(openPR) München, 15. Dezember 2011 – Fast 33.000 Personalfachkräfte suchten deutsche Unternehmen im dritten Quartal 2011. Das entspricht einer Steigerung von gut zehn Prozent gegenüber dem letzten Quartal. Das ist das Ergebnis einer gemeinsamen, quartalsweisen Arbeitsmarktanalyse von personal total und dem Personalmagazin.
Insbesondere in der Personalberatung und –vermittlung stieg der Bedarf an Mitarbeitern deutlich: Von rund 9.500 im zweiten Quartal 2011 auf über 11.000 im dritten. Auch die Zeitarbeitsbranche legte im gleichen Zeitraum von knapp über 6.500 auf fast 7.000 zu.
Deutliche Nachfragesteigerung auch in technischen Branchen
Auffällig ist, dass fast alle technischen Berufe wie IT-Hard- und Software, Fahrzeugbau oder Forschung und Entwicklung deutlich zulegten. Einziger Ausreißer: Die Nachrichtentechnik, wo der Bedarf von 318 im zweiten Quartal 2011 auf 298 im dritten zurückging, was eine prozentualen Rückgang von mehr als sechs Prozent bedeutet.
„Der Fachkräftemangel in den technischen Berufen führt auch zu Steigerungen in der Personalbranche“, kommentiert Armin Betz von personal total die Ergebnisse. „Die Unternehmen entdecken das Potenzial der Mitarbeiterbindung und -entwicklung als Antwort auf die demographische Entwicklung. Wer das benötigte Know-how im Unternehmen hat, muss es nicht teuer einkaufen.“
Nordrhein-Westfalen mit stärksten Nachfrageschub
Wie schon in den letzten Analysen verzeichnet das Postleitzahlengebiet 6 (Rhein-Main-Gebiet) mit knapp über 5.500 offenen Stellen den stärksten Bedarf an Personalfachkräften. Auch im Vergleich zum Vorquartal (5.129) stieg die Zahl deutlich. Den stärksten Sprung machte aber der PLZ-Bereich 8 (Bayern), der von rund 4.750 im zweiten Quartal auf fast 5.350 stieg und damit zum Rhein-Main-Gebiet aufgeschlossen hat. Nordrhein-Westfalen (PLZ 4) setzte seinen starken Trend aus dem letzten Quartal fort und übersprang mit deutlich mehr als 5.150 offenen Stellen locker die 5000er-Grenze. Im Vorquartal waren es noch knapp 4.850 gewesen.
Für die Untersuchung wurden Stellenanzeigen aus 71 Print- und Online-Medien ausgewertet.










