(openPR) Auf dem neuen Campus an der Neckarauer Straße in Mannheim ist der Strukturwandel von der Industrie- zur Wissensgesellschaft derzeit am deutlichsten zu erkennen: Waren vor gut einem Jahr noch mächtige Straßenbaumaschinen des Weltmarktführers Vögele AG zu sehen, bevölkern jetzt Schüler und Studenten das neue Bildungsdreieck Mannheim.
Neben der neuen privaten Hochschule der Wirtschaft für Management ( HdWM ) haben sich die Mannheimer Merkur-Akademie, ein privates Wirtschaftsgymnasium sowie Teile der Hochschule Mannheim auf dem Campus des neuen Bildungsdreiecks Mannheim niedergelassen. Und das Goethe-Institut wird in naher Zukunft mit seiner Mannheimer Niederlassung ebenfalls auf das Gelände umziehen.
Bereits im April 2011 hat die neue Management-Hochschule ihren Studienbetrieb aufgenommen. Die mittelstandsorientierte Hochschule bietet Lösungsansätze für die gravierenden Engpässe auf dem Arbeitsmarkt der Zukunft und setzt auf ein konzentriertes und qualitativ hochwertiges Studium mit den Schwerpunkten Unternehmensführung, Beratung und Vertrieb sowie internationales Management. Über 100 Studierende sind derzeit eingeschrieben.
Gründungspräsident Prof. Dr. Franz Egle regt zu verstärkter Verzahnung von Hochschulen und Unternehmen an, die sowohl für die Zukunftssicherung unseres Hochschulsystems mit moderner Lehre und praxisrelevanter Forschung als auch der Deckung des Fachkräftebedarfs unerlässlich seien. Egle: „Wichtig ist uns auch die internationale Ausrichtung der Hochschule, die es ermöglicht, dass Studierende bei Unternehmen in der Region praktizieren und beim Goethe-Institut studienbegleitend Deutsch lernen. Diese jungen Menschen können dann nach dem englischsprachigen Studium an der HdWM von den Partnerunternehmen und ihren Geschäftsstellen im Ausland perfekt eingesetzt werden“. Christian Specht, Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim: „Bis 2020 werden den Unternehmen etwa 21.000 gut ausgebildete Mitarbeiter in der Region fehlen. Damit wird die Qualität der Ausbildung zu einem immer kritischeren Erfolgsfaktor für die Wirtschaft und die Menschen in der Metropolregion. Mit ihren speziell auf die Anforderungen des Arbeitsmarkts ausgerichteten Studienangeboten trägt die HdWM dazu bei, die Unternehmen mit gut ausgebildeten Fachkräften zu versorgen und ergänzt so den attraktiven Hochschulstandort Mannheim“. So könnte „Managers made in Mannheim“ weltweit bald zu einem Markenzeichen für die Hochschulstadt Mannheim werden.
Die Management-Hochschule bietet drei Bachelor-Studiengänge an: Management und Unternehmensführung, Beratung und Vertriebsmanagement sowie Management in International Business. Letzterer in englischer Sprache. Wichtige Merkmale sind kleine Studieneinheiten von maximal 30 Kursteilnehmern, intensive Betreuung durch Professoren und eine enge Kooperation mit regionalen Unternehmen. Die Studierenden erfahren durch die Partner-Unternehmen bestmögliche Förderung. Praxisnähe in der Lehre wird durch Einbindung von Fach- und Führungskräften aus den Partner-Unternehmen gewährleistet. Diesen Unternehmen wird es ermöglicht, talentierte Studierende früh kennenzulernen, unternehmensnah zu begleiten und flexibel in das eigene Unternehmen einzubinden.
Der monatliche Beitrag für die Studierenden beträgt monatlich 200 Euro, die Partnerunternehmen übernehmen 300 Euro je Studierenden und das Land Baden-Württemberg steuert weitere 100 Euro bei.
Hartmut Kiry, Unternehmer und Hauptinvestor der HdWM: „Als zielführend zu sehen für Unternehmer sind verstärkte Investitionen in Bildung, idealerweise als Partner-Unternehmen der Hochschule, mit dem positiven Nebeneffekt, ein attraktiveres Arbeitgeber-Image zu entwickeln. Für eine berufsbegleitende Weiterbildung steht die neue Hochschule ebenfalls als Partner für Mittelständler zur Verfügung. Mit dem aktuellen Semesterbeginn sind an unserer Hochschule über 100 Studierende eingeschrieben. Eine sehr erfreuliche Zahl, wie ich meine“.













