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Borderstep auf den Berliner Energietagen: Gründungen für die Energiewende

13.05.201316:46 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Im Rahmen des Innovations- und Gründerforums der Berliner Energietage präsentiert das Borderstep Institut den Ergebnisbericht zum Green Economy Gründungsmonitor. Nach den Ergebnissen des neuen Gründungsmonitors leisten fast zwei Drittel aller grünen Gründungen einen Beitrag zur Energiewende.



Für den Green Economy Gründungsmonitor untersuchte das Borderstep Institut über 1.000 junge Unternehmen in 30 Technologie- und Gründerzentren in Deutschland sowie 15 Gründerzentren in Kalifornien. Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sind in beiden Regionen bei weitem die größten Tätigkeitsfelder der grünen Startups. „Grüne Energieunternehmen sind das Standbein der Green Economy“, so Dr. Ralf Weiß, Projektleiter des Green Economy Gründungsmonitors. Während die Zahl an Unternehmensgründungen laut KfW-Gründungsmonitor deutlich gesunken ist, pulsiert das Gründungsgeschehen im Energiemarkt. Nach Schätzungen des Borderstep Instituts hat sich die Zahl von Startups im Energiebereich seit 2008 mehr als verdoppelt.

Innovative Gründer gestalten den neuen Energiemarkt
Deutschlandweit bringen neue Energieanbieter wie Polarstern oder Crowdfunding-Plattformen wie Bettervest Bewegung in den Energiemarkt. Energiegründer brechen Marktstrukturen auf, indem sie mit neuen Geschäftsmodellen an die Kunden herantreten und Grundlageninnovationen einführen. Untersuchungen des Borderstep Instituts belegen, dass im Bereich Regenerative Energieanlagen Grundlageninnovationen häufiger von Gründer-Unternehmen in den Markt eingeführt werden, während Verbesserungsinnovationen beispielsweise bei energieeffizienten Elektrogeräten häufiger von etablierten Unternehmen realisiert werden. Regulierungen und Hürden beim Marktzugang sehen Gründer eher als Ansporn und Chance. Indem sie mit innovativen Ansätzen auf den Markt gehen und neue Verbraucheranforderungen bedienen, erschließen sie Nischen und offerieren Dienstleistungen und Produkte, mit denen sich die großen Unternehmen schwer tun. „Gründer sind die Gestalter des neuen Energiemarktes und fordern damit die etablierten Unternehmen heraus“, beschreibt Dr. Ralf Weiß die Rolle der Startups.

Energiegründungen in Berlin-Brandenburg
Den Ergebnisbericht der Piloterhebung zum Green Economy Gründungsmonitor präsentiert das Borderstep Institut am 17.05. auf dem Innovations- und Gründerforum der Berliner Energietage. Demnach bieten in der internationalen Vergleichsregion Kalifornien nahezu drei von vier grünen Gründungen in Gründerzentren Lösungen in den Bereichen Erneuerbare Energien und Energieeffizienz an. In Deutschland gehört die Hauptstadtregion Berlin vor allem mit IT- und Internetgründungen zu den gründungsintensivsten Regionen. An Startups wie SolarBrush oder Milk the sun, die sich ebenfalls bei den Berliner Energietagen vorstellen, lässt sich erkennen, dass auch die Energiewende Gründer in Berlin umtreibt. Zusammen mit sieben weiteren Gründer-Unternehmen aus Berlin zählten die beiden Jungunternehmen auch zu den 50 nominierten Startups des Energiewende-Gründerwettbewerbs Code_n auf der CeBIT 2013. Gründer aus Berlin-Brandenburg stellten in dem internationalen Wettbewerb damit nicht nur die größte Anzahl der Energiegründer, sondern mit Changers.com auch den Gewinner. Die Gründungsaktivitäten in der Hauptstadtregion belegen beispielhaft die Ergebnisse des Green Economy Gründungsmonitors und dokumentieren, dass Gründer auch in Deutschland verstärkt auf die Green Economy setzen.

Gründungsförderung mit Green Economy Fokus
Sowohl die bestehenden Gründungsaktivitäten als auch die Potenziale für Gründer in den Green Economy Bereichen Energiewende, Klimaschutz oder Kreislaufwirtschaft sind allerdings noch zu wenig bekannt und erfahren bisher nur vereinzelt Unterstützung. Der Green Economy Gründungsmonitor empfiehlt deshalb, Neugründungen in diesem Bereich mit spezialisierten Gründerzentren und über eine Green Economy Gründerinitiative zu fördern. „Eine gezielte Gründungsförderung in den Feldern der Green Economy, ähnlich wie im IT- oder Biotechnologiebereich, könnte einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, die Potenziale zu erschließen“, so der Leiter des Borderstep Instituts Prof. Klaus Fichter. Angesichts von aktuell 13,6 Prozent grüner Gründungen in deutschen Gründerzentren sollte die Gründungsförderung eine Zielsetzung von mindestens 20 Prozent grüner Gründungen bis 2020 verfolgen.

Abschlussbericht zum Green Economy Gründungsmonitor verfügbar unter: www.borderstep.de

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