(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Die Rohölpreise sind bis zum Nachmittag merklich angestiegen. Nordseeöl (Brent) kostete bei Redaktionsschluss fast 112 Dollar, US-Leichtöl (WTI) 101 Dollar, das ist jeweils rund 1 Dollar mehr als am Morgen. Der Euro gewann gegenüber dem Dollar weiter an Boden, begünstigt durch die Niedrigzins-Politik der USA sowie schwache US-Wirtschaftsdaten. Latente Unterstützung erfahren die Ölpreise auch seitens des Iran-Konflikts. Die Regierung des Landes will nun einen sofortigen Stopp der Öllieferungen an die Europäer durchsetzen, nachdem diese ein Embargo angekündigt hatten. Nur die Erwartbarkeit dieses Schrittes sorgt dafür, dass die Ölpreise dadurch nicht noch stärker steigen. Allerdings gibt der Internationale Währungsfond (IWF) Spekulanten schon einmal eine Steilvorlage: Der Exportstopp könnte den Ölpreis um 20 bis 30 Prozent verteuern, heißt es. „Zu berücksichtigen ist aber, dass die Rückkehr Libyens an den Ölmarkt Entlastung schaffen wird. Darüber hinaus kann auch nach Einschätzung der Economic Intelligence Unit (EIU) Saudi-Arabien Irans Exportausfälle bei schwerem Öl teilweise kompensieren“, geben die Commerzbank-Rohstoffexperten dagegen zu Bedenken.
Unterdessen bleiben die hiesigen Heizöl-Bezugskosten faktisch konstant. Gegenüber gestern (87,83 Euro) änderten sich die Preise auf 87,81 Euro nur minimal, die widerstrebenden Einflussfaktoren glichen sich aus. Bezugswert hierfür ist die 100-Liter-Partie einer Gesamtlieferung von 3.000 Litern Heizöl EL. Die Vorjahrespreise:
Preis HEL 3.000 Liter am 26.01.2011 75,84 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 26.01.2010 58,60 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 26.01.2009 54,57 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 26.01.2008 68,91 €,
Preis HEL 3.000 Liter am 26.01.2007 52,59 €.
http://brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=11511&title=26.+Januar%3A+Praktisch+null+Bewegung+beim+Heiz%F6lpreis









