openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Betrieblich geförderte Kuren gegen Burnout-Syndrom

23.09.201116:58 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Betrieblich geförderte Kuren gegen Burnout-Syndrom

(openPR) Das Burnout-Syndrom ist längst in der Mitte der Gesellschaft ange-kommen. Dabei ist es nicht nur ein individuelles Alarmsignal der Be-troffenen, von denen in unserer beschleunigten Welt immer mehr immer schneller gefordert wird. Die vehemente Steigerung von Ar-beitsausfällen durch arbeitsbedingten psychischen Stress ist viel-mehr auch eine Belastung für die gesamte Volkswirtschaft. Gezielte betriebliche Gesundheitsförderung – auch in Form von ambulanten Kuren – kann hier Wege aus der Burnout-Falle aufzeigen.



Burnout-Erkrankungen und damit verbundene betriebliche Fehlzeiten der Mitar-beiter sind in den letzten 15 Jahren dramatisch angestiegen – laut Untersu-chungen der AOK seit 1994 um mehr als 80 Prozent. Unternehmen sind schon allein aus betriebswirtschaftlich kalkuliertem Eigeninteresse dazu gezwungen, in die Gesundheit der Arbeitnehmer zu investieren, denn jeder Ausfalltag kostet bares Geld, ganz zu schweigen von der stark verminderten Leistungserbringung vor der eigentlichen Krankschreibung. Der volkswirtschaftliche Schaden durch Burnout-Erkrankungen liegt laut Angaben des Magazins Der Spiegel bei 6,3 Milliarden Euro jährlich.

Die Gründe für diese zunehmende emotionale und körperliche Ausgebranntheit sind zum einen natürlich in den gesteigerten arbeitsbedingten Anforderungen an die Mitarbeiter zu finden, wie etwa dem Druck ständig erreichbar zu sein oder immer mehr in immer weniger Zeit leisten zu müssen, was vielfach in Arbeit bis spät in die Nacht oder am Wochenende mündet. Dies führt zu einer nachteiligen Vermischung von Berufs- und Privatleben, bei der immer mehr Menschen ihren Arbeitsstress mit nach Hause nehmen und dadurch nicht mehr zur Ruhe kom-men und abschalten können.

Zum anderen ist der demographische Wandel unserer Gesellschaft eine weitere Ursache für die steigenden Fälle des Burnout-Syndroms – in zweifacher Hin-sicht. Erstens wird sich die Tatsache, dass durch den Geburtenrückgang immer weniger junge Menschen immer mehr älteren gegenüberstehen, selbstver-ständlich auch in der Arbeitswelt widerspiegeln – egal ob im kleinen Betrieb oder im Großkonzern. Den Unternehmen muss und wird daran gelegen sein, Maßnahmen zu ergreifen, die die älter werdende Belegschaft lange gesund und damit produktiv erhalten. Denn gerade die Älteren sind von dem Druck durch die steigende Komplexität der Arbeitswelt, der Beschleunigung von technischen Innovationen und der laufenden Globalisierung am stärksten betroffen.

Zweitens greift die Demographie indirekt, da immer mehr ältere Menschen pfle-gebedürftig sind und sich dieser Trend in Zukunft fortsetzen wird. Aktuell werden 1,6 Millionen Menschen zu Hause gepflegt, davon mehr als 1 Million von Familienangehörigen. Ist diese stetige psychische und physische Schwerstarbeit allein schon die Ursache vieler Burnout-Fälle, steigt die Belastung durch eine zusätzlich zur Pflege währende Berufstätigkeit um ein Vielfaches.

Wollen Unternehmen nachhaltig erfolgreich sein, müssen sie diesen Entwick-lungen in Zukunft verstärkt in Form von gesundheitlicher Unterstützung und Präventionsprogrammen für ihre Mitarbeiter Rechnung tragen. Das wird auch vom Gesetzgeber unterstützt, denn seit 2009 sind „Leistungen des Arbeitgebers zur Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes und der betrieblichen Gesundheitsförderung“ von bis zu 500 Euro jährlich steuerfrei.

