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Parodontose: Eine tückische Bakterieninfektion des Zahnfleisches

02.03.201216:46 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Parodontose: Eine tückische Bakterieninfektion des Zahnfleisches
Stufen der Paradontitis
Stufen der Paradontitis

(openPR) Bei einer Parodontose handelt es sich um eine Entzündung des Zahnhalteapparates. Nicht der Zahn ist krank, sondern das Gewebe, das ihn im Kieferknochen verankert und ernährt. Die Parodontitis zerstört die Fasern, die den Zahn festhalten. Setzt sich dieser Prozess ungehindert fort, lockert sich der Zahn und fällt schließlich aus.



In den meisten fällen schreitet eine Parodontitis nur langsam fort (chronische Parodontitis), manchmal kann es aber schon im jugendlichen Alter zu einem rasch sich entwickelnden Gewebeverlust kommen (aggressive Parodontitis).

Symptome einer Parodontitis

Die Symptome einer Parodontitis sind vielfältig und je nach Stadium unterschiedlich stark. Folgende Anzeichen treten in der Regel auf: Gerötetes oder geschwollenes Zahnfleisch, schmerzempfindliche Zähne (z.B. auf Warm und Kalt), Zahnfleischbluten, Zahnfleischtaschen, mittlerer bis starker Mundgeruch, lockere Zähne.

Verlauf einer Parodontitis

Bei den über 40-Jährigen ist Parodontitis die häufigste Ursache für Zahnverlust. Das Heimtückische an der Erkrankung ist, dass sie meist ohne Schmerzen schleichend fortschreitet und oftmals zunächst nicht vom Patienten erkannt werden. Gefährlich wird es dadurch, dass eine unbehandelte Parodontitis zum Teil schwerwiegende Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit haben kann.

Stufe 1: Plaquefreier, gesunder Zahn mit gesundem Zahnfleisch?
Stufe 2: Leichte bis starke Zahnfleischentzündung durch Plaque- und Zahnsteinauflagerung
Stufe 3: Massive Entzündung des Zahnhalteapparats bis zum Verlust eines oder mehrerer Zähne

Ursachen für die Entstehung einer Parodontitis

In der Mundhöhle gibt es mehr als 600 unterschiedliche Bakterienarten, die meisten von ihnen harmlose natürliche Bewohner des Mundes, die unsere Gesundheit nicht gefährden. Einige wenige jedoch greifen aktiv durch Enzyme und Giftstoffe das Zahnfleisch an und können zu deutlich sichtbaren Entzündungen führen. Wirklich gefährlich können diese Bakterien jedoch nur dann werden, wenn sie sich meist durch nachlässiges Zähneputzen begünstigt – in großer Zahl als zäh anhaftender Belag auf den Zahnoberflächen festgesetzt haben.

Risikofaktoren für eine Parodontitis

• Unzureichende Mundhygiene
• Rauchen
• Stress
• Hormonelle Veränderungen
• Unbehandelter Diabetes mellitus
• Übergewicht
• Mängel- bzw. Fehlernährung
• Übermäßiger Alkoholkonsum
• Vererbte Funktionsstörungen

Behandlung der Parodontitis

Ist die Diagnose gestellt, werden in einem ersten Termin eine umfassende Zahnreinigung (Informationen unter: http://www.max34.de/prophylaxe/) aller Zähne sowie eine Vorreinigung der Zahntaschen des Patienten vorgenommen. In einer zweiten Sitzung beginnen wir dann die gezielte Parodontitis-Behandlung. Schwerpunkt ist dabei die Beseitigung des Bakterienbiofilms an den Zahnwurzeln, der für das Ausbrechen und Fortschreiten der Entzündung verantwortlich ist. Dazu werden mit kleinen Geräten die Zahnwurzeln maschinell (mit Ultraschall) sowie manuell (mit speziellen Küretten) „geglättet“ und von dem Biofilm befreit. Diese Tiefenreinigung geschieht unter lokaler Betäubung und ist schmerzlos.

Leidet ein Patienten an einer oder mehrerer der beschriebenen Symptome, sollte er auf keinen Fall zögern. Jeder Tag zählt bei einer Parodontitis. Die Praxis Dr. Pink berät betroffene Patienten ausführlich und qualifiziert. Weiterführende Informationen finden Sie auch auf der Website der Zahnarztpraxis Dr. Pink.

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