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Die Holzhammermethode der Bürokratie

06.03.201214:18 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Die Holzhammermethode der Bürokratie
Bundesvorsitzender Joscha Burkholz
Bundesvorsitzender Joscha Burkholz

(openPR) Am Samstag, dem 03.03.2012, wusste sich der Dortmunder Andreas M. nicht mehr zu helfen. Also schrieb er alle in Dortmund vertretenen Parteien an und bat um Hilfe.
Zwei Tage später traf sich Joscha Burkholz, Vorsitzender des Bundesvorstands der Partei für ein Gerechtes Deutschland, mit ihm, um mit ihm zu sprechen.


Das folgende Rundschreiben ging bei den Parteien ein:


>>Willkür einer Mitarbeiterin der Agentur für Arbeit

oder wie man als Angehöriger einer MS-Kranken allein gelassen wird!

Alles begann am 09.09.2011 mit der Diagnose: Verdacht auf Hirntumor oder Multiple Sklerose!
Wie sich später heraus stellte, war es tatsächlich MS, der Hammer.
Für meine Frau und mich brach eine Welt zusammen. Nichts war von dem Moment an mehr so wie es vorher war, ich konnte von dem Tag an nicht mehr klar denken. Mein Tinnitus, den ich stressbedingt vorher schon hatte, wurde so extrem, als hätte ich eine Supersirene im Kopf. Manchmal war es so schlimm, das ich kaum noch etwas anderes gehört habe.
Damit begann der Abstieg - auf der Arbeit gab es Probleme bis hin zur Kündigung - aber mir wurde von der Agentur für Arbeit ja telefonisch Hilfe versichert (wie dumm von mir, das zu Glauben!).
Dann bekam ich einen Termin bei meiner Sachbearbeiterin für den 22.02.2012 und einen Gerichtstermin wegen der Klage gegen meinen ehemaligen Arbeitgeber für den 23.02.2012.

Zeitgleich erzählte mir meine Frau, dass Sie nun hin und wieder mal Sehstörungen habe, was ein Symptom der MS-Erkrankung ist. Das machte mir auch wieder sehr zu schaffen.

Nun kam es so, dass ich durch die Krankheit meiner Frau und den dadurch entstandenen Stress, die ganzen Absagen bei der Arbeitssuche, die Termine bei Gericht und der Agentur die Termine vertauschte
Das fiel mir erst am 23.02.2012 morgens um 7:00 Uhr am Küchentisch, kurz bevor ich zur Agentur wollte, auf.
Ich rief sofort dort an und bekam für den 27.02.2012 einen Termin um den Sachverhalt zu klären. Dies tat ich auch und nahm eine Kopie vom Gerichtsschreiben mit, um den dortigen Termin zu belegen. Ich versicherte mich noch bei der Dame, das alles geklärt sei, was sie mir auch bestätigte. In gutem Glauben, alles sei in Ordnung, bin ich dann nach Hause und erzählte es meiner Frau.
Jedoch wurde ich zwei Tage später, am Letzten des Monats, eines besseren belehrt. Als ich nämlich einen Kontoauszug ziehen wollte, sah ich, dass gar kein Arbeitslosengeld I überwiesen wurde, auch nicht am 01.03.2012.
Auf meinen Anruf hin wurde mir mitgeteilt, dass meine Sachbearbeiterin meine Begründung, also die Krankheit meiner Frau samt den damit verbundenen nervlichen Stress, nicht als ausreichend ansehe und somit unser Geld kürzen bzw., wie wir ja am Kontoauszug sehen konnten, ganz sperrte.
Krönend kam hinzu, dass meine Frau nicht zum Augenarzt gegangen ist, da sie Angst hatte, dass wir die Folgekosten, von wegen einer Brille oder so, nicht tragen könnten, zumal nun die Überziehung unseres Kontos immer weiter anwächst.

Durch die diskriminierende Willkür einer Person, die offensichtlich nicht über das nötige Fingerspitzengefühl verfügt, wird eine Familie mal eben in finanzielle Schwierigkeiten gestürzt, aus denen man so schnell nicht wieder heraus kommt.
Wenn ich den Termin mit Absicht nicht wahrgenommen hätte, könnte ich das alles verstehen, aber nicht mit diesem Hintergrund, zumal ich schon erwähnt hatte, dass meine Frau krank ist.
Die Tatsachen waren also bekannt, was die Angelegenheit meiner Meinung nach noch Schlimmer macht. Aber scheinbar ist das in Deutschland wohl normal,

Schade, armes Deutschland!

Andrea und Andreas M.



Wie sich im Gespräch herausstellte, hatte keine andere Partei auf den Hilferuf von Andreas M. und seiner Frau reagiert.
Am 05.03.2012, kurz vor dem Treffen, erhielt Herr M. dann noch einen Änderungsbescheid von der Agentur für Arbeit. Darin wurde ihm mitgeteilt, dass für die Zeit vom 23.02. bis zum 29.02. eine 100%-Sperre verhängt wurde. In Zahlen bedeutet das, dass M. und seiner MS-kranken Frau fast 250 € fehlen.

Zusammen beschlossen Andreas M. und Herr Burkholz, unverzüglich Widerspruch gegen den Bescheid einzulegen und mit der Sache an die Öffentlichkeit zu gehen.

Ein Sozialstaat, in dem rein nach bürokratischer Manier entschieden wird, ohne dass mit der nötigen Sensibilität Einzelfälle betrachtet werden, ist nicht viel besser als ein Staat ohne soziales Netz.

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