Hier stellen vor allem betrieblich geförderte ambulante Kuren in ausgewiesenen Kurorten und Heilbädern ein sinnvolles Präventionsinstrument dar, denn dort sei, so Klaus Holetschek, 1. Vorsitzender des Bayerischen Heilbäder-Verbandes, eine kompetente medizinische Betreuung mit anerkannten Therapien sicher gestellt. Im prädikatisierten Umfeld eines Kurortes als Gesundheitszentrum seien Bedenken ausgeschlossen, dass sich Mitarbeiter auf Betriebskosten einen Wellness-Urlaub gönnten und man sei gegen schwarze Schafe auf dem Anbietermarkt abgesichert. Nur auf diese Weise könne, laut Holetschek, „ein nachhaltiger positiver Effekt auf Gesundheit und Lebensführung gewährleistet werden, der effektiv Burnout-Erkrankungen entgegenwirket“.

Presseservices:
www.gesundes-bayern.de
www.presse.gesundes-bayern.de
www.bildarchiv.gesundes-bayern.de

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 573264
 150

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Betrieblich geförderte Kuren gegen Burnout-Syndrom“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Bayerischer Heilbäder-Verband e. V.

Bild: Hand in Hand für ein „Gesundes Bayern“Bild: Hand in Hand für ein „Gesundes Bayern“
Hand in Hand für ein „Gesundes Bayern“
Bayerische Landesärztekammer (BLÄK) und Bayerischer Heilbäder-Verband (BHV) machen sich für eine bessere Versorgung durch Kur- und Badeärzte in den bayerischen Heilbädern stark. Die beiden Institutionen beschlossen jetzt gemeinsame Maßnahmen zur Verbesserung der kur- und badeärztlichen Versorgung in den bayerischen Heilbädern. „Künftig wird noch stärker auf die Themen Reha und Prävention eingegangen“, erklärt der Präsident der Bayerischen Landesärztekammer, Dr. Max Kaplan. Um dem demographischen Wandel und damit dem steigenden Bedarf gerech…
Frühjahrstagung des BHV: Vernetzung für mehr Gesundheit und Prävention schreitet voran
Frühjahrstagung des BHV: Vernetzung für mehr Gesundheit und Prävention schreitet voran
Die Barmer GEK weist künftig in ihrer Beratung auf die Angebote der bayerischen Kurorte und Heilbäder hin – dies ist eines der Ergebnisse der gestrigen Frühjahrstagung des Bayerischen Heilbäder-Verbandes e.V., die unter dem Motto „Prävention und die Rolle der Heilbäder und Kurorte“ in der BMW Welt München stattfand. Die Rolle der bayerischen Kurorte und Heilbäder bei der Prävention war das Thema der diesjährigen Frühjahrstagung des BHV am 7. März 2012. Rund 60 Besucher aus Gesundheitswirtschaft, Tourismusindustrie und Politik sowie Vertrete…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: books4ever - ab sofort lieferbar "Burnout-Syndrom - Krise oder Chance?"Bild: books4ever - ab sofort lieferbar "Burnout-Syndrom - Krise oder Chance?"
books4ever - ab sofort lieferbar "Burnout-Syndrom - Krise oder Chance?"
books4ever teilt mit, dass das Burnout Buch "Burnout-Syndrom - Krise oder Chance?" von Sascha Nicolas Dengel nun endlich verfügbar ist. Das Buch kann im Buchhandel oder direkt bei burnout-buch.de bestellt werden. Der Autor schreibt selbst : Das Burnout Syndrom, auch Burn Out Syndrom wird immer häufiger diagnostiziert und bezeichnet eine starke Erschöpfung. …
AWO Mutter/Vater - Kind - Kuren im Winter
AWO Mutter/Vater - Kind - Kuren im Winter
… werden in den Wintermonaten Schwerpunktkuren durchgeführt, z.B. wenn berufliche oder familiäre Belastungen zu besonders starker körperlicher und emotionaler Erschöpfung – dem Burnout-Syndrom - geführt haben. In der Klinik werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie Belastungen verringert und neue Zukunftsperspektiven entwickelt werden können. Ein weiterer Schwerpunkt …
Bild: Informationen rund um das Burnout-SyndromBild: Informationen rund um das Burnout-Syndrom
Informationen rund um das Burnout-Syndrom
