(openPR) Der Kieler Wartegeschichten-Verlag gibt die erste russische Edition heraus
(Kiel): Dass Werke von Autoren übersetzt in andere Sprachen zwangsläufig mehr Leser erreichen und dass Russisch zu den Weltsprachen gehört, steht fest. Aber es stellte sich die Frage, ob kyrillisch in E-Books schon jetzt technisch machbar ist.
Ist es. Diese Herausforderung ließen sich die Geschäftsführer der Kieler Firma vektorrausch GmbH Tobias Herold und André Böhm dann doch nicht entgehen. Die Frage, ob ein Bedarf an E-Books in kyrillischer Schrift überhaupt besteht, wurde erst einmal hinten angestellt. Denn vordergründig ging es um die Umsetzung und um die Machbarkeit.
Die Klärung der Rechte am Text oblag der Geschäftsführerin des Wartegeschichten-Verlages Germaine Adelt, sowie auch die Vertragsabschlüsse mit Autoren/Übersetzern. Eine Übersetzerin war schnell gefunden und das Ergebnis in Schriftform lag dann zeitnah vor.
Die Cover- und E-Book-Gestaltung, die Formatierung der Texte und das Umwandeln der Textdatei in das EPUB Format, insbesondere eben in kyrillische Schriftzeichen wurde von dem Grafikdesigner Reinhard Meisl souverän bewerkstelligt. Die Bedenken, dass sich in der Übertragung Fehler in den kyrillischen Schriftzeichen einschleichen, diese aber nicht zwingend erkannt werden und somit den hohen Qualitätsanspruch der Firma vektorrausch schaden könnten, wurden schnell minimiert. André Böhm, als auch Germaine Adelt sind der Sprache soweit mächtig, um etwaige Konvertierungsfehler erkennen zu können.
Unerwartete Schwierigkeiten ergaben sich dann bei der geplanten Veröffentlichung auf der Plattform Amazon. Der E-Book-Anbieter sieht sich momentan noch außer Stande Texte in kyrillischer Schrift zu veröffentlichen, so dass das E-Book momentan nur im iBookstore von Apple erhältlich ist.
Die Downloadzahlen deuten Bedarf an und weitere russische Übersetzungen werden folgen. Vielleicht ist Amazon dann auch soweit.












