt betrachtet sind die weiteren Aussichten für den Schiffsfonds PCE MS Blanche alles andere als rosig. Eine Insolvenz des Fonds kann nicht ausgeschlossen werden und die Anleger könnten in einem solchen Fall ihr komplettes eingesetztes Kapital verlieren. Die Anleger des Fonds PCE MS Blanche sollten daher zweimal überlegen, ob sie frisches Kapital für die Sanierung des Fonds einsetzen. Einen Ausweg aus der unsicheren Zukunft des Fonds PCE MS Blanche kann der Ausstieg aus der Kapitalanlage sein.

Hilfe für Anleger, Schadensersatz
Einen Ansatzpunkt für den Ausstieg bietet die rechtliche Überprüfung der Anlageberatung. In der Anlageberatung begingen Banken und Anlageberater in vielen Fällen Fehler, da sie weder anlegergerecht noch anlagegerecht berieten. Schiffsfonds wurden als risikofreier Baustein der Altersvorsorge angeboten. So wurden die Anleger nicht immer über die Risiken und den unternehmerischen Charakter des Schiffsfonds aufgeklärt. Häufig versäumten Banken und Anlageberater, die Anleger über die durchaus üblichen Vermittlungsprovisionen (kick backs) aufzuklären.
Sollten die Banken oder die Anlageberater die Anleger des Fonds PCE MS Blanche falsch beraten haben, stehen die Chancen gut, dass die Anleger ihre Kapitalanlage rückabwickeln können und Schadensersatz von den Banken und Anlageberatern fordern können. Angesichts des ungewissen Erfolgs der Sanierung des Schiffsfonds PCE MS Blanche sollten die Anleger nicht zögern, sich an einen im Kapitalanlagenrecht tätigen Rechtsanwalt zu wenden, um ihre Beteiligung an den Schiffsfonds PCE MS Blanche rechtlich überprüfen zu lassen.

Weiterlesen unter:
Schiffsfonds Infoportal http://www.dr-stoll-kollegen.de/aktuelle-faelle/schiffsfonds-schiffsbeteiligungen

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