Das Burnout-Syndrom ist mittlerweile ein inflationär gebrauchter Begriff. Entsprechend viele und häufig verwirrende Informationen zum Burnout-Syndrom finden sich im Netz. Die Fachberatungsstelle für Burnout hat das Wesentlichste zum Burnout-Syndrom für Sie zusammengestellt. Unter http://www.burnout-fachberatung.de/burnout-syndrom/index.htm finden Sie …
Burnout Fachberatung erweitert Online-Angebot
Burnout Fachberatung erweitert Online-Angebot
… umfassend erweitert. Neben einem Online-Selbsttest (www.burnout-test.de) wurden vor allem umfassende Informationen rund um das Burnout Syndrom ins Netz gestellt (www.burnout-fachberatung.de/burnout-syndrom/index.htm). Der Nutzer erfährt etwas über die "Mode-Erkrankung" Burnout. Es wird erklärt, warum man überhaupt von einem "Syndrom" spricht, welche …
Bild: Burnout – Mütter in der ErschöpfungsfalleBild: Burnout – Mütter in der Erschöpfungsfalle
Burnout – Mütter in der Erschöpfungsfalle
… Eltern und vor allem Mütter an Burnout. Ursächlich für die hohen Belastungen sind gesellschaftliche Trends in der Entwicklung von Familienstrukturen. Galt vor ein paar Jahren das Burnout-Syndrom noch als klassische Managerkrankheit sind es immer mehr Mütter, die zunehmend unter dem Stress leiden, mehreren Rollen gerecht zu werden. Viele Mütter sind rund …
Bild: Burnout-Syndrom - Ganzheitliche Therapie hilft aus dem TiefBild: Burnout-Syndrom - Ganzheitliche Therapie hilft aus dem Tief
Burnout-Syndrom - Ganzheitliche Therapie hilft aus dem Tief
Ganzheitliche Therapie hilft aus dem Tief Ausgebrannt, antriebslos und ohne Kraft. Für Betroffene bedeutet das Burnout-Syndrom nicht alleine seelisches und körperliches Leiden, sondern häufig auch berufliches Aus und Vereinsamung. Beziehungen scheitern, das Leben wird sinn- und inhaltslos. Patienten mit Burnout-Syndrom schaffen es aus eigener Kraft nicht, …
Burnout-Syndrom - Ganzheitliche Therapie hilft aus dem Tief
Burnout-Syndrom - Ganzheitliche Therapie hilft aus dem Tief
Ausgebrannt, antriebslos und ohne Kraft. Für Betroffene bedeutet das Burnout-Syndrom nicht alleine seelisches und körperliches Leiden, sondern häufig auch berufliches Aus und Vereinsamung. Beziehungen scheitern, das Leben wird sinn- und inhaltslos. Patienten mit Burnout-Syndrom schaffen es aus eigener Kraft nicht, ihre Situation zu verändern. Sie brauchen …
Burnout – erst Feuer und Flamme, dann völlig ausgebrannt
Burnout – erst Feuer und Flamme, dann völlig ausgebrannt
… Erschöpfung und Frustration anstelle des früheren Enthusiasmus, Gefühle von Überdruss und Gleichgültigkeit, körperliche Erschöpfung und Vereinsamung – rund 300.000 Deutsche leiden am Burnout-Syndrom. Längst sind es nicht mehr nur Manager und Menschen in Pflegeberufen, die innerlich ausgebrannt sind. Auch Büroangestellte, Angehörige von Erkrankten, Mütter …
Bild: Ein Wochenende zum Lebensanfang – Die Burnout-Weekend-PräventionBild: Ein Wochenende zum Lebensanfang – Die Burnout-Weekend-Prävention
Ein Wochenende zum Lebensanfang – Die Burnout-Weekend-Prävention
Hamburg. Geschätzte acht bis zehn Millionen Menschen leiden am Burnout-Syndrom, dem Krankheitsbild mit den vielen Facetten. Kein Burnout gleicht dem anderen, aber eines sagt diese Zahl deutlich aus: Hier ist Hilfe notwendig! „Ausgebranntsein – oder Burnout-Syndrom (engl. (to) burn out: „ausbrennen“) – bezeich-net eine besonders ausgeprägte berufliche …
Bild: Burnout-Syndrom und der „normale“ AlltagsstressBild: Burnout-Syndrom und der „normale“ Alltagsstress
Burnout-Syndrom und der „normale“ Alltagsstress
… Hause ging das Chaos weiter. Sehr schnell geht einem dann am eines Tages der Satz über die Lippen: „Ich bin wieder total ausgebrannt!“ Das Burnout-Syndrom, welches in der internationalen Klassifikation der Krankheiten auch als „Ausgebranntsein“ und „Zustand der absoluten Erschöpfung“ beschrieben wird, rückt durch prominente Beispiele immer stärker in …
Sie lesen gerade: Betrieblich geförderte Kuren gegen Burnout-Syndrom