(openPR) In zehn Monaten werden 40 Millionen Euro investiert
Keine zwölf Stunden nachdem die heurige Festspielsaison offiziell beendet wurde, starteten Montag früh die Arbeiten für die bevorstehende Sanierung des Festspielhauses in Bregenz. In den kommenden Tagen wird das Festspielhaus komplett ausgeräumt. Garderoben, Lampen, Stühle – das gesamte Inventar wird für die Zeit der Bauarbeiten eingelagert oder ganz entsorgt.
Exakt 303 Tage bleiben für die Sanierungs- und Umbaumaßnahmen, ehe das Haus Mitte Juni kommenden Jahres wieder benutzbar sein muss. Bis dahin werden 40 Millionen Euro investiert. Veranstaltungen können in dieser Zeit nur in den vor knapp zehn Jahren neu errichteten Teilen des Hauses stattfinden – Werkstattbühne, Seestudio und Seefoyer.
Der zu sanierende Altbau wird nun eine Woche lang völlig leer geräumt, bevor tatsächlich die Bagger auffahren. In dieser Zeit werden beispielsweise die Stühle des Großen Saales abmontiert. 700 davon werden künftig in der Arena Wien aufgestellt, 200 vom Kloster Mehrerau in Bregenz übernommen. Der offizielle Spatenstich ist für 9. September geplant.
Modernes Kongress- und Veranstaltungszentrum. Völlig neu gestaltet werden in den kommenden Monaten der Vorplatz, der Eingangsbereich mit Garderoben und Ticketcenter sowie das Foyer. Im Erdgeschoss findet künftig auch ein Gastronomiebetrieb Platz. Der Große Saal des Hauses erhält eine fixe Tribüne sowie eine zeitgemäße Optik. Im Haus werden Multifunktionsflächen sowie eine Festspiel-Lounge geschaffen, die Haustechnik wird komplett erneuert.
Damit entsteht in Bregenz das modernste Kongress- und Veranstaltungszentrum am Bodensee. Ziel des Architekten Much Untertrifaller: „Das Festspielhaus wird zum offenen, kommunikativen Gebäude.“
Info: www.festspielhausbregenz.at













