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Populärer tibetischer Autor aus Serthar festgenommen

23.02.201209:14 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Populärer tibetischer Autor aus Serthar festgenommen
Gangkye Drubpa Kyab
Gangkye Drubpa Kyab

(openPR) Die chinesischen Behörden nahmen einen beliebten tibetischen Schriftsteller in einem Bezirk der Provinz Sichuan fest, wo es kürzlich zu Blutvergießen gekommen war.

Wie die Autorin Woeser aus Peking berichtet, drangen etwa 20 Polizeibeamte am 15. Februar kurz vor Mitternacht in die Wohnung von Gangkye Drubpa Kyab im Bezirk Serthar (chin. Seda) ein. „Man weiß nichts über seinen jetzigen Zustand als auch den Ort seiner Inhaftierung“, sagte sie gegenüber RFA.

Diese Festnahme erfolgte vor dem Hintergrund immenser Spannungen in den tibetisch besiedelten Gebieten der chinesischen Provinzen, der Welle der Selbstverbrennungen, den Protesten gegen die chinesische Regierung und der Verhaftung von Dutzenden, wenn nicht Hunderten von Tibetern.

Serthar war einer der Bezirke in der Provinz Sichuan, wo die Tibeter Ende Januar demonstrierten und wo in dem Kugelhagel der Sicherheitskräfte wahrscheinlich mindestens sechs Personen getötet wurden.

Drubpa Kyab war nach Woeser unter den Tibetern ein „allseits bekannter Schriftsteller“. Zu seinen populären Aufsätzen gehören „Ruf des Schicksals“, „Der Schmerz unseres Zeitalters“ und „Die heutige Schmerzensträne“. Fast ein Jahrzehnt lang arbeitete er als Lehrer in Serthar.

Seine Frau Wangchuk Lhamo forderte die Polizei auf, ihr doch den Haftbefehl und die Durchsuchungsanordnung vorzulegen, aber „sie hatten nichts vorzuweisen“. „Die chinesischen Polizisten durchsuchten seine Wohnung, aber fanden nichts Belastendes“. Der Polizeieinsatz stand unter der Leitung des Chefs der Polizeistation von Serthar und des Chefs des dortigen Geheimdienstes.

Seit den pantibetischen Demonstrationen in 2008 sind zahlreiche Schriftsteller, Sänger und Künstler, die sich für die tibetische nationale Identität und Kultur einsetzten, von den Behörden festgenommen worden, und über viele wurden lange Haftstrafen verhängt.

Quelle: Radio Free Asia, www.rfa.org

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