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Spannung in Serthar in Osttibet wächst - Polizei schießt auf zwei Tibeter

21.10.201111:41 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Spannung in Serthar in Osttibet wächst - Polizei schießt auf zwei Tibeter
Dieses Flugblatt fand im Kreis Serthar Verbreitung
Dieses Flugblatt fand im Kreis Serthar Verbreitung

(openPR) Am Montag wurden zwei Tibeter durch Schüsse der chinesischen Polizei verletzt, als es im Bezirk Serthar in der TAP Kardze, Provinz Sichuan, zu einer Protestaktion kam.

Was weiter mit den Verwundeten geschah, ist nicht bekannt; die Polizei verweigerte RFA jegliche Auskunft über sie.

Am Sonntag, den 16. Oktober, fand in der Gemeinde Khekor im Bezirk Serthar eine Willensbekundung gegen die chinesische Herrschaft statt. „Am Sonntag protestierte eine Gruppe von sieben Tibetern vor der örtlichen Polizeistation“, berichtete Tsultrim Norbu, ein Tibeter aus Südindien unter Berufung auf Quellen aus der Region.

Sie kamen aus drei Dörfern und riefen Parolen, sie forderten Freiheit für Tibet, die Rückkehr des Dalai Lama und die Freilassung des jungen Mannes, den der Dalai Lama zur Wiedergeburt des Panchen erklärt hatte.

„Einige der Protestierenden wurden festgenommen“, fuhr Norbu fort, „und als ein paar andere Tibeter am Montag ihre Freilassung forderten, kam es zu einem heftigen Wortwechsel zwischen der Polizei und den Tibetern. Die Polizei schoß auf die Tibeter und traf zwei von ihnen, Dawa und Druglo“. Einer wurde ins Bein, der andere in den Oberkörper getroffen.

Bereits letzte Woche waren in Serthar Flugblätter politischen Inhalts aufgetaucht sowie die verbotene tibetische Nationalflagge.

„Am Donnerstag, den 13. Oktober, „waren auf beiden Seiten der Straßen Flugblätter auf Tibetisch zu sehen“, die in der Gemeinde Khekor verteilt wurden, berichtete der in Indien lebende Tsultrim Woeser, der aus Serthar stammt. „Außerdem hatte jemand eine tibetische Flagge vor der dortigen Polizeistation aufgezogen“.

Als Antwort hierauf marschierte ein „großes Polizeikontingent“ in der Stadt auf, und die Behörden fahnen nun nach den Tätern, die für die Flugblätter und die Flagge verantwortlich sind.

Bereits am 1. Oktober, dem chinesischen Nationalfeiertag, hatten über 200 Tibeter in Serthar aufbegehrt, nachdem die Polizei eine tibetische Flagge und ein großes Portrait des Dalai Lama, das sie an einem öffentlichen Gebäude aufhängten, entfernt und auf die Straße geworfen hatte. Auf einem Flugblatt aus Serthar, das dort verteilt und über Blog verbreitet wurde, heißt es: „Tibetische Brüder, schlaft nicht ein unter der Unterdrückung der Chinesen! Lange lebe der Dalai Lama! Tibet möge siegen! Tibet möge siegen!“

Quelle: Radio Free Asia, www.rfa.org

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