(openPR) Am 14.11.2011 wird in Berlin die diesjährige bundesweite MINT-Botschafter-Tagung stattfinden. Themenschwerpunkt der diesjährigen Tagung ist die Verantwortung der Unternehmen für die Motivierung für MINT-Berufe. MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Schirmherrin dieser Initiative ist die Bundeskanzlerin, Frau Angela Merkel.
Auf der Tagung werden auch die „MINT - Botschafter des Jahres“ gekürt. Erfreulich ist es, dass darunter zwei aktive sächsische Vertreter(innen) sind, die sehr engagiert dafür eintreten, dass junge Menschen sich verstärkt wissenschaftlichen und technischen Berufen und Studiengängen zuwenden. Die beiden MINT - Botschafter des Jahres kommen aus Mitgliedseinrichtungen des Landesverbandes.
Aus Leipzig wird Frau Ines Petzschler ausgezeichnet. Die Diplomlehrerin für Mathematik und Physik ist die Initiatorin von INSPIRATA, dem Zentrum für mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung e.V. und Stellvertretende Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins. Der spielerisch-experimentelle Charakter der Mitmach-Ausstellung begeistert seit 2008 viele Leipziger Kinder und motiviert sie, sich weiter mit diesen fachlichen Themen zu beschäftigen.
Aus Chemnitz wird Herr Gert Gauder ausgezeichnet. Der Diplomingenieur und Chemnitzer Unternehmer engagiert sich seit vielen Jahren für Kinder und Jugendliche. Seine besondere Aufmerksamkeit gilt dem naturwissenschaftlich-technischem Berufsnachwuchs. Sein Unternehmen ist Partnerfirma des Regionalwettbewerbes „jugend forscht“ und er fördert als Geschäftsführer des solaris- Förderzentrums für Jugend und Umwelt gGmbH lebendige Freizeit- und Bildungsprojekte für Mädchen und Jungen in der Stadt Chemnitz.
Das solaris-Förderzentrum wird auf der Botschafterkonferenz auch seine Chemnitzer Bildungsprojekte präsentieren.
Der Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke e.V. ist in dieser bundesweiten Initiative ein sächsischer Netzwerkpartner (MINT-Hub) und koordiniert mit seinen Mitgliedseinrichtungen in Sachsen vielfältige außerschulische Jugendbildungsprojekte im naturwissenschaftlich-technischem Bereich.
Weitere Informationen: www.mintzukunftschaffen.de
Landesverband Sächsischer Jugendbildungswerke e.V.
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Tel.: 0351 4015900 - Fax: 0351 4015902

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Über das Unternehmen
Der LJBW ist ein landesweit agierender Verband der Kinder- und Jugendarbeit, der 1992 von Pädagogen und Pädagoginnen gegründet wurde. Er befördert und organisiert eine qualitativ anspruchsvolle außerschulische naturwissenschaftlich-technisch orientierte Kinder- und Jugendbildung auf der Basis des § 11 SGB VIII. Im Interesse aller Heranwachsenden wirkt er für ein gemeinschaftliches, selbstbestimmtes und aktives Lernen in der Freizeit. Die Angebote ermöglichen Kindern und Jugendlichen, die Natur, ihre Umwelt, die Technik und die Gesellschaft aktiv zu erleben, sich naturwissenschaftliches Wissen anzueignen und es im Interesse des Einzelnen und der Gemeinschaft anzuwenden. Der LJBW strebt dabei eine enge Vernetzung von Jugendarbeit – Schule –Wissenschaft – Wirtschaft an.
Im Landesverband wirken juristische und persönliche Mitglieder. Gegenwärtig haben wir 48 Mitglieder, die in den 12 Stadt- und Landkreisen Sachsens wirken. Sie verwirklichen Projekte der außerschulischen Jugendbildung, der offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Kinder- und Jugenderholung sowie internationale Jugendbegegnungen. Die meisten juristischen Mitglieder betreiben in freier Trägerschaft selbst Kinder- und Jugendeinrichtungen. Einige Mitglieder wirken ebenfalls landesweit.
Im Vorstand des Verbandes arbeiten ehrenamtlich Lehrerinnen, Mitarbeiter/innen von Freizeiteinrichtungen, aus Behörden und von Unternehmen. Für den Verband ist eine vom Freistaat Sachsen geförderte Geschäftsstelle tätig. Die Vorhaben und Projekte des Verbandes werden durch den Bund, die EU, das DFJW gefördert sowie von Stiftungen unterstützt.
Die Verwirklichung der genannten Ziele wird in Angeboten realisiert, die sich in zwei Leistungsbereiche gliedern:
1. Leistungsbereich Jugendbildung, internationale Jugendbegegnung
2. Leistungsbereich Fortbildung, Praxisberatung, Interessenvertretung.
In beiden Leistungsbereichen werden die Projekte und Vorhaben überregional und landesweit angeboten und gemeinsam mit Partnern realisiert. Das Verständnis des Landesverbandes als freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe zur Bildung junger Menschen ist geprägt von dem Grundsatz: „Bildung ist mehr als Schule“. Deshalb steht im Mittelpunkt unserer Tätigkeit die Vermittlung von Schlüsselkompetenzen durch non-formale und informelle Bildung. Dabei wollen wir die Einbeziehung und die wechselseitige Zusammenarbeit aller Bildungsorte.