(openPR) „Freundlichkeit ist eine Tugend“ – so wurde es in der Kindheit gepredigt - doch leider beherzigen viele Menschen diese Philosophie heute nicht mehr.
Frankfurt, 21. Februar 2012
Geschulte Personaler wissen bereits nach kurzer Zeit, wenn Kandidaten einen Top Lebenslauf vorweisen, im feinsten Armani Outfit erscheinen, aber hinter der Fassade nicht viel mehr steckt. Zwar ist der erste Eindruck, der Sympathiefaktor, nicht zu unterschätzen, aber nicht alleinig ausschlaggebend. Aber ein überzeugendes und authentisches Auftreten ist im Bewerbungsgespräch unabdingbar.
Von der Begrüßung bis hin zur Verabschiedung sollten Bewerber sich stets freundlich und aufgeschlossen verhalten. Ein Gespräch auf Augenhöhe ist das, was überzeugt. Natürlich ist es nicht jedem in die Wiege gelegt, selbstbewusst und trotzdem freundlich aufzutreten. Aber hier empfiehlt es sich, selbstkritisch zu sein und vielleicht dezente Hinweise aus dem privaten Umfeld zu reflektieren.
Soft Skills wie selbstsicheres Auftreten, Offenheit, etc. kann man selbst als Erwachsener noch lernen oder verbessern. Die Mär des “was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr’ ist ein alter Zopf und sollte zu den Akten gelegt werden. Für eine Reflektion des eigenen Verhaltens ist es nie zu spät, oft fehlt es jedoch an professionellem Coaching oder Feedback. Mit erfahrenen und geschulten Trainern kann fast jeder Kandidat eine respektable Präsentation abliefern. Ein eher introvertierter Fachspezialist erhält wichtige Verhaltenshinweise und Tipps zum lockeren Small Talk und kann so sein Gegenüber für sich gewinnen und punkten. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der ausgefeilten Vorbereitung.
„Viele unserer geschulten Kandidaten waren anfänglich verzweifelt und dachten, dass sie es nie schaffen würden, bei dem bevorstehenden Interview in einem renommierten großen Unternehmen anzukommen und zu überzeugen. Ich kann allen Interessierten nur empfehlen, den Weg zum Coaching nicht zu scheuen, auch wenn er vermeintlich zu spät ist. Unsere Kandidaten wissen nach unseren Gesprächen, was sie können, was sie wollen und natürlich auch was sie suchen. Sie müssen im Laufe des Bewerbungsgesprächs dann noch herausfinden, welche Perspektiven ihnen geboten werden und ob diese mit den persönlichen Erwartungen und Zielen übereinstimmen“, so Dorothee Schwarz, Karriereberaterin und Bereichsleiterin für berufliche Neuorientierung bei Hager Unternehmensberatung GmbH in Frankfurt. „Viele Kandidaten bereiten sich intensiv für interne Assessment Centers vor, aber bei externen Bewerbungsgesprächen für ihre neue Aufgabe, wird die professionelle Vorbereitung häufig vernachlässigt“, so Schwarz weiter.













