(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Das volksabstimmungsentschlossene Griechenland sorgte gestern nur kurz für Aufregung an den Warenterminbörsen. Sowohl US-Leichtöl (WTI) als auch Nordseeöl (Brent) rutschten um bis zu 3 US-Dollar je Barrel nach unten. Im Tagesverlauf fingen sich die Kurse jedoch wieder und schlossen sogar mit einem leichten Plus, das sie im Morgenhandel verteidigten.
Abgesehen von den leichten Bestandsabbauten bei den US-Ölreserven (-200.000 Barrel) und den etwas stärkeren Rückgängen bei den Produkten (3,4 Millionen Barrel bei Mitteldestillaten und 1,1 Millionen Barrel bei Benzin) gab es für diese Entwicklung weder im wirtschaftlichen noch im fundamentalen Umfeld stützende Fakten. Sogar China schwächelt, jedenfalls blicken die Einkäufer im Reich der Mitte mit etwas mehr Skepsis auf die Zukunft. Somit wird sich Rohöl heute generell seitwärts bewegen.
Das könnte, falls der Euro stabil bleibt, auch für den hiesigen Heizölpreis gelten. Sollte er jedoch aufgrund der plebiszitären Hellenen weiter unter Druck geraten, stünden Preissteigerungen an.
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