(openPR) (Elmshorn/23.4.2018) Ein volles Haus, ein fantastisches Sechs-Gang-Menü, ein eindrucksvoller historischer Vortrag und eine spannende Diskussion: Das war die 11. Baltische Tafelrunde im Elmshorner Mehrgenerationenhaus „Forum Baltikum – Dittchenbühne“ Mitte April 2018.
Bei strahlender Frühlingssonne begrüßten Dittchenbühnen-Vorsitzender Raimar Neufeldt und sein Stellvertreter Jan Berning die Gäste im Innenhof der Dittchenbühne. Die Räumlichkeiten waren bis auf den letzten Platz gefüllt – und das bedeutet konkret: 127 Besucherinnen und Besucher waren gekommen zur diesjährigen Baltischen Tafelrunde. Die Nachfrage, so Neufeldt, war sogar noch größer gewesen. Unter den Gästen: Bürgervorsteher Karl Holbach, SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzender Helmut Birke, Ulrich Lenk und Johanna Skalski von der Elmshorner SPD sowie Immo Neufeldt und Andreas Hahn von der CDU, Dr. Silke Pahl von den Grünen und Burkhard Schallhorn von der Kreiswählergemeinschaft sowie der bekannte Schriftsteller Arno Surminski.
6-Gang-Menü als Auftakt
Die drei ehrenamtlichen Köche und die 15 Helfer des „Forum Baltikum – Dittchenbühne“ sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Abends in kulinarisch-gastronomischer Hinsicht. Das Sechs-Gänge-Menü - vom deutsch-jüdischen Vorschmack über pommersch-kaschubische Kartoffelsuppe, Makrelen-Mousse, schwedischen Elch und Danziger goldenem Weingelee bis hin zu Königsberger Marzipan – fand großen Anklang.
Historischer Vortrag als Höhepunkt
Im Theatersaal der Dittchenbühne lauschten die Gäste dann dem Vortrag von Professor Dr. Miroslaw Ossowski von der Universität Gdansk. Das Thema des Gastredners: „Von Danzig zu Gdansk". Anhand von vielen ausdrucksvollen Bildern zeigte er den Wiederaufbau der Rechtsstadt (Altstadt). Dabei ging er auch auf die Bedeutung von Günter Grass und auf die „Grass-Gesellschaft“ in Gdansk ein.
Diskussion zur Klärung offenen Fragen
Bei der anschließenden Diskussion konnten viele Fragen im Gespräch geklärt werden. Dabei lobte Professor Ossowski die völkerverbindende Arbeit der Dittchenbühne ganz besonders – unter anderem, weil sie jährlich im Audimax der Danziger Universität auftritt und dort vor vielen jungen Zuschauerinnen und Zuschauern spielt. Der Professor war von der großen Aufgeschlossenheit des Elmshorner Publikums und von der ehrenamtlichen Arbeit der Dittchenbühnen-Mitglieder so begeistert, dass er auf das vereinbarte Honorar verzichtete.



