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Was kostet Prostatakrebs?

06.09.201117:50 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Was kostet Prostatakrebs?
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(openPR) Experten diskutieren über Kosten der Krebsfrüherkennung und Krebstherapie

Das diesjährige Symposium der gemeinnützigen Stiftung Männergesundheit auf dem Urologie-Kongress in Hamburg widmet sich den wirtschaftlichen Auswirkungen der Früherkennung und Behandlung von Prostatakrebs:



"Die Ökonomie des Prostatakarzinoms"
Donnerstag, 15. September 2011, 8:30-10:00 Uhr
Congress Center Hamburg, Saal G-1

"Jede medizinische Behandlung hat immer auch eine wirtschaftliche Bedeutung. Deshalb wird unser Symposium die ökonomischen Aspekte der verschiedenen Prostatakrebs-Therapien betrachten", sagt Professor Lothar Weißbach, Wissenschaftlicher Vorstand der Stiftung Männergesundheit. "Die begrenzten Mittel müssen zielgerichteter als bisher eingesetzt werden, um die sehr gute medizinische Versorgung in Deutschland zu erhalten und einen medizinischen Fortschritt abzusichern, an dem alle Menschen teilhaben können."

Die Themen des Symposiums, das im Rahmen der HAROW-Studie zur Behandlung des lokal begrenzten Prostatakarzinoms veranstaltet wird, reichen von der Früherkennung bis zur Strahlentherapie: Die Berliner Wissenschaftsjournalistin Corinna Schaefer berichtet über die Ausgaben für Früherkennungsmaßnahmen und Dr. Eva Susanne Dietrich von der HealthEcon AG in Basel stellt die Kosten der Überwachungsstrategie Active Surveillance vor. Der Ulmer Universitätsprofessor Mark Schrader präsentiert Kalkulationen zur operativen Entfernung der Prostata und der Berliner Strahlentherapeut Dr. Frank Kahmann erläutert im Anschluss die Kosten der Brachytherapie.

Versorgungsforschung zum Wohl der Patienten

Die HAROW-Studie zur Behandlung des lokal begrenzten Prostatakarzinoms ist deutschlandweit mit über 2.000 Patienten und etwa 320 Studienärzten die größte urologische Versorgungsstudie im deutschsprachigen Raum. Die GAZPROM Germania GmbH fördert die HAROW-Studie finanziell und gewährleistet damit deren Unabhängigkeit von der pharmazeutischen und medizintechnischen Industrie.

Im Vordergrund der HAROW-Studie steht die Erhaltung der Lebensqualität der Patienten. Die Lebensqualität der Betroffenen wird oftmals durch Nebenwirkungen (Erektionsstörungen, Blasenschwäche u. a.) erheblich und dauerhaft beeinträchtigt. Behandlung und Linderung dieser Folgen verursachen weitere Kosten im Gesundheitssystem. Die HAROW-Studie erfasst deshalb neben den Kosten der direkten Behandlung auch die entstandenen Nebenkosten. Die am Beispiel des Prostatakrebses gewonnenen Erkenntnisse können für andere medizinische Fachbereiche sowie für Gesundheitspolitik, Krankenkassen und das gesamte Gesundheitswesen von Bedeutung sein.

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