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EEH Schiffsfonds bleiben von der Krise der Schifffahrt nicht verschont

Bild: EEH Schiffsfonds bleiben von der Krise der Schifffahrt nicht verschont
Dr. Ralf Stoll, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.
Dr. Ralf Stoll, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht.

(openPR) Die Schifffahrt befindet sich in einer schweren Krise. Mit ihr geraten auch die Schiffsfonds in Bedrängnis. Auch die Schiffsfonds des Elbe Emissionshaus‘ (EEH) bilden keine Ausnahme, wie die Anleger der Schiffsbeteiligung EEH MS Blankenese bereits schmerzlich zu spüren bekamen. Die Schiffsbeteiligung meldete im Juli 2012 Insolvenz an.



Mit anderen Problemen wurden die Anleger des EEH Schiffsfonds EEH MS Svenja konfrontiert. Sie sollen bereits erhaltene Ausschüttungen zurückzahlen. Mit beiden Anlegeralpträumen mussten im Jahr 2012 die Anleger etlicher Schiffsfonds Bekanntschaft machen, nicht nur bei EEH Schiffsfonds. Als Grund für solche Schwierigkeiten wird oft auf die Krise der Schifffahrt verwiesen. Betroffene Anleger finden Hilfe beim Fachanwalt, der die Ansprüche auf Schadensersatz prüfen kann.

Schifffahrt befindet sich seit Monaten in einer schwierigen Lage

Der Markt für Schiffstransporte befindet sich seit etlichen Monaten in einer Krise, da wegen der weltweit stagnierenden Konjunktur die Nachfrage nach Schiffstransporten verhalten ist. Gleichzeitig vergrößerte sich in den vergangenen Jahren die Zahl der Transportschiffe, sodass ein Überangebot an Transportkapazitäten aufgebaut wurde. Heute konkurrieren (zu) viele Schiffe um die vorhandenen Aufträge. Die Zahl der Schiffsverschrottungen ist in diesem Jahr zwar deutlich angestiegen im Vergleich zum letzten Jahr, dennoch ist der Wettbewerb unter den Schiffen nach wie vor vorhanden. Die momentan gezahlten Charterraten erlauben nicht jedem Schiff ein auskömmliches Einkommen.

Ob eine baldige Besserung auf dem Schifffahrtsmarkt zu erwarten ist, ist fraglich. Denn es gab schon Ende August 2012 erste Berichte, dass nach Einschätzung von Branchenkennern der allwinterliche Rückgang der Nachfrage nach Containertransporten per Schiff bereits mitten im Sommer eingesetzt habe. So sei der Zahl der beschäftigungslosen Schiffe am Steigen. Daher scheint sich die Einschätzung von Experten, dass die Schifffahrtsmärkte das ganze Jahr 2012 unter schwierigen Bedingungen leiden werden, bereits im Sommer zu bestätigen.

Die Krise der Schifffahrt wird auch durch eine geänderte Haltung der Banken weiter angefeuert. Nicht wenige Banken vergeben Kredite und Darlehen nur unter wesentlich strengeren Bedingungen als noch vor wenigen Jahren. Diese und weitere Aspekte der aktuellen Krisensituation lehrte den Anlegern etlicher EEH Schiffsfonds bereits das Fürchten. Und die Aussichten lassen befürchten, dass noch mehr Anleger Schreckensbotschaften vernehmen müssen. Im schlimmstmöglichen Fall droht ihnen neben dem Totalverlust ihres eingesetzten Kapitals auch die weitere Bezahlung des Darlehens, falls sie ihre Beteiligung an ihrem EEH Schiffsfonds durch einen Kredit (teil)finanzierten. Daher sollten betroffene Anleger, deren EEH Schiffsfonds von der Krise erfasst wurde, jetzt handeln und sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden.

Anleger können rechtliche Schritte einleiten, um ihr Geld zu retten

Ein Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann prüfen, welche Optionen Anlegern der EEH Schiffsfonds offen stehen. Beispielsweise kann geklärt werden, ob sie Schadensersatz wegen Beratungsfehlern fordern können. Die Anlageberatung vor der Investition in einen Schiffsfonds ließ oft zu wünschen übrig, da Schiffsfonds als sichere Kapitalanlagen angepriesen. Anlegern wurde nicht selten weder erklärt was ein geschlossener Schiffsfonds ist, noch wurden sie über die nicht zu unterschätzenden Risiken einer Schiffsbeteiligung aufgeklärt. Dabei handelt es sich bei einem Schiffsfonds um ein Unternehmen, das am Markt bestehen muss und das auch – wie auch bei EEH Schiffsfonds geschehen – insolvent werden kann.

Ein stets brisantes Thema sind auch verschwiegene Provisionen, über die Vermittler hätten aufklären müssen. Laut höchstrichterlicher Rechtsprechung müssen Bankberater die Anleger auf Provisionen hinweisen, wenn die Gesamtsumme über 15 % liegt. Gerade bei Schiffsfonds beliefen sich die Provisionen oft auf erhebliche Beträge, die diese Grenze teilweise auch deutlich überstiegen. Dies kann aber einen Interessenkonflikt hervorrufen zwischen dem Verdienstinteresse des Bankberaters und den Interessen des Bankkunden, der eine an seinen Bedürfnissen und Wünschen orientierte Beratung wünscht.

Anleger der EEH Schiffsfonds und Schiffsbeteiligungen können von einem Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht ihre individuellen Ansprüche und Rechte ermitteln lassen. Da falsche Anlageberatungen keine Seltenheit sind, kann dies Anlegern eines mit Problemen behafteten EEH Schiffsfonds die Chance eines verlustfreien Ausstiegs bieten. Da die Krise der Schifffahrt in absehbarer Zukunft nach Einschätzung von Experten nicht wesentlich abflauen wird, kann die rechtliche Überprüfung der Beteiligung an einem akut bedrohten EEH Schiffsfonds den endgültigen Verlust des investierten Geldes abwenden. Die Beratung durch einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht kann Anlegern der EEH Schiffsfonds auch Klarheit über ihre Handlungsoptionen bieten.

Mehr Informationen zu Schiffsfonds und den Möglichkeiten der Anleger: http://www.schiffsfonds.eu/rechtsansprueche und
http://www.dr-stoll-kollegen.de/aktuelle-faelle/schiffsfonds-schiffsbeteiligungen

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