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Globale „Green Economy” braucht zukunftsfähige Wirtschaftsmodelle

Bild: Globale „Green Economy” braucht zukunftsfähige Wirtschaftsmodelle

(openPR) SusCon 2012: 27.- 28. November 2012, World Conference Center Bonn


München, 20. Februar 2012. Im Jahr der Rio+20 Konferenz geht die SusCon – International Conference on Sustainable Business and Consumption – in die UN-Stadt Bonn. Im Mittelpunkt der Wirtschaftskonferenz steht eines der Kern-Themen des UN-Erdgipfels in Brasilien: die Entwicklung einer „grüneren“ Wirtschaft. Die SusCon 2012 befasst sich mit der Bilanz der Agenda 21 und schafft Raum für den Diskurs von konkreten Lösungsansätzen. Gemeinschaftliches Handeln aller gesellschaftlichen Gruppen ist gefragt. Denn Unternehmen sind weder alleine verantwortlich für die globale(n) Krise(n), noch können sie das Wirtschaften auf diesem Planeten alleine nachhaltiger gestalten.



Green Economy – von der Idee zur Aktion
Wie können bei knapper werdenden Ressourcen und einem bis 2025 prognostizierten Bevölkerungswachstum um eine Milliarde Menschen, Wirtschaft und Konsum verantwortlich gestaltet werden? Das vorherrschende Modell der freien Marktwirtschaft hat keine Antwort darauf und der Markt alleine kann die globalen Herausforderungen nicht lösen. Nationale Regierungen und internationale Organisationen erweisen sich als zu schwach und langsam, um die benötigten Anpassungsmaßnahmen an eine Verknappung der Rohstoffe zu realisieren. Obwohl der technologische Fortschritt bei dieser Anpassung hilft, überwiegt der zunehmende Ressourcenverbrauch bei weitem (Rebound Effekt).

Ein wachsender Teil der Verbraucher greift zwar immer öfter zu „grünen“ oder „fair gehandelten Produkten", die Dimension des Begriffes „Responsible Consumption" ist bislang aber nur bei einer Minderheit der Verbraucher angekommen. Unternehmen brauchen Anreize, um ihr Produkt- und Dienstleistungsangebot nachhaltiger zu gestalten, Verbraucher müssen mehr „Consumer Social Responsibility“ entwickeln. Beides funktioniert nur „Hand in Hand“. Die SusCon 2012 will dazu innovative Ansätze diskutieren. Denn, Wachstum und Wohlstand, wie es die westliche Welt seit der industriellen Revolution erlebt hat, wird es in dieser Form nicht für alle Menschen geben können. Die Weltwirtschaft steht vor einem großen Umbruch und viele Spannungsfelder müssen berücksichtigt werden.

Wirtschaften, aber anders: „Change Business & Change Agents“
Das zentrale Thema der SusCon ist die Rolle der Wirtschaft für eine nachhaltige Entwicklung. Einerseits muss Wirtschaften anders gestaltet werden, anderseits kann die Wirtschaft eine entscheidende Rolle als „Change Agent“ einnehmen. Wie „Green Economy" in Zukunft aussehen kann, wird auf der internationalen Konferenz exemplarisch am Beispiel verschiedener Wertschöpfungsketten – vor allem aus den Branchen Wasser, Lebensmittel, Textilien, Holz- und Papierprodukte diskutiert. Dabei wird der gesamte Lebenszyklus der ausgewählten Produkte betrachtet. In Zusammenarbeit mit Partnern, unter anderem FSC (Forest Stewardship Council), IFOAM (International Federation of Organic Agriculture Movements), UNEP/Wuppertal Institute Collaborating Center On Sustainable Consumption and Production und UNEP (United Nations Environment Programme) wird die SusCon 2012 Best Practices und konkrete Lösungsmodelle vorstellen.

Neben Vertretern aus der Wirtschaft referieren und diskutieren Experten, bspw. Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker (Faktor Fünf: Die Formel für nachhaltiges Wachstum), hochrangige Vertreter von UN-Organisationen sowie namhafte Referenten wie die Trägerin des „Right Livelihood Awards“, Dr. Vandana Shiva, und der Geschäftsführer des ägyptischen Biounternehmens Sekem, Helmy Abouleish.

Auch der Oberbürgermeister der Stadt Bonn, Jürgen Nimptsch, hat hohe Erwartungen an die Konferenz: „Nach Rio+20 werden konkret umsetzbare Lösungen erwartet. Wir freuen uns, dass die SusCon hier in Bonn stattfindet, in einem Umfeld, in dem UN-Repräsentanten, Regierungsvertreter, Wissenschaftler, Vertreter von Zertifizierungsorganisationen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft schnell zueinander finden und Dialog zu Nachhaltigkeit fest verankert ist. Ein ausländischer Delegierter hat dieses Kraftfeld einmal den „Bonn-Spirit“ genannt. Ich bin überzeugt, dass hier der ideale Nährboden ist, um das Konferenzthema „von der Idee zur Aktion“ erfolgreich umzusetzen“.



Für weitere Informationen und Interview-Möglichkeiten kontaktieren Sie die SusCon-Veranstalter:
Udo Censkowsky, Organic Services: +49 (0)89-82075902, E-Mail
Bernward Geier, COLABORA: +49 (0)2245-618652, E-Mail
Fritz Lietsch, forum Nachhaltig Wirtschaften: +49 (0)89-7466141, E-Mail

SusCon 2012
Die „International Conference on Sustainable Business and Consumption“ findet 2012 zum ersten Mal in der UN-Stadt Bonn statt. Vom 27. bis 28. November 2012 werden Unternehmen, NGOs und Politiker zum Thema „Green Economy“ diskutieren und Lösungsansätze für nachhaltige Wertschöpfungsketten vorstellen. Im Fokus stehen technische Innovationen, CSR 2.0, Ressourceneffizienz, Zertifizierungen sowie finanzieller Wandel und Lifestyles. Erwartet werden 400 Teilnehmer. Bereits 2010 zog die SusCon rund 300 Vertreter aus Wirtschaft, Politik, NGOs und Medien aus 28 Ländern an. Mehr Informationen unter www.suscon.net.

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