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Behinderung inklusive

15.11.201114:48 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung

(openPR) Am 17. November ist Welttag der Studierenden. Der Rollstuhl hat Sven Vogt nicht am Studium gehindert. Heute ist der 26-jährige voll integriert.

Heidelberg, 14. November 2011

Eine fremde Stadt, neue Leute, die erste Wohnung: Für 500.000 Erstsemester hat diesen Herbst die aufregendste Zeit ihres Lebens begonnen. Behinderte Studierende stehen vor einer noch größeren Herausforderung. Neben einer barrierefreien Uni brauchen sie täglich zusätzliche Hilfe. Der Rollstuhlfahrer Sven Vogt (Name geändert) hat eine Möglichkeit gefunden – an Deutschlands ältester barrierefreier Hochschule.



Für Vogt ist der Rollstuhl von klein auf Alltag. Der 26-jährige wurde zweieinhalb Monate zu früh geboren, mit einer spastischen Lähmung in den Beinen und einem stark verkrümmten Rücken. „Die Ärzte schätzten meine Lebenserwartung zunächst auf sechs Monate. Aber ich habe mich durchgekämpft.“ An einer integrativen Schule in München machte Vogt das Fachabitur. Inspiriert durch seine Freunde wollte er unbedingt Soziale Arbeit studieren. An einer normalen Hochschule ist das für ihn nicht möglich.

Ein Lehrer berichtete Vogt vom barrierefreien Studium an der SRH Hochschule Heidelberg. Dafür arbeitet die private Hochschule eng mit der SRH Berufliche Rehabilitation Heidelberg zusammen. Das Unternehmen macht Menschen nach Unfall oder Krankheit mit vielfältigen Hilfen fit für den Job. „Herrn Vogt haben wir zum Beispiel einen Assistenten vermittelt, der in den Vorlesungen mitschreibt. Kann jemand aufgrund seiner Behinderung eine bestimmte Prüfungsleistung nicht machen, suchen wir mit der Hochschule gemeinsam nach alternativen Lösungen“, sagt Brigitte Sekinger-Mohr von der SRH Berufliche Rehabilitation. Auf dem Campus stehen außerdem barrierefreie Appartements und ein Pflegedienst bereit.

Inzwischen hat Vogt sein Studium sehr gut abgeschlossen und gleich Arbeit gefunden. In der ambulanten Pflege der SRH Berufliche Rehabilitation betreut und berät er Menschen, die nach einem Krankenhausaufenthalt noch auf pflegerische Hilfe angewiesen sind. Für Vogt ist es inzwischen selbstverständlich, Hilfe anzunehmen. „Ich bin so eingestellt, dass ich ganz offen auf die Leute zugehe, das geht nicht anders. Mit meinen nichtbehinderten Freunden konnte ich dadurch viel spontaner Dinge unternehmen, war viel flexibler. Ging es auf Exkursionen, packte immer jemand mit an.“ Vogt fühlt sich heute in Heidelberg zu Hause. Das Studium, die eigene Wohnung und neue Freunde haben ihm dabei geholfen.

(Hinweis: Herr Vogt steht gerne für Anfragen zur Verfügung.)

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