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Deutsche Angestellte verstoßen gegen moralische Regeln am Arbeitsplatz

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Deutsche Angestellte verstoßen gegen moralische Regeln am Arbeitsplatz

Ein Drittel gibt zu, Büromittel mitzunehmen; mehr als 40 Prozent nutzen das Internet bei der Arbeit für private Zwecke.

Troy/ Hamburg, 8. September 2005 – Viele Angestellte in Deutschland sind bereit, moralische Regeln am Arbeitsplatz zu brechen – das ist das Ergebnis der „Kelly World at Work Survey“. Für die Studie hat Kelly Services, einer der weltweit führenden Personaldienstleister, über 19.000 Angestellte in zwölf europäischen Ländern befragt. Danach hält es fast ein Drittel der deutschen Angestellten für zulässig, Büromaterial mit nach Hause zu nehmen. Außerdem räumten 42 Prozent der Befragten ein, das Internet bei der Arbeit privat zu nutzen.



“Viele Angestellte scheinen unsicher zu sein, wenn es um die Moral Arbeitsplatz geht“, sagt Michael Kirsten, Marketing Coordinator bei Kelly Services in Deutschland. „Sie wissen nicht, welches Verhalten vertretbar ist und welches nicht.“

Fast ein Drittel der deutschen Angestellten gab zu, Büro-Software zu Hause zu nutzen. Dagegen verwenden nur fünf Prozent bei der Arbeit nicht-lizensierte Software-Produkte. Die Studie zeigt außerdem, dass eine gute Ausbildung unmoralisches Verhalten nicht ausschließt, im Gegenteil: Männliche Angestellte, die zwischen 20 und 34 Jahren alt sind und ein Studium absolviert haben, verletzen moralische Vorschriften am ehesten.

Die Ergebnisse zeigen, dass es schwierig ist, ethischen Grundsätzen am Arbeitsplatz zu entsprechen. „Das Internet in einem angemessenen Rahmen privat zu nutzen, mag kein ernster Verstoß sein. Problematisch wird es, wenn Angestellte das Eigentum ihres Unternehmens stehlen oder nicht-lizensierte Produkte nutzen“, sagt Kirsten. „Denn dies sind Delikte, die strafbar sind.“

Um Verstöße gegen ethische Prinzipien zu verhindern, müssen Arbeitgeber klare Grundregeln schaffen und ihre Unternehmenswerte gezielt kommunizieren. „Ethische Werte existieren in der Arbeitswelt nicht mehr – das haben in den letzten Jahren zahlreiche Fälle von unternehmerischem Fehlverhalten auf höchster Ebene gezeigt“, sagt Kirsten. „Arbeitgeber müssen daher Mitarbeitern auf allen Unternehmensebenen eindeutig erklären, was akzeptabel ist und was nicht.“

Dass deutsche Angestellte moralische Regeln am Arbeitsplatz brechen, könnte auch daran liegen, dass sie ihre Arbeitgeber als schlechtes Vorbild wahrnehmen: Laut der Studie sind nur rund 40 Prozent mit ihren ethischen Standards und Praktiken zufrieden. Nur 34 Prozent glauben zudem, dass Unternehmen das Beste für ihre Angestellten wollen.


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Über Kelly Services:
Kelly Services, Inc. (NASDAQ: KELYA, KELYB) ist ein Fortune-500-Unternehmen mit Hauptsitz in Troy, Michigan, USA. Kelly Services bietet Personaldienstleistungen wie Arbeitnehmerüberlassung, Personalvermittlung, Staff Leasing, Outsourcing und Vendor On-Site. Als international operierender Konzern mit über 2.600 Niederlassungen in 27 Ländern vermitteln wir jährlich mehr als 700.000 Mitarbeiter aus den Bereichen Bürodienstleistungen, Buchhaltung, Ingenieurwesen, IT, Recht, Naturwissenschaften, Marketing, Light Industrial, Aus- und Weiterbildung, Gesundheitswesen und häusliche Pflege. Der Umsatz in 2004 betrug 4,98 Milliarden US-Dollar. In Deutschland beschäftigt Kelly Services 60 feste und etwa 600 freie Mitarbeiter an den Standorten Hamburg, Berlin, Rostock, Köln, Düsseldorf, Rheine, Frankfurt, Stuttgart und München. Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Website: www.kellyservices.com.

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