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Diskussion über verlängerte Wochenarbeitszeit muss in Gang gesetzt werden

28.04.200423:27 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Mehrarbeit kann Wirtschaft ankurbeln

3. September 2003

Anlässlich der von der Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion angestoßenen Debatte über eine längere Wochenarbeitszeit erklärt der Vorsitzende der Jungen Gruppe, Dr. Günter Krings MdB:

Die Junge Gruppe begrüßt den Vorschlag der Fraktionsvorsitzenden Dr. Merkel zur Anpassung der Wochenarbeitszeit in Westdeutschland auf das ostdeutsche Niveau. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die längere Wochenarbeitszeit in Ostdeutschland sich zu einem echten Standortvorteil entwickelt hat.

Vor dem Hintergrund der dramatischen demographischen Entwicklungen werden alle Erwerbstätigen in Zukunft mehr arbeiten müssen, um den Wohlstand unserer Gesellschaft auch in Zukunft zu sichern. Wenn immer weniger Erwerbstätige die soziale Absicherung von immer mehr Rentnern übernehmen, dann kann das nur über eine quantitative und qualitative Steigerung der Arbeitsleistung geschehen.

Dass Mehrarbeit die Wirtschaft ankurbeln kann, zeigen auch die Wirtschaftsprognosen für 2004. Allein der Umstand, dass zwei gesetzliche Feiertage im nächsten Jahr auf Wochenenden fallen, führt nach Ansicht von Wirtschaftsexperten zu einem ca. 0,5% höheren Wirtschaftswachstum.

Das Aushandeln der Wochenarbeitszeit ist Sache der Tarifparteien. Ein denkbarer Ansatz, den die Junge Gruppe bereits im Frühjahr dieses Jahres vorgeschlagen hatte, wäre die Anhebung der Jahresarbeitszeit um 200 Stunden, was einer wöchentlichen Steigerung von etwa 4 Stunden entspricht. Damit würden wir mit 1.750 Stunden in etwa auf dem Niveau von Italien liegen. Zugleich muss jedoch klar sein, dass Mehrarbeit in dieser Größenordnung nicht vollständig ohne Lohnausgleich geleistet werden kann. Denkbar wäre in diesem Zusammenhang eine Entlohnung für die Hälfte der Mehrarbeit.

 

Autor(en): Dr. Günter Krings

CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag

Platz der Republik 1, 11011 Berlin